AR.Drone mit einem MFI-Controller Gamepad steuern

Mit dem Update von Drone Control auf Version 2.7 könnt ihr jedes MFI-fähige Gamepad verwenden um eure AR.Drone zu steuern.

Die neuen Gamepads setzen iOS 7 voraus und werden einfach auf das iPhone gesteckt. Es gibt sie als gewöhnliche und als „extended“ Version. Die „extended“ Version bringt neben einem D-Pad zwei analoge Joysticks bzw Schiebeknöpfe mit.

Um die AR.Drone mit Drone Control 2.7 zu steuern sollte man sich auf jeden Fall eine Version mit den zusätzlichen zwei Joysticks kaufen.

Das Gamepad im folgenden Preview-Video ist ein MOGA Ace Power Gamepad. Der Wind war leider etwas stärker, aber gerade noch fliegbar mit der AR.Drone.

Beitrag kommentieren

AR.Drone Attack: der Rückblick

Vier Jahre ist die AR.Drone bereits auf dem Markt, Zeit sich mal wieder die ersten AR.Drone Attack Videos anzuschauen. Parrot warb damals auf eine abgefahrene, „untergrundmässige“ Art und Weise für die AR.Drone.

10 Videos wurden damals produziert, zwei davon wurden inzwischen von Parrot entfernt. In der folgenden Playlist seht ihr alle, derzeit noch verfügbaren AR.Drone Attack Videos.

Schaut euch an wie die AR.Drone Aktivisten in Büros einbrechen, die U-Bahn unsicher machen, einen (ungefährlichen) Stierkampf bestreiten, versnopte Golfer ärgern und andere wilde Dinge filmen:

Beitrag kommentieren

Doch keine AR.Drone 3.0 auf der CES 2014

Wann immer kaufwillige, zukünftige AR.Drone Piloten letztes Jahr gefragt haben ob sie lieber jetzt kaufen oder auf die AR.Drone 3 warten sollen, habe ich dazu geraten jetzt zu kaufen.

Frühstens Mitte 2014 wäre mit einer AR.Drone zu rechnen gewesen, die dann aber bestimmt im Januar auf der CES angekündigt worden wäre.

Die CES 2014 ist jetzt vorbei und Parrot hat sehr wohl neue Produkte angekündigt, aber nichts was ich erwartet hätte. Statt einer AR.Drone 3.0 wurden zwei Kinderspielzeuge vorgestellt.

Das eine ist ein Sprungroboter den sie „jumping Sumo“ nennen und einen Mini Quadrocopter mit Reifen dran. Ein paar Seiten berichten man würde diese über WLAN steuern, andere berichten es würde Bluetooth zum Einsatz kommen.

Ich selbst bin da schon etwas enttäuscht, hatte jedoch noch keins der Geräte selbst in der Hand. Ein Preis ist derzeit noch nicht bekannt, ein genaues Erscheinungsdatum natürlich auch nicht.

Beitrag kommentieren

Anleitung: Unpair bzw reset der AR.Drone

Du hast seit ein paar Tagen das neue iPhone 5S und gerade dein Altes verkauft nur um zu bemerken, dass dein altes Gerät noch mit der AR.Drone gekoppelt („gepairt“) ist?

Um dein neues iPhone mit der AR.Drone zu verbinden musst du die AR.Drone vom alten Gerät entkoppeln („unpairen“) – die AR.Drone 1 hatte dazu einen eigenen Knopf auf der Unterseite der mit „Unpair“ beschriftet war.

Die AR.Drone 2 muss um das zu erreichen zurückgesetzt (d.h. „resettet“) werden. In diesem Video zeige ich euch wie es funktioniert.

 

Beitrag kommentieren

DJI Innovations stellt DJI Naza 4.0 vor

OSX-Major informierte uns, dass DJI Innovations gestern bereits die 4.0 der Naza Firmware vorgestellt hat. Sie ist auch für den DJI Phantom verfügbar. Zu den wichtigsten neuen Funktionen zählt einmal die Möglichkeit seinen Radius und auch die Höhe, ausgehend vom Startpunkt, zu begrenzen.

Außerdem neu in diesem Firmwareupdate:

  • Ground Station Unterstützung.
  • Bis zu 16 Wegpunkte sind möglich.
  • Eine Motortestfunktion zeigt an ob der Motor richtig rum dreht.
  • An der Abhebesequenz wurde etwas geändert das helfen soll den DJI Phantom besser von bewegenden Fahrzeugen zu starten.
  • Die Kompasskalibrierung soll jetzt einfach zu erreichen sein. Wie genau steht witzigerweise nicht in den Release Notes, wer es weiss bitte in den Kommentaren schreiben.

Zu den Downloads für den DJI Phantom geht es hier: http://www.dji.com/download/phantom-downloads/

Vorsicht, wie schon beim letzten Update der Firmware vom DJI Phantom soll man danach die Defaultparameter wieder einspielen. D.h. alle Einstellungen die man gemacht hat, inklusive Stickkalibrierung müssen neu gemacht werden.

Die Datei mit den Defaultparametern ist auch auf der Downloadseite von DJI zu finden.

Beitrag kommentieren

AR.Drone 2.0 Power Edition – ausgepackt und ausprobiert

Kyle Tarpley packt die neue AR.Drone 2.0 Power Edition aus und berichtet über Inhalt, Lade- und Flugzeiten und ob sich der Mehrpreis gegenüber der normalen AR.Drone 2.0 lohnt für die größeren Akkus und farbigen Propeller lohnt.

Bis vor einer Weile war es noch nicht ganz klar: obwohl die AR.Drone Power Edition jeweils andersfarbige Verpackungen haben, enthaltet jede Schachtel immer alle 3 Propeller: rote, blaue und orangene Propeller. Man kann die farbigen Propeller auch einzeln nachkaufen.

Beitrag kommentieren

Folge #3 vom AR.Drone Podcast: Drittanbieter-Akkus

Die 3. Folge des AR.Drone Podcasts ist da. In dieser Folge geht es hauptsächlich um Drittanbieter-Akkus und Ladegeräte für Lipos. Anstatt den Stromstecker der AR.Drone umzulöten, wie in meinem Artikel: zusätzliche Akkus für die AR.Drone, löten sie jeden Lipo-Akku um.

Das kann man zwar machen, ist aber ohne weitere Zusatzinformationen zum Löten von Lipos nicht zu empfehlen. Im Video deuten es Lorenz und Jakob kurz an: passt man nicht auf, produziert man schnell einen Kurzschluss. Bei den meisten Akkus brennt dann nur ein kleines Kabel durch, theoretisch könnte aber auch mehr passieren. Schaut euch davor bitte ein Tutorial an wie man Lipos lötet.

Der Vorteil davon: die Garantie der AR.Drone bleibt erhalten. Der Nachteil neben dem angesprochenen Punkt, dass man alle Lipos löten muss: man geht von den tollen XT60 Steckern wieder zu den, meiner Meinung nach, minderwertigen Tamiya Stecker zurück.

Beitrag kommentieren

Anleitung: App verbindet nicht zur AR.Drone

Du bekommst mit deiner App keine Verbindung zur AR.Drone? Die folgende Anleitung zeigt wie man eigentlich jedes Verbindungsproblem lösen kann.

Um das Problem einzugrenzen, weshalb die AR.Drone nicht verbindet, schauen wir nach welche IP Adresse wir bekommen haben. Dieses Video zeigt wie man dazu vorgehen muss:

1. Möglichkeit: wir erhalten eine IP Adresse die mit 169.254… beginnt, die AR.Drone ist in diesem Fall mit einem anderen Gerät gepaired und wir müssen diese Verbindung lösen. Dieses Video zeigt wie das geht:

2. Möglichkeit: wir erhalten die eigentlich korrekte IP Adresse 192.168.1.2, die App verbindet trotzdem nicht. In Drone Control ist dazu etwas eingebaut um dieses Problem zu heben. Das folgende Video zeigt wie das geht:

Das kann nach einem Firmwareupdate auftreten. Mit den im Video gezeigten Symptomen rät der Support oft dazu das Mainboard auszutauschen. Dies ist aber gar nicht wirklich notwendig.

Bekommst du trotzdem keine Verbindung, schreib einfach in den Kommentaren was du bisher gemacht hast und was genau nicht funktioniert.

Beitrag kommentieren

Was „Smooth Stabilization“ ist und wie es funktioniert

„Smooth Stabilization“ ist nicht nur in meiner App Drone Control vorhanden, es gibt diese Funktion auch in anderen Apps einschließlich dem Mirumod. Das Schlimme daran: alle Apps bezeichnen diese Funktion anders.

Andere Bezeichnungen für Smooth Stabilization

Was ich in Drone Control für iOS als „Smooth Stabilization“ bezeichne, heißt in Drone Ace für iOS „Relaxed Stabilization“ und „Position Hold“ in der Android App „AR.Drone Pro“. Beim Mirumod gibt es diese Funktion auch. Man aktiviert ihn über den den Flaps bzw Flight Mode Schalter je nach Sendereinstellung.

Vorteile und Nachteile der Funktion

Egal wie diese Funktion genannt wird, das Ergebnis ist immer, dass sich die AR.Drone nicht mehr so aggressiv am Boden festhält und sich selbst aufschaukelt, wenn man die Finger vom Display nimmt. Beim Filmen führt dies zu ganz furchtbaren Schaukelvideos. Der Nachteil dabei: dadurch dass sie sich jetzt nicht mehr festhält treibt sie unweigerlich ab, wenn man nicht mehr steuert.

Kurzes Demonstrationsvideo

Im Video ist das Ergebnis besser zu sehen als man es in Worten beschreiben kann, schaut es euch einfach an. Leider ist die Qualität des Live Video Streams nicht sehr berauschend weil ich den Stream direkt auf dem iPhone und nicht über den USB Stick aufgenommen habe.

Wie Smooth Stabilization funktioniert

Manchmal liest man in Forenbeträgen diese Funktion würde die Bodenkamera der AR.Drone abschalten. Das ist vielleicht richtig gemeint, aber trotzdem falsch. Eine App kann die Bodenkamera nicht abschalten.

Alle Apps implementieren diese Funktion indem sie der AR.Drone vorgaukeln sie hätten den Finger auf dem Display um zu steuern, jedoch keine Steuersignale senden. Oder anders: die AR.Drone wird manuell gesteuert, aber nicht bewegt. Und das führt dazu, dass sie sich nicht mehr am Boden festhält.

 

Hinweise zum 60Beat Gamepad

Wenn man das 60Beat Gamepad zusammen mit Drone Control verwendet, kann man über den SELECT Knopf Knopf die oben erwähnte „Smooth Stabilization“-Funktion ein- und ausschalten.

Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch ein wenig von den virtuellen Joysticks der App. Lässt ihr bei den virtuellen Sticks los wird in jeder Stellung sofort „Smooth Stabilization“ eingeleitet. D.h. die App kann natürlich erkennen ab wann ihr den Finger nicht mehr drauf habt. Im Gegensatz dazu das 60 Beat Game Pad: es leitet erst Smooth Stabilization ein wenn der Stick schonwieder in die Mittelstellung geht, d.h. das Gamepad merkt nicht, dass ihr schon losgelassen habt, die AR.Drone geht unweigerlich auch mit in die Mittelstellung.

Und das wird natürlich noch schlimmer wenn ihr die Sticks einfach „sausen“ lässt. Diese Rückschnellbewegung wird selbstverständlich auch an die AR.Drone übertragen.

Beitrag im Forum kommentieren