Vergleich der Bebop 1 Drohne mit der Bebop 2 Drohne

Ende des Jahres 2015 hat uns Parrot mit der Bebop 2 überrascht und jetzt fragen sich viele sicher ob sich der Kauf (oder Umstieg) der Bebop 2 lohnt?

Deshalb hier der große Vergleich von Parrots Bebop 1 mit dem Nachfolger Bebop 2 und alle Unterschiede im Detail.

Erster Eindruck

IMG_1964Obwohl die Bebop 2 ein bisschen größer ist als die Bebop 1 fällt die Schachtel deutlich kleiner aus.

Parrot schafft die kleinere Box vor allem dadurch, dass bei der Bebop 2 die Propeller nicht vormontiert sind.

Außerdem wird bei der Bebop 2 kein Indoor-Propellerschutz mehr mitgeliefert, was auch Platz spart.

Wer sich an die Reihenfolge der Bebop 1 Propeller gewöhnt  hat, dem wird sofort auffallen, dass dies bei der Bebop 2 genau andersrum ist. Statt die Öffnung rechts vorne und links hinten, hat die Bebop 2 die Öffnung links vorne und rechts hinten.

IMG_1953Auch hat Parrot die Drehrichtung umgekehrt, vermutlich um sicher zu stellen, dass die leicht größeren Propeller der Bebop 2 nicht auf eine Bebop 1 montiert werden.

Das ist so nämlich nicht mehr möglich, man kann die Propeller nicht untereinander austauschen.

Technische Daten der beiden Drohnen

Bebop 1:

  • Dual-Core CPU & Quad-Core GPU,  8 GB DDR Ram und 8 GB Flash Speicher (fest verbaut) für Video- und Fotoaufnahmen.
  • 14 Megapixel Fotos in 4096×3072 Pixel. Full HD (1920×1080 Pixel) Videoaufnahmen 30 FPS.
  • 11 Minuten Flugzeit mit einem 1200 mAh Akku.
  • Maximaler Neigungswinkel 30° Grad und damit eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 47 km/h.
  • GPS Chip mit maximal 12 Satelliten.

Bebop 2:

  • Dual-Core CPU & Quad-Core GPU, 1 GB DDR Ram und 8 GB Flash Speicher (fest verbaut) für Video- und Fotoaufnahmen.
  • 14 Megapixel Fotos in 4096×3072 Pixel. Full HD (1920×1080 Pixel) Videoaufnahmen 30 FPS.
  • 25 Minuten Flugzeit mit einem 2700 mAh Akku. 
  • Maximaler Neigungswinkel 35° Grad und damit eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 65 km/h.
  • GPS Chip mit maximal 19 Satelliten.

Bei den technischen Daten muss man schon sehr genau hinsehen um Unterschiede zu erkennen. Ich persönlich war etwas enttäuscht, dass die Kamera nicht auch verbessert wurde.

Etwas merkwürdig, die Bebop 2 soll laut Verpackung mit nur einem GB Arbeitsspeicher auskommen und die Bebop 1 hatte 8 GB Arbeitsspeicher? Wahrscheinlich ein Schreibfehler und beide haben 1 GB Arbeitsspeicher.

Die Linse der Bebop 2 kann hat einen leicht höheren Winkel und erlaubt es das eingefangene Bild bis zu 90° Grad zu neigen. Dabei arbeitet die Bebop 2 auch weiterhin so, dass intern alles mit einem 180° Grad Fischauge gefilmt wird und der sichtbare Ausschnitt dann jeweils von der Software begrenzt (und stabilisiert) wird. Die neue Linse der Bebop 2 soll in Umgebungen mit schlechteren Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse produzieren.

Zum GPS Chip der Bebop 2 kann ich sagen, dass er im Büro GPS Empfang bekommt während die Bebop 1 drinnen noch nie einen GPS Fix bekommen hat. Hier scheint auch der Empfang besser geworden zu sein.

Lieferumfang / Zubehör

IMG_1945Was ist in der Box? Positiv aufgefallen bei der Bebop 1 bereits der Sicherheitshinweis.

In der Bebop 2 Schachtel liegt zusätzlich noch ein weiterer Sicherheitshinweis.

Neue Piloten erfahren hier dass man nicht über Menschen fliegen darf, sich von Flughäfen fernhalten muss, man nicht einfach so kommerzielle Luftaufnahmen machen darf und man nur innerhalb der eigenen Sichtweite zu fliegen hat. Weiterhin gibt es keinen Hinweis auf eine Haftpflichtversicherung.

Lieferumfang der Bebop 1: Propellerschutz zum drinnen fliegen, 2 Akkus jeweils eine Kapazität von 1200 mAh, Ladegerät für den Akku, USB Kabel um die Bebop mit dem PC zu verbinden, zusätzliche Propeller, Werkzeug um die Propeller zu montieren.

Lieferumfang der Bebop 2: Nur noch 1 Akku, dafür ist der mehr als doppelt so groß. (2700 mAh), Ladegerät für den Akku, USB Kabel für die PC Verbindung, zusätzliche Propeller, Werkzeug um die Propeller zu montieren.

Skycontroller

Der für die Bebop 2 vorgesehene schwarze Sykcontroller ist so gemacht, dass er die neuen Bebop 2 Akkus verwenden kann. HDMI Videostreaming für FPV Brillen funktioniert weiterhin nur über den Skycontroller.

Interessant: auch die alten Skycontroller sind kompatibel zur Bebop 2, da sich das Gerät wie eine App verhält und über WLAN verbindet.

Akku

Meiner Meinung nach ist der Akku das Argument überhaupt für die Bebop 2.

Akkuvergleich der Bebop 2 und Bebop 1

Links: Bebop 2 Akku – Rechts: Bebop 1 Akku

Er ist nicht nur größer und ermöglicht eine längere Flugzeit sondern hat endlich auch ein richtiges Verschlusssystem bekommen.

Danke Parrot, aber warum nicht gleich so?

Denn jetzt mal ehrlich, was ist das nur für ein Gefummel mit der alten Bebop Drohne beim Akkuwechseln?

Zuerst musste man einen Klettverschluss wie bei einem selbstgebauten Copter lösen, IMG_1971 akku sitzdann den Akku etwas nach hinten schieben, den Mini Tamiya Stecker an so einem Fädelchen aus einem Loch ziehen, drauf drücken aber gleichzeitig noch festhalten und dann erst abstecken.

Neuer Akku rein und alles in umgekehrter Reihenfolge. Ätzend! Fühlte sich an wie ein Prototyp, der Akku saß meistens so unsauber, dass man Zweifel hatte ob man das so richtig machte.

IMG_1972 akku sitzNicht so bei der Bebop 2. Jeder Akku hat eine Verriegelung, man schiebt ihn einfach rein bis es klick macht und sauber einrastet – fertig, passt alles 100%tig. Zum entfernen des Akkus drückt man die Verriegelung hoch und zieht ihn nach hinten.

Ein zusätzliche (originaler) Akku für die Bebop 1 kostet 49.- dagegen wird der mehr als doppelt so große Akku für die Bebop 2 mit 59.- Euro ein echtes Schnäppchen. Unnötig zu erwähnen, dass die Akkus der Bebop 1 und Bebop 2 nicht kompatibel untereinander sind.

Gewicht der Bebop Drohnen und deren Akkus

Mit Akku bringt die Bebop 2 genau 504 Gramm und die Bebop genau 391 Gramm auf die Waage.Gewichtsvergleich Bebop 1 und Bebop 2

Das Gewicht des Bebop 2 Akkus ist 197 Gramm während der Bebop 1 Akku lediglich 116 Gramm wiegt.

Gewichtsvergleich der Bebop Akkus

Ladegerät

Das Ladegerät der Bebop 2 wurde so verändert, dass der Akku nicht mehr direkt reingesteckt werden kann sondern an einem Kabel hängt und auf dem Boden liegen muss, was in meinen Augen das Laden deutlich unbequemer macht.

IMG_1954 ladegeräte

 

 

 

Skycontroller

Der für die Bebop 2 vorgesehene schwarze Sykcontroller ist so gemacht, dass er die neuen Bebop 2 Akkus verwenden kann. HDMI Videostreaming für FPV Brillen funktioniert weiterhin nur über den Skycontroller.

Interessant: auch die alten Skycontroller sind kompatibel zur Bebop 2, da sich das Gerät wie eine App verhält und über WLAN verbindet.

 

Neuerungen der Bebop 2: Rückleuchte und Signalgeber

IMG_1967 rueckleuchteBebop 2 hat eine wirklich helle Rückleuchte. Sie ist gleichzeitig auch der Einschaltknopf.

Beim anschalten blitzt sie so kurz und so hell auf dass man regelrecht „geblitzdingst“ wird.

Die LED leuchted stetig rot, wenn die Bebop Drohne gelandet ist und blinkt während sie fliegt oder wenn sie abgestürzt ist.

Die Rückleuchte ermöglicht eine großartige Lageerkennung beim Fliegen. Ist die Drohne weit weg und man sieht nicht mehr wie sie steht, dreht man um die eigene Achse bis man den roten Punkt sieht und fliegt dann solange rückwärts bis man die Lage wieder genau sehen kann.

Die Bebop 2 piepst bei einer „Notfallabschaltung“ (z.B. wenn sie abgestützt ist) zusätzlich blinkt die Rückleuchte dann, was wirklich sehr praktisch ist wenn man sie im Feld suchen muss.

Preis

Zum Zeitpunkt des Artikels legt man 549.- Euro für die Bebop 2. (Wintersale bei Parrot.com)  und 399.- Euro für die Bebop 1 im Wintersale bei Parrot.com hin. Die Bebop ist für manche Farben bei Amazon jedoch günstiger für 375.- zu kaufen.

Fazit / Bewertung

Für den Preisunterschied von ca. 150.- Euro bekommt man eine schnellere Drohne, längere Flugzeit und einen deutlich höheren Komfort beim an- und abstecken des Akkus. Die helle Rückleuchte und die Funktion der Signalton beim Absturz geben einem zusätzliche Sicherheiten.

Für die Meisten, die bereits eine Bebop 1 besitzen und sich schon mit zusätzlichen Akkus eingedeckt haben werden das vielleicht zu wenig Neuerungen sein. Wer sich die Bebop Drohne zulegen möchte, sollte selbst abwägen er gleich die Bebop 2 kaufen oder das gesparte Geld lieber in Zubehör wie den Parrot Rucksack und vielleicht noch einen ein oder zwei zusätzliche Akkus stecken möchte.

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App-Empfehlung und Gewinnspiel: Bebop Control für Parrots Bebop Drohne

Seit gestern ist Bebop Control für die iOS Platform verfügbar und du kannst einen von 10 Promocodes abstauben. Mit diesem Promocode kannst du die App kostenlos aus Apples App Store laden. Dazu musst du nur diesen Artikel kommentieren.

Übersicht der Benutzeroberfläche:

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Die wichtigsten Features von Bebop Control:

Einstellungsprofile – eigene Profile anlegen und mit einer Berührung darauf zugreifen.

Flugtimer – mit dem Flugtimer weisst du genau wie lange du bereits in der Luft bist.

Flipknopf – ziehe den Flipknopf in die Richtung in die du flippen möchtest. Es gibt hierfür ein eigenes Demo Video:

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Schnellschwenkknopf – eine großartige Möglichkeit die Kamera schnell an eine vordefinierte Position zu bringen.

Fadenkreuze: du kannst aus unterschiedlichen Fadenkreuzen wählen und auch das Verhalten beeinflussen.

Signalstärke: WLAN Signalstärke anzeigen und eigene Warnungen konfigurieren.

MFI Gamepad Unterstützung – steuere deine Rolling Spider mit einem MFI Gamepad wie das Stratus Steel, Moga Ace Power oder dem Mad Catz CTRLi.

Flugschreiber – er protokolliert sämtliche Daten des Flugs. Du kannst dir später Diagramme anschauen, den Flug in der Karte anzeigen lassen, die Daten exportieren oder den kompletten Flug mit anderen Benutzern von Bebop Control teilen. Auch der Flugschreiber hat ein eigenes Demovideo:

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Offline Modus – die App kennenlernen ohne mit der Rolling Spider verbunden zu sein.

Konfigurierbare Benutzeroberfläche – alle Knöpfe können ein- oder ausgeblendet werden. Auch der Notfallknopf kann abgeschaltet werden damit man nicht auf versehen drauf kommt.

Einheiten wählbar – Meter oder Fuss bzw m/s und ft/s.

RC-Mode: Verschiede Möglichkeiten die Drohne zu steuern, darunter aus dem RC Bereich bekannt: Mode 1, 2, 3 und 4.

Schutz deiner Privatsphäre – alles wird nur auf deinem Gerät gespeichert – es werden keine Daten gesammelt oder übertragen.

Kein nerviger Notfallknopf – der Notfallknopf ist standardmässig deaktiviert so kannst du nicht aus versehen darauf drücken und deine Drohne nicht mehr vom Himmel fallen. Der Knopf kann jedoch aktiviert werden falls du dies möchtest.

Signalton bei GPS Fix – die App signalisiert dir mit einem Signalton sobald du einen GPS Fix hast.

Das waren nur die wichtigsten Funktionen, natürlich komplett auf Deutsch.

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Der Einfluss des GPS Flight Recorders auf die Flugzeit der AR.Drone

In einem Thread bei uns im AR.Drone Forum ging es um den Stromverbrauch des GPS Moduls. Zeit für einen Faktencheck: wie stark beeinflusst der GPS Flight Recorder die Flugzeit der AR.Drone?

Dafür habe ich einen kurzen Test gemacht. Verwendet wurden dabei zwei gleich alte und komplett volle Nano Tech Akkus mit einer Kapazität von 1000mAh. Die AR.Drone wird im linken Testvideo mit GPS Flight Recorder und im Rechten ohne GPS Flight Recorder geflogen. Damit man das erkennen kann habe ich auf eine Hülle komplett verzichtet.

Ich habe die AR.Drone solange fliegen lassen bis sie selbstständig landet. Wie ging es aus? Ohne GPS Flight Recorder kam ich auf eine Flugzeit von 10:23 Minuten, mit dem GPS Flight Recorder auf 9:15 Minuten.

Selbstverständlich hat der GPS Flight Recorder einen Einfluss auf die Flugzeit. Allerdings überschätzt man den Stromverbrauch des GPS Moduls, denn man muss das auch im Verhältnis zu den stromfressenden Motoren sehen.

Um den Test zu verbessern müsste man ein Ampere-Meter zwischen USB Port und dem Flightrecorder hängen, aber man sieht auch im Video dass es gar nicht soviel Unterschied macht. Wahrscheinlich kommt die kürzere Flugzeit vor allem durch das zusätzliche Gewicht zustande.

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Vergleich der AR.Drone 2.0 Bundles – alle Unterschiede im Überblick

Um es vorweg zu nehmen, bei allen erhältlichen Bundle-Versionen bekommt man die gleiche AR.Drone 2.0. Sie unterscheiden sich also nicht in der technischen Spezifikation.

Nachdem Parrot die Power Edition auf den Markt brachte wurden auf dem Mainboard ein anderer Kontakt für den seriellen Port entdeckt. Das ist interessant wenn man die AR.Drone nicht mit dem Smartphone, sondern mit einer RC Fernsteuerung bedienen will. Das Schlagwort dazu ist der Mirumod.

Wie sich dann herausstellte haben alle neuen AR.Drone diese geänderten Mainboards – es hatte nichts mit der Poweredition zu tun. Mehr eine Platinenoptimierung um günstiger herzustellen und noch mehr Gewinne zu machen.

Schauen wir uns die einzelnen Bundle-Versionen der AR.Drone 2.0 und die Unterschiede an.

Die „Standard“ AR.Drone 2.0

Die AR.Drone 2.0 wie sie im Mai/Juni 2012 auf den Markt gekommen ist. Sie kostete ursprünglich 299.- Euro, ist inzwischen jedoch für günstiger zu haben da die Elite Edition eigentlich überall für 299.- Euro verkauft wird.

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor- und eine je nach gewählter Farbe Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die normale AR.Drone 2.0 gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon, abhängig von der Farbe zwischen 269.- und 289.- Euro.

AR.Drone 2.0 Power Edition

Die Power Edition kam im August/September 2013 auf den Markt. Das „Power“ bezieht sich auf die zwei Akkus (statt vorher einem) mit einer Kapazität von jeweils 1500mAh (statt vorher 1000mAh).

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor-* und eine schwarze Outdoorhaube.
2x 3S Lipo mit 1500mAh.

1x Satz rote Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz blaue Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz orangene Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Werkzeug um die Metallclips (C-Clips) zu lösen.
15x zusätzliche Metallclips (C-Clips).

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

* die Indoorhülle der Poweredition unterscheidet sich auch von der normalen Indoorhülle. Sie ist komplett schwarz mit schwarzer Glanzfolie.
Die AR.Drone 2.0 Power Edition gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon für 349.- Euro.
LINK: http://www.drone-forum.de/2013/09/ar-drone-2-0-power-edition-ausgepackt-und-ausprobiert/

AR.Drone 2.0 Elite Edition

Nach der Power Edition lies die Elite Edition nicht lange auf sich warten – bereits im November 2013 war das neue Bundle verfügbar.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die Elite Edition gibt es in den Tarnfarben „Sand“, „Snow“ und „Jungle“. Sie kostet bei uns im Partnershop von Amazon 299.- Euro.

* Sowohl die Indoor- als auch die Outdoorhülle kommen in den Tarnfarben. Bei der „Sand“-Edition sind neben einem entsprechenden Hüllendesign noch schwarze und beige Propeller, bei der „Snow“-Edition sind weiße und schwarze Propeller und bei der „Jungle“-Edition sind khaki und schwarze Propeller dabei.

AR.Drone 2.0 GPS Edition

Seit April 2014 gibt es die AR.Drone 2.0 GPS Edition. Sie ist eine Elite Edition in den Tarnfarben Sand, Snow und Jungle mit einem GPS Flight Recorder.

Die GPS Edition kostet bei uns im Partnershop von Amazon 349.- Euro. Der GPS Flight Recorder kostet einzeln 89.- Euro. Man spart in diesem Bundle also knapp 40.- Euro.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.
1x GPS Flight Recorder.
Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

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Vergleich der Modellflug-Versicherungsnachweise der DMO und des DMFV

Nachdem ich im Januar von der DMO (Deutsche Modellsport Organisation) zu dem DMFV (Deutscher Modellflieger Verband e.V.) gewechselt bin, wurde ich im AR.Drone Forum angeschrieben ob ich den Versicherungsnachweis des DMFV mal zeigen könnte.

Deshalb, im Anschluss an meinen Artikel „Braucht man eine spezielle Versicherung für die AR.Drone oder den DJI Phantom?“ stelle ich euch heute beide Versicherungsnachweise vor. Es soll dabei nicht um Unterschiede in den Leistungen gehen, sondern nur darum was man von beiden Versicherern in die Hand bekommt, wie die Nachweise aussehen, wie praktisch sind sie und wie sie (nach meinen persönlichen Erfahrungen) auf andere wirken.

Der Versicherungsnachweis der DMO

Der Versicherungsnachweis der deutschen Modellsport Organisation.

Der Nachweis der DMO Versicherung wird einfach von der Rechnung abgetrennt und ist aus normalem Papier.

Das Format ist für die meisten Geldbeutel etwas unpraktisch, man kann es aber gut im Senderkoffer unterbringen.

Nicht zuletzt durch den perforierten Rand wirkt der Nachweis insgesamt irgendwie schmuddelig, selbst wenn er ganz neu ist.

Wenn er ein paar Monate im Senderkoffer rumgeflattert ist, kommen zu dem ausgefransten Look zusätzliche Falten und Verschmutzungen hinzu.

Text der Rückseite des DMO Nachweis

Modell-Halter-Haftpflichtversicherung
nur bei DMO: ein Beitrag für drei Modellsportarten
für Flugmodelle, für Schiffsmodelle, für Automodelle } Deckungssumme 1.500.000 Euro pauschal für Personen- und/oder Sachschäden.

Modell-Halter-Haftpflichtversicherung mit erhöhter Deckungssumme 3.000.000 Euro pauschal für Personen- und/oder Sachschäden.

Für Flugmodelle gilt max. Abfluggewicht von 150kg.
Der Versicherer ist Allianz Global Corporate & Speciality AG.

Für Flüge außerhalb von genehmigten Geländen gilt der Versicherungsschutz nur, wenn die gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Auflagen eingehalten worden sind und das Abfluggewicht unter 5kg liegt.

Der Versicherungsnachweis des DMFV

Der Versicherungsnachweis des Deutscher Modellflieger Verband e.V.

Der Versicherungsnachweis des DMFV kommt im praktischen Standard-Kartenformat und passt in jeden Geldbeutel.

Im Senderkoffer verschmutzt sie nicht, sie wirft keine Falten oder sammelt Knicke.

Okay, das Regenbogen-Design mit den Glitterelementen ist etwas gewöhnungsbedürftig aber man kann nicht alles haben.

Gegen die schöne Karte des DMFV wirkt der Versicherungsnachweis des DMO wie ein billiger Lappen.

Man kann es den alten Hasen unter den Modellbauern deshalb kaum übel nehmen, wenn sie einen merkwürdig anschauen und sich über den DMO Versicherungsnachweis wundern, wenn man zum ersten mal auf einen fremden Modellflugplatz kommt.

Ist man in einem Verein, wird der Name des Vereins auch auf die Karte gedruckt. Man kann sich bei der DMFV jedoch auch einzeln versichern. Details bitte im Versicherungsvergleich entnehmen.

Der DMO Nachweis muss unterschrieben werden, die DMFV Karte nicht. Sie enthält jedoch den Zusatz, dass sie nur mit amtlichem Lichtbildausweis gültig sei.

Text auf der Rückseite der DMFV Karte

Dieser Mitgliedsausweis ist nur gültig in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis.

Der Inhaber dieses Ausweises ist über den DMFV versichert (Haftpflicht für Flugmodelle mit einem Abfluggewicht bis 25kg, Unfall, Rechtsschutz). Fördermitglieder sind nicht versichert.

Haftpflichtversicherungsnachweis: Für das umseitig genannte Mitglied besteht im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrags des DMFV mit der HDI Gerling Industrie Versicherung AG, Charles-de-Gaulle-Platz 1, 50679 Köln, Versicherungsschutz in der gesetzlichen Halter-Haftpflichtversicherung aus dem Halten und dem Gebrauch von Flugmodellen. Örtlicher Geltungsbereich europaweit auf allen Modellfluggeländen. Die Deckungssumme entspricht §37 Luftverkehrsgesetz. Besteht eine Zusatzversicherung Form II, III oder IV, gilt der Haftpflichtversicherungsschutz auch außerhalb von Modellfluggeländen sowie für Flugmodelle mit einem Abfluggewicht bis 150kg weltweit. Eine Zusatzversicherung deckt pauschal Personen- und/oder Sachschäden (Form II: 1,5 Mio. Euro, Form III: 3 Mio. Euro, Form IV: 4 Mio. Euro). Dieser Ausweis gilt als Versicherungsbestätigung im Sinne des §106 LuftVZO und ist gültig bis zum 31.12.2014.

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Reichweite der AR.Drone vergrößern

Herrlich diese Werbevideos von Parrot. Ein junger Mann sitzt auf dem Dach mit seinem iPad in der Hand und fliegt durch die ganze Stadt, unterhält Kinder, filmt die Gegend und „flirtet“ (soweit man das mit einer AR.Drone kann) nebenbei noch mit 2 jungen Damen. Super – wer möchte das nicht?

Kauft man sich dann die AR.Drone und ist zuhause in keinem Werbefilmchen sondern in der Realität stößt man doch recht schnell an die Reichweite von 30 bis 70 Metern, je nach Steuergerät und Störungsquellen in seiner Umgebung. Deshalb ist eine der häufigeren Fragen bei uns im deutschen AR.Drone Forum „Wie kann mann die Reichweite der AR.Drone erhöhen?“

Grundsätzlich gibt es zwei Klassen von Dingen die man unternehmen kann um die Reichweite der AR.Drone zu erhöhen. Die „Voodoo“-Kategorie: man unternimmt wenig und es bringt wenig bis gar nichts. Oder man unternimmt eine größere Änderung und erreicht damit auch wirklich eine größere Reichweite und ein völlig neues Steuererlebnis.

Reichweiten-Voodoo: geringer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Ich möchte in diesem Artikel alle mir bekannten Möglichkeiten abdecken und beginne mit der „Voodoo“ Kategorie.

Steuergerät „richtig“ halten.

Um die Reichweite zu optimieren sollte man das Gerät so halten, dass die WLAN Antenne oben ist. Beim iPhone 5 und 5S hält man es dazu so, dass der Home Button (der Runde) links ist. Bei den Vorgängermodellen, so dass der Home Button rechts ist.

Außerdem sollte man es vermeiden die WLAN Antenne mit dem Finger zu berühren.

Das iPad hat eine größere WLAN Reichweite als das iPhone

Das iPad hat bauartbedingt eine größere WLAN Reichweite als das iPhone, wer beide Geräte hat kann sich überlegen ob er nur noch mit dem iPad fliegen will.

Es gibt Hüllen die die Reichweite verbessern (sollen). Das könnte theoretisch gehen, leider wurde mir bisher noch keine zum Test zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich das nicht bestätigen, Erfahrungsberichte von solchen WLAN Verstärkerhüllen könnt ihr gerne als Kommentar schreiben. Zuviel sollte man sich davon, meiner Meinung nach, nicht erwarten.

In eine ähnliche Kerbe schlagen auch verschiedene iPhone oder iPad Halterungen die man zum Beispiel an den 60Beat Controller anbauen kann.

Dadurch, dass das iPhone nicht mehr in der Hand gehalten hat erhöht sich die Reichweite (möglicherweise) um wenige Meter. Es spielt dabei eine große Rolle wieviel man mit der Hand abdeckt würde.

Großer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Kommen wir jetzt zu den Möglichkeiten die wirklich spürbar mehr Reichweite für die AR.Drone bringen.

Mehr Reichweite durch externe WLAN Antenne

Durch das nach Außen führen der WLAN Antenne bzw durch das Ersetzen der vorhandenen Antenne durch eine bessere Antenne kann man die Reichweite deutlich erhöhen.

Dies erfordert einen etwas größeren Eingriff an der AR.Drone und ist deshalb sehr schadensträchtig, außerdem gibt es beim Verändern von Antennen immer sehr viel zu beachten. So hat fast jedes Land unterschiedliche, maximale Sendeleistungen, die einzuhalten sind. Damit das mehr Spass macht, gibt es Angaben in Milliwatt, die äquivalente isotope Sendeleistung EIRP und seltener dBm in die man sich zumindest einlesen sollte.

Externe WLAN Antenne AR.DroneWie man beim Einbau vorgehen muss und wie das alles aussieht, zeigt euch Kyle Tarpley in diesem schönen Video.

In seinem AR.Drone Shop bietet er auch die externe WLAN Antenne als Umbau-Kit an. Zum Beitrag mit dem Video.

Erfahrungsgemäß bringen die folgenden Tipps mehr Reichweite für die AR.Drone und sind nicht so problematisch umzusetzen und weniger schadensträchtig.

WLAN verstärken durch einen Repeater oder Range Extender

Das schöne an einem WLAN Repeater ist, dass man so gut wie keinen Konfigurationsaufwand treiben muss. Das (unverschlüsselte) WLAN der AR.Drone wird  verstärkt und in der Regel funktioniert dies einfach.

Die Vorteile dabei: an der AR.Drone selbst müssen überhaupt keine Veränderungen vorgenommen werden, alles verhält sich weiterhin so wie man es gewohnt ist. D.h. man kann weiterhin mit seiner Lieblings App steuern, hat immer ein Videobild und ist auch sonst nicht eingeschränkt.

Deshalb, meiner Meinung nach, für Einsteiger die erste Wahl wenn es um die Vergrößerung der Reichweite geht. Hier habt ihr mit wenig Geldeinsatz und ohne Veränderungen an der AR.Drone vornehmen zu müssen, den größten Reichweitengewinn.

Im Forum gibt es dazu einen eigenen Bereich: AR.Drone und WLAN Verstärker.

Reichweite AR.DroneGerne erwähne ich hier meinen Bekannten aus Japan: Solaris8x86.

Er hat schon viele, unglaubliche Reichweiten-Rekorde mit seinen schönen AR.Drone veröffentlicht.

Mit seinem WLAN Setup ist er schon weit über 1km geflogen und zwar ganz normal mit der App und dem iPad Mini.

Seine Videos sind immer wieder ein Wahnsinn anzuschauen, Grüße an dieser Stelle!

Einbindung in ein bestehendes WLAN Netzwerk

Mit dieser Methode die Reichweite der AR.Drone zu vergrößern macht eigentlich keinen Sinn, ich möchte sie der Vollständigkeit halber trotzdem erwähnen.

Bei einer Konfiguration in ein bestehendes (unverschlüsseltes) Netzwerk aus Router und Accesspoints sieht die Sache schon anders aus. Dort muss man zumindest mit IP Adressen fummeln, da die AR.Drone (ohne Veränderung der Software) zwingend die IP Adresse 192.168.1.1 verlangt.

Es ist dann einfacher ihr ändert die IP Adresse des Routers zum Beispiel auf 192.168.1.254 anstatt zu versuchen die IP Adresse der AR.Drone im Linux umzubiegen.

Solltet ihr trotzdem eins der vorhandenen Shellscripte verwenden, rate ich es immer manuell auszuführen. Bindet es nicht in die Startupscripte ein, da haben sich schon viele die Finger verbrannt und die AR.Drone baut „plötzlich“ kein WLAN Netzwerk mehr auf. Ohne das WLAN kommt man nicht mehr in die Shell und muss die AR.Drone entweder über ein selbstgebautes Kabel flashen oder benötigt ein neues Mainboard.

Der Mirumod

Reichweite mit dem Mirumod vergrößernDer Mirumod steht für den Umbau der AR.Drone auf eine RC Fernsteuerung wie man sie  aus dem Modellbaubereich kennt.

Dazu wird ein Arduino zwischen den seriellen Port der AR.Drone und dem RC Empfänger gelötet.

Ein übersichtlichen Artikel findet ihr unter RC Umbau der AR.Drone mit dem Mirumod.

Es gibt außerdem einen eigenen Bereich im Forum dazu. Mit dieser Methode kommt man in Reichweitebereiche bei denen man die AR.Drone gar nicht mehr richtig erkennen kann, muss sich jedoch auch an eine neue Steuerungsmöglichkeit gewöhnen.

Die Nachteile dabei: man gibt den Videostream auf und muss schon etwas Geld in die Hand nehmen um so fliegen zu können. Das Gefühl ist aber einzigartig, ich habe noch keinen erlebt der bei einem Treffen, von dieser Art der Steuerung, nicht begeistert war.

Fighting the Walrus

Fighting the Walrus, sollte mal „ungeahnte Reichweiten“ bringen. Inzwischen wird es immer wahrscheinlicher, dass man hier nicht weiter kommt als mit dem Mirumod.

Fighting the WalrusAuf den Videostream muss man auch bei dieser Methode verzichten, dafür kann man weiterhin die App zum Steuern benutzen.

Einen frühen Artikel habe ich unter Fighting Walrus Radio erhöht die Reichweite der AR.Drone dazu geschrieben.

Die Produktion wird seit Mai 2013 immer wieder verschoben.

 

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Anleitung: Akkufach des DJI Phantoms erweitern

Zu den nervigsten Dingen beim Fliegen mit dem DJI Phantom zählt sicherlich die Akkus reinzufummeln und dann noch das Akkufach zu schließen ohne Kabel zu beschädigen.

Mit den orginalen DJI Lipos ist das schon problematisch, mit den besseren und günstigeren Drittanbieterakkus wird das zur Tortur.

Seit längerem kann man sich bei dem 3D Druckservice Shapeways verschiedene Teile für den DJI Phantom drucken lassen. Ich möchte euch heute das Shapeways Battery Door Upgrade vorstellen. Als Material habe ich „White Strong & Flexible“ gewählt, weil mir das von früheren Bestellungen bekannt war.

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Um das alte Akkufach runterzubekommen ist schon etwas Aufwand erforderlich. Am Besten man sprüht etwas Silikonspray auf den Stift und lässt es kurz einwirken.

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Dann stellt ihr den DJI Phantom mit den zwei Auslegern auf einen Tisch und haut vorsichtig mit leichten Schlägen den Stift heraus.

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Altes Akkufach wegnehmen, neues dranmachen und den Stift wieder reinschlagen. Der zusätzliche Platzgewinn ist enorm, auf dem Foto seht ihr den Größenvergleich.

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Welcher Quadrocopter nach der AR.Drone oder dem DJI Phantom?

Die AR.Drone ist ein toller Einstieg in die Welt der Quadrocopter. Vielleicht fliegt man danach den DJI Phantom oder man beginnt eigene Quads zu bauen. Und obwohl der Schwerpunkt hier im Forum auf der AR.Drone und dem Phantom liegen, nehmen die Anfragen zu anderen Quadrocoptern zu.

Deshalb möchte ich heute mit Einführung des Quadrocopter (Unter-) Forums gleich mal meinen neuen Eigenbau-Copter vorstellen. Es ist ein MultiWiiCopter (MWC) mit NanoWii Board, 800KV T-Motoren und 9 Zoll Carbonpropeller.

PS: Wie in diesem Thread bereits festgestellt sind die Propeller eigentlich zu klein und deshalb hat das Ding weniger Leistung als es eigentlich haben könnte.

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AR.Drone 2.0 Power Edition – ausgepackt und ausprobiert

Kyle Tarpley packt die neue AR.Drone 2.0 Power Edition aus und berichtet über Inhalt, Lade- und Flugzeiten und ob sich der Mehrpreis gegenüber der normalen AR.Drone 2.0 lohnt für die größeren Akkus und farbigen Propeller lohnt.

Bis vor einer Weile war es noch nicht ganz klar: obwohl die AR.Drone Power Edition jeweils andersfarbige Verpackungen haben, enthaltet jede Schachtel immer alle 3 Propeller: rote, blaue und orangene Propeller. Man kann die farbigen Propeller auch einzeln nachkaufen.

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Was „Smooth Stabilization“ ist und wie es funktioniert

„Smooth Stabilization“ ist nicht nur in meiner App Drone Control vorhanden, es gibt diese Funktion auch in anderen Apps einschließlich dem Mirumod. Das Schlimme daran: alle Apps bezeichnen diese Funktion anders.

Andere Bezeichnungen für Smooth Stabilization

Was ich in Drone Control für iOS als „Smooth Stabilization“ bezeichne, heißt in Drone Ace für iOS „Relaxed Stabilization“ und „Position Hold“ in der Android App „AR.Drone Pro“. Beim Mirumod gibt es diese Funktion auch. Man aktiviert ihn über den den Flaps bzw Flight Mode Schalter je nach Sendereinstellung.

Vorteile und Nachteile der Funktion

Egal wie diese Funktion genannt wird, das Ergebnis ist immer, dass sich die AR.Drone nicht mehr so aggressiv am Boden festhält und sich selbst aufschaukelt, wenn man die Finger vom Display nimmt. Beim Filmen führt dies zu ganz furchtbaren Schaukelvideos. Der Nachteil dabei: dadurch dass sie sich jetzt nicht mehr festhält treibt sie unweigerlich ab, wenn man nicht mehr steuert.

Kurzes Demonstrationsvideo

Im Video ist das Ergebnis besser zu sehen als man es in Worten beschreiben kann, schaut es euch einfach an. Leider ist die Qualität des Live Video Streams nicht sehr berauschend weil ich den Stream direkt auf dem iPhone und nicht über den USB Stick aufgenommen habe.

Wie Smooth Stabilization funktioniert

Manchmal liest man in Forenbeträgen diese Funktion würde die Bodenkamera der AR.Drone abschalten. Das ist vielleicht richtig gemeint, aber trotzdem falsch. Eine App kann die Bodenkamera nicht abschalten.

Alle Apps implementieren diese Funktion indem sie der AR.Drone vorgaukeln sie hätten den Finger auf dem Display um zu steuern, jedoch keine Steuersignale senden. Oder anders: die AR.Drone wird manuell gesteuert, aber nicht bewegt. Und das führt dazu, dass sie sich nicht mehr am Boden festhält.

 

Hinweise zum 60Beat Gamepad

Wenn man das 60Beat Gamepad zusammen mit Drone Control verwendet, kann man über den SELECT Knopf Knopf die oben erwähnte „Smooth Stabilization“-Funktion ein- und ausschalten.

Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch ein wenig von den virtuellen Joysticks der App. Lässt ihr bei den virtuellen Sticks los wird in jeder Stellung sofort „Smooth Stabilization“ eingeleitet. D.h. die App kann natürlich erkennen ab wann ihr den Finger nicht mehr drauf habt. Im Gegensatz dazu das 60 Beat Game Pad: es leitet erst Smooth Stabilization ein wenn der Stick schonwieder in die Mittelstellung geht, d.h. das Gamepad merkt nicht, dass ihr schon losgelassen habt, die AR.Drone geht unweigerlich auch mit in die Mittelstellung.

Und das wird natürlich noch schlimmer wenn ihr die Sticks einfach „sausen“ lässt. Diese Rückschnellbewegung wird selbstverständlich auch an die AR.Drone übertragen.

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