Doch keine AR.Drone 3.0 auf der CES 2014

Wann immer kaufwillige, zukünftige AR.Drone Piloten letztes Jahr gefragt haben ob sie lieber jetzt kaufen oder auf die AR.Drone 3 warten sollen, habe ich dazu geraten jetzt zu kaufen.

Frühstens Mitte 2014 wäre mit einer AR.Drone zu rechnen gewesen, die dann aber bestimmt im Januar auf der CES angekündigt worden wäre.

Die CES 2014 ist jetzt vorbei und Parrot hat sehr wohl neue Produkte angekündigt, aber nichts was ich erwartet hätte. Statt einer AR.Drone 3.0 wurden zwei Kinderspielzeuge vorgestellt.

Das eine ist ein Sprungroboter den sie „jumping Sumo“ nennen und einen Mini Quadrocopter mit Reifen dran. Ein paar Seiten berichten man würde diese über WLAN steuern, andere berichten es würde Bluetooth zum Einsatz kommen.

Ich selbst bin da schon etwas enttäuscht, hatte jedoch noch keins der Geräte selbst in der Hand. Ein Preis ist derzeit noch nicht bekannt, ein genaues Erscheinungsdatum natürlich auch nicht.

Beitrag kommentieren

Anleitung: manueller Downgrade der AR.Drone Firmware

Grundsätzlich sollte man die AR.Drone mit der aktuellsten Firmwareversion betreiben, denn über die letzten Jahre gesehen wurde es durch Softwareupdates von Parrot insgesamt deutlich besser als schlechter.

Trotzdem kann es auch vorkommen, dass man das neue Update gerade eingespielt hat und plötzlich ein Problem mit der AR.Drone auftritt welches vorher nicht da war. Entweder lebt man damit bis zum nächsten Update oder man muss eine Version zurückzugehen. (d.h. ein „Downgrade“ der Firmware zu machen)

Parrots App erlaubt das leider nicht und nicht jeder kann oder will den bequemen Firmware Manager meiner Drone Control App benutzen. Dann bleibt nur noch der manuelle Downgrade und in diesem Artikel zeige ich euch wie das geht.

Zuerst besorgt ihr euch die Firmware Datei und legt sie auf den Desktop. Für die AR.Drone 1 ist das immer eine „ardrone_update.plf“ und für die AR.Drone 2 ist das immer eine „ardrone2_update.plf“.

downgrade1_wifi

Ihr verbindet euch mit dem WLAN Netzwerk der AR.Drone und bekommt automatisch über DHCP die Adresse 192.168.1.2 und die Mask 255.255.255.0 zugeteilt.

Die IP Adresse der AR.Drone ist 192.168.1.1 – ihr seht diese Adresse in den Einstellungen als „Router“.

Sollte aus irgendeinem Grund die automatische Vergabe nicht funktionieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr die AR.Drone noch mit dem iPhone oder iPad „gepairt“ habt. In diesem Artikel könnt ihr nachlesen wie man den Unpair der AR.Drone durchführt.

downgrade2_netzwerk

Wenn das Netzwerk zwischen eurem Rechner und der AR.Drone steht könnt ihr Telnet öffnen und mit dem Befehl „telnet 192.168.1.1“ zur AR.Drone verbinden und sie wird euch mit der BusyBox Shell antworten.

Da die AR.Drone grundsätzlich nur Firmwareupdates erlaubt, müssen wir bei einem Downgrade der Firmware noch 2 Textdateien manipulieren. Der AR.Drone wird durch diesen kleinen Hack vorgetäuscht unser Downgrade sei in Wirklichkeit ein Update.

downgrade3_telnet

Wenn ihr Befehle über Telnet eingebt und sie mit drücken der „Enter“-Taste ausführt, bekommt ihr keine Antwort wenn alles korrekt war und es sonst nichts auszugeben gab. Ihr könnt mit den falschen Telneteingaben die AR.Drone völlig unbrauchbar machen, seid euch im Klaren darüber, dass ihr den manuellen Downgrade auf eigene Gefahr ausführt.

Nehmen wir an wir wollen von der Firmware 2.4.7 auf die Firmware 2.4.3 zurück. Die entsprechenden Zeilen um die Textdateien der AR.Drone zu manipulieren sind dann wie folgt:

echo 2.0.11 > /firmware/version.txt

echo 2.4.3 > /update/version.txt

Diese Zeilen funktionieren nur mit der AR.Drone 2. Solltet ihr ein Downgrade mit der AR.Drone 1 machen bitte die benötigten Zeilen in den Kommentaren erfragen.

Jetzt verbindet ihr euch mit eurem FTP Programm der Wahl auf der AR.Drone (also IP Adresse 192.168.1.1) und zwar auf dem Port 5551 und schiebt die Firmwaredatei hoch.

Die AR.Drone wird jetzt durch abstecken und erneutes anstecken des Akkus die Firmware einspielen. Bitte macht diesen Vorgang nur bei einem vollen Akku und gebt dem Installationsprozess genug Zeit.

Wird die Stromversorgung während dem Einspielen der neuen Firmware unterbrochen bootet die AR.Drone möglicherweise nicht mehr richtig und das Mainboard müsste getauscht werden.

 Beitrag kommentieren

iOS 7 ist da – die AR.Drone Apps auch!

ios7 iOS 7 ist da und kann ab sofort geladen werden.

Für AR.Freeflight müsst ihr unbedingt das Update auf 2.4.7 vorher machen sonst gibt es Probleme beim Starten.

Meine AR.Drone Apps wie Drone Control, Drone Control HD funktionieren auch in den aktuellen Versionen schon unter iOS 7.

Viel Spass mit dem neuen iOS. Es gibt jetzt außerdem noch eine weitere interessante Neuigkeit bei Apple.

Wer ältere Geräte besitzt kann sich über den App Store von jeder App auch ältere Versionen installieren (um genau zu sein: die zu deinem Gerät letzte kompatible Version) und ist so nicht mehr ganz ausgeschlossen.

Beitrag kommentieren

Anleitung: App verbindet nicht zur AR.Drone

Du bekommst mit deiner App keine Verbindung zur AR.Drone? Die folgende Anleitung zeigt wie man eigentlich jedes Verbindungsproblem lösen kann.

Um das Problem einzugrenzen, weshalb die AR.Drone nicht verbindet, schauen wir nach welche IP Adresse wir bekommen haben. Dieses Video zeigt wie man dazu vorgehen muss:

1. Möglichkeit: wir erhalten eine IP Adresse die mit 169.254… beginnt, die AR.Drone ist in diesem Fall mit einem anderen Gerät gepaired und wir müssen diese Verbindung lösen. Dieses Video zeigt wie das geht:

2. Möglichkeit: wir erhalten die eigentlich korrekte IP Adresse 192.168.1.2, die App verbindet trotzdem nicht. In Drone Control ist dazu etwas eingebaut um dieses Problem zu heben. Das folgende Video zeigt wie das geht:

Das kann nach einem Firmwareupdate auftreten. Mit den im Video gezeigten Symptomen rät der Support oft dazu das Mainboard auszutauschen. Dies ist aber gar nicht wirklich notwendig.

Bekommst du trotzdem keine Verbindung, schreib einfach in den Kommentaren was du bisher gemacht hast und was genau nicht funktioniert.

Beitrag kommentieren

AR.Drone Apps mit „absolute Control“ und Neigungssteuerung

Drone Control App Logo

Sucht man im Apple App Store nach „AR.Drone“ wird es leerer und auch feature-ärmer. Einige Apps verschwanden komplett aus dem App Store, anderen wurden mit einem Update die Funktionen „absolute Control“ und Neigungssteuerung entfernt.

Drone Control und Drone Control HD sind derzeit die einzigen iOS Apps für die AR.Drone 2.0 die sowohl „absolute Control“ als auch Neigungssteuerung unterstützen.

Zum Drone Control Thread im AR.Drone Forum

Firmware Update für DJI Phantom verfügbar

Es ist eine neue Firmware für den DJI Phantom verfügbar. Das Update bringt die Firmware 3.1 und eine neue Naza Assistant Software 2.1.

dji phantom firmware update

Die Neuigkeiten in Kürze, laut den Release Notes

1. Ein neuer Algorithmus im ATT Modus soll höhere Flugperformance bringen.
2. Abheben soll jetzt stabiler und leichter sein, das Fliegen an sich weicher.
3. Automatische Fehlerkorrektur bei Course-Flug.
4. Theoretische Unterstützung für Octocopter also mit 8 Propellern, eine überfällige Änderung. Bislang war Hexacopter das Maximum.
5. der IMU Kalibrierung wurde im Adanced Modus neue Möglichkeiten der Überwachung hinzugefügt. So hat man mehr Feedback von der Software.
6. Unterstützung für PMU Module die den CAN Bus Port nutzen. Außerdem werden jetzt iOSD, GoPro Gimbal und Bluetooth LED unterstützt.
7. GPS Signal muss jetzt stärker sein damit es Beachtung im Flight Control findet, außerdem macht die Firmware ein bisschen Magie was die Auswertung des digitalen Kompass angeht. Damit sollen Nebeneffekte durch Störsignale so gut es geht verhindert werden.

dji phantom gimbal

Die Firmware des DJI Phantom updaten

Um das Firmware Update durchzuführen, ladet ihr euch den neuen Naza Assistant in Version 2.1 runter. Der neue Assistant wird die Firmware dann selbst nachladen und euren Phantom updaten. Wer noch nie ein Firmware Update durchgeführt hat, bitte nicht erschrecken, die Motoren piepsen dabei. Das ist normal.

dji phantom update firmware

Nehmt davor unbedingt die Propeller ab.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass sobald man über USB angeschlossen ist die Motoren gesperrt sind, allerdings wird dies auch nur softwaremässig gesteuert und wenn man die Software ändert kann es auch zu Fehlern kommen. Sicher ist sicher.

Wenn das Update beendet ist, zieht ihr den Akku ab, wartet kurz und steckt ihn wieder an.

DJI Innovations weißt außerdem darauf hin, sämtliche Einstellungen zu überprüfen und das zu recht, bei mir hat es beispielsweise den manuellen Modus gelöscht.

Beitrag kommentieren