Alternative zum 60Beat Gamepad: Moga Ace Power Controller

Das Gamepad von 60Beat um die AR.Drone zu steuern war wirklich beliebt, leider wird es seit einiger Zeit nicht mehr hergestellt und die verbleibenden Controller werden zum Teil für ein vielfaches des ursprünglichen Preises verkauft.

Die Zukunft für iOS Geräte liegt in den ab iOS 7 verfügbaren MFI Gamepads. In diesem Video stellt euch Kyle Tarpley das Moga Ace Power Gamepad vor.

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AR.Drone 2.0 Power Edition – ausgepackt und ausprobiert

Kyle Tarpley packt die neue AR.Drone 2.0 Power Edition aus und berichtet über Inhalt, Lade- und Flugzeiten und ob sich der Mehrpreis gegenüber der normalen AR.Drone 2.0 lohnt für die größeren Akkus und farbigen Propeller lohnt.

Bis vor einer Weile war es noch nicht ganz klar: obwohl die AR.Drone Power Edition jeweils andersfarbige Verpackungen haben, enthaltet jede Schachtel immer alle 3 Propeller: rote, blaue und orangene Propeller. Man kann die farbigen Propeller auch einzeln nachkaufen.

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Anleitung: AR.Drone 2.0 RC Umbau mit dem Wifi Less Mirumod


AR.Drone und Spektrum DX8 Um die AR.Drone mit einer RC Fernsteuerung zu fliegen gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten.

Die Bekannteste ist der sogenannte Mirumod. Er heißt so, weil Miru das dafür erforderliche Wissen geliefert hat.

Den Mirumod gibt es als Komplettpaket zusammen mit Empfänger, (minderwertigen) Sendern oder nur mit Empfänger. Bastler können sich auch selbst alles zusammenlöten.

Ich zeige euch heute wie man mit dem neuen Wifi-Less Mirumod und einem Spektrum DX8 Sender den RC Umbau mit der AR.Drone 2.0 macht.

Natürlich funktioniert das auch mit jeder anderen DSM2 kompatiblen Fernsteuerung wie zum Beispiel der Spektrum DX6i oder der Spektrum DX7. Die DX6 ist hierbei für Einsteiger sehr interessant weil man einen richtig guten Sender für unter 100.- Euro bekommt.

Dank Modellspeicher kann man diese Fernsteuerung auch für viele weitere Flugmodelle nutzen.

Als erstes muss der Sender mit dem Empfänger gebunden werden. Dazu benötigt man ein Bind Plug, dem Set liegt bereits so ein Plug bei.

DX8 Sender konfigurieren und mit dem Mirumod Empfänger binden

2-bindplug

Ihr steckt den Bind-Plug einfach auf die 3 Pins. Dann legt ihr euch ein neues Model auf eurer Fernbedienung an. Ich habe es hier mit der DX8 gemacht wenn jemand möchte kann ich auch meine Konfigurationsdatei zu Verfügung stellen. Aber man kriegt das auch so schnell hin:

Neues Flächenmodell auswählen (Acro), kein Heli.

11-subtrim

Dann in das Servo Setup Menü gehen und bei Travel Adjust den linken Throttle-Wert auf Maximum stellen. (150% bei DX8 und DX7, 125% bei der DX6)

Jetzt über Sub Trim 125 L einstellen.

Jetzt aus dem Menü rausgehen und den Sender ausschalten.

Zum Binden benötigt der Mirumod etwas Saft, es gibt zwei Möglichkeiten: entweder in die Drohne einbauen und den Akku anstecken oder über USB. Ich rate euch das Binden über USB zu machen, da wir den Bind-Plug wieder entfernen müssen.

4-binden

UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN DÜRFT IHR DEN MIRU MOD ÜBER USB ANSCHLIESSEN WÄHREND ER MIT DER ARDRONE VERBUNDEN UND DER AKKU EINGESTECKT IST.

In diesem Fall grillt ihr euch sowohl die AR.Drone als auch den Mod.
6-bindenAlso Mirumod über USB anstecken und die rote LED Blinkt wie verrückt, das heisst der Empfänger ist im Bindemodus.

Den Bindeknopf am Sender drücken und gedrückt halten während man den Sender anschaltet. Der Sender und der Empfänger binden sich jetzt, weiter gedrückt halten bis der Sender ins Model rein startet.

Fertig! Den Mirumod wieder vom USB Stecker abziehen und den Bind-Plug entfernen. Nach dem Binden wird der Sender wie folgt für den Flug konfiguriert:

Throttle wieder auf 100%, Subtrim wieder auf 0 stellen.

13-jumperSolltet ihr einen Jumper auf diesen 2 Pins haben, zieht ihn ab, er wird nur für den Debugmodus verwendet.

Genaueres zum Debugmodus findet ihr in der Anleitung.

Besser ist es natürlich erstmal alles wie in der Anleitung beschrieben zu debuggen. Zumindest wenn man gleich draußen fliegt. Wenn man die ersten Flugversuche vorsichtig im Zimmer macht geht es eigentlich auch so.

Die Kanäle AILERON, ELEVATOR, RUDDER sowie GEAR müssen für die DX8 auf REV stehen. (reverse = umdrehen) Für die DX6 und DX7 könnte es leichte Unterschiede geben, bitte hier noch einen Blick in die Anleitung werfen. (hängt diesem Beitrag an)

Sollte die AR.Drone an irgendeinem Punkt abdrehen, packt sie von oben und unten und dreht sie auf den Rücken, dann schaltet sie sich aus.

Den Mirumod in die AR.Drone 2.0 einbauen

8-einbau

Geht nochmal sicher, dass ihr den Bind-Plug und den Debug-Jumper entfernt habt. Dann vorsichtig die Abdeckung unten entfernen und den Mirumod einsetzen. Er ist so gemacht, dass man ihn nur auf eine Art einstecken kann. Alle Pins in die Löcher drücken und den Deckel wieder draufdrücken. Normalerweise sollte der Kleber noch halten.

Kontrolliert nochmal ob alle Schalter vom Sender richtig sind: Gear auf 0, Gas in der Mitte und Flaps auf 0.

Ab jetzt IMMER erst den Sender anschalten dann erst den Akku an die AR.Drone anstecken. Die AR.Drone hebt ab wenn ihr den Gear schaltet umlegt.

Um abzuheben den Gear-Schalter umlegen und neue Reichweite genießen

So, wie fühlt sich das jetzt an? Die Steuerung ist wenn man vom iPhone oder iPad kommt gewöhnungsbedürtig aber mit einem guten Sender sehr genau und feinfühlig. Natürlich wird durch diesen Mod die Reichweite der AR.Drone 2.0 enorm erhöht.

Ich habe ein kurzes Testvideo zu dem Mod gemacht. Ein Reichweitentest steht noch aus. Viel Spass damit.

Mirumod Flugmodus wechseln

Falls euch die Defaulteinstellungen zu gemütlich sind, könnt ihr z.B. auf „Wild“ umstellen. Dann geht richtig die Post ab.

Während die AR.Drone gelandet ist und am Boden steht gebt ihr mit dem linken Stick Vollgas und drückt dann den rechten Stick komplett nach links für „Wild“. (für Normal nach oben, für Easy nach rechts usw..) Dann den linken Stick wieder in Mittelstellung bringen. Die Umstellung wird jeweils mit LED Blinken bestätigt.

Normal, Wild, Easy, Standard

 

Weitere Tipps zur Bedienung des Mirumods

Während die AR.Drone auf dem Boden steht könnt ihr den Gasstick nach Links bewegen um sie zu trimmen.

Ich empfehle 45% Expo auf AILE und ELEV Kanal zu setzen.

Falls ihr nach Zeit fliegt, legt euch den Timer so, dass er mit dem Gear-Schalter angeht, dann startet ihr automatisch mit dem abheben den Flugtimer.

Was wird benötigt?

Mirumod von Trans-Island: direkt bei Ebay bestellen
Spektrum Sender DX6i: direkt bei Amazon bestellen

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Kauftipp: Graupner Battery Guard als Lipo Tester

Mein Kauftipp zum Start der Woche: der Graupner Battery Guard. Er ist auch bekannt unter „Lipo Checker“ bzw „Lipo Tester“ und darf in keiner Pilotenausrüstung fehlen.

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Benutzt man am häufigsten um zu sehen welche von den Akkus, die überall rumfahren, geladen sind und welche nicht.

Er kann aber viele weitere Informationen anzeigen: Zellenspannungen (einzeln und insgesamt), höchste und niedrigste Zellenspannung, wieviel Unterschied dazwischen liegt, verbleibende Kapazität in Prozent.

Geeignet von 1 bis 7 Zellen. Kann nicht nur Lipos sondern von Li-Fe bis NiMH alles abdecken.

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Lipos benötigen einen Balancer-Kabel, man kann ihn also nicht mit den originalen AR.Drone 2.0 Akkus verwenden.

Akkus der AR.Drone 1.0, alternative Akkus wie die Nano Tech oder Akkus vom DJI Phantom funktionieren damit wunderbar.

 

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Der Vergleich: AR.Drone oder DJI Phantom?

Wer heute mit dem Fliegen von Quadrocoptern beginnen möchte hat viele Möglichkeiten in die Welt der Copter einzusteigen. Unter anderem wird dabei zwischen AR.Drone und DJI Phantom abgewogen. Als Entscheidungshilfe hier ein ausführlicher Vergleich der Beiden.

Aussehen von AR.Drone vs DJI Phantom

Parrots AR.Drone hat eigentlich zwei verschiedene Looks. Sie kann mit der schwarzen Schutzhülle für drinnen und der farbigen Hülle für draußen geflogen werden. Mit der Außenhülle wirkt sie wie ein großes Insekt. Man kann die AR.Drone in drei unterschiedlichen Farben kaufen: blau, grün und gelb.

Beleuchtung AR.Drone 2.0Die AR.Drone hat kleine LED unter jedem Motor die je nach Status rot, grün oder orange leuchten können. Im normalen Flug leuchten die hinteren rot und die vorderen LED an den Motoren grün. Sie sind sehr klein und nur im dunkeln richtig gut zu sehen.

DJI Innovations Phantom kommt fast komplett weiß daher. Das Design wirkt sehr „sauber“, fast schon steril. Wenn Apple einen Quadrokopter bauen würde, hätte er bestimmt Ähnlichkeit mit dem Phantom. Durch das Weiß läßt er sich sehr gut bemalen oder umlackieren. Die Fernsteuerung ist im gleichen Design und auch weiß.

beleuchtung-dji-phantomDie Beleuchtung des DJI Phantoms ist deutlich aufwendiger. Unter jedem Motor gibt es eine Reihe von LED. An den hinteren Motoren leuchten sie grün und vorne rot (genau umgekehrt wie bei der AR.Drone). Außerdem gibt es hinten eine weitere LED die über Farbcodierungen und Blinkverhalten eine Vielzahl an Statuscodes signalisieren kann. Leider sind alle Farbcodes, auch für Fortgeschrittene, nicht ohne Spickzettel identifizierbar. Als Einsteiger ist mir hier überforder zu sehen was jetzt wie oft aufgeblitzt hat.

Preis von AR.Drone vs DJI Phantom

Die AR.Drone 2.0 kostet 299.- Euro und für den DJI Phantom legt man mit 569.- Euro fast doppelt soviel hin.

Wer Luftbildaufnahmen machen will kann mit der AR.Drone 2 sofort loslegen, man nimmt Fotos und Videos direkt auf das iPhone auf oder steckt einen USB Stick an um Videos in hoher Qualität direkt auf dem Stick zu speichern.

Beim DJI Phantom muss man eine Kamera erst noch dazu kaufen. Der Phantom ist dafür wie geschaffen für die GoPro und kommt auch bereits mit der entsprechenden Halterung. Die neue GoPro 3 in der Black Edition kostet 450.- Euro.

Ohne Zusatzakkus, und die benötigt man ganz sicher auch, knackt man damit locker die 1000.- Euro Schmerzgrenze. Nichts also, was man sich „einfach mal so“ kauft. Dafür ist die Qualität nicht mehr mit der AR.Drone Kamera zu vergleichen. Die GoPro 3 schlägt die AR.Drone Kamera, die Fotos und Videos nur in 720p macht, natürlich um Welten. Es ist einfach eine ganz andere Klasse an Video- und Fotoqualität.

Was bekommt man für sein Geld?

Die AR.Drone 2 kommt komplett vormontiert. In der Schachtel findet man einen Akku, ein Ladegerät, eine Kurzanleitung, die Außenhülle und die Schutzhülle für drinnen, sowie ein paar Aufkleber.

Weitere Ersatzteile für die Drohne sucht man im Karton vergebens. Das Ladegerät ist eher minderwertig und fehleranfällig. Der Akkustecker ist seit der AR.Drone 2 propritär und gegenüber der AR.Drone 1 eine Verschlechterung. Warum Parrot diesen Schritt gegangen ist verstehe ich bis heute nicht.

Der DJI Phantom kommt nicht ganz vormontiert. Man muss noch das Landegestell und die Propeller anschrauben. Als Zubehör gibt es ein, im Vergleich zur AR.Drone, hochwertiges Ladegerät, einen Akku, Aufkleber, Werkzeug, Ersatzpropeller, Ersatzschrauben und natürlich den Sender.

Eine richtig tolle Ausstattung, bloß für den Sender liegen keine Batterien dabei – ärgerlich denn bei dem Preis hätte man ein paar Batterien erwarten können.

DJI Phantom xt60

Beim Akku selbst setzt DJI Innovations auf den gängigen XT60 Stecker – sehr angenehm, hier hat man es im Gegensatz zu Parrot verstanden.

Eine gedruckte (deutsche) Anleitung ist eher nicht die Regel, hängt jedoch vom Verkäufer ab. Globe Flight zum Beispiel, legt eine selbst übersetzte Anleitung bei.

Das Flugverhalten

Bei der AR.Drone drückt man einen Knopf, sie hebt ab und steht ohne weiteres Zutun wie angenagelt in der Luft. Ich habe noch keinen Quadrocopter gesehen, der so stabil in der Luft steht wie die AR.Drone.

Der DJI Phantom hebt nicht selbstständig ab, man muss selbst Gas geben, aber das will man ja schließlich auch. Gibt man zu zögerlich Gas, kippt er allerdings um.

In der Luft braucht er bedeutend mehr Platz als die AR.Drone. Und auch nur wenn alles korrekt eingestellt und der GPS Empfang sehr gut ist, hält er einigermaßen die Position – sonst driftet er einige Meter hin und her.

Für einen Quadrocopter hält der DJI Phantom also sehr gut die Position. Aber er kommt mit Barometer, GPS und guter Software aber nicht an die Eigenstabilität der AR.Drone ran. Durch die Bodenkamera hat Parrot hier nach wie vor die Nase ganz weit vorne. Die AR.Drone startet man und sie bleibt wie ein Luftnagel eine ganze Akkuladung genau an der gleichen Stelle und bewegt sich dabei nur wenige Zentimeter.

Die Lernkurve und die Steuerung

Die AR.Drone steuert man mit einem Smartphone oder Tablet. Für iPhone und iPad gibt es die meisten Apps und Spiele. Auch Anfänger kommen gut mit der intuitiven Steuerung klar. Zum Flippen drückt man einfach einen Knopf und die AR.Drone führt das Manöver aus – sehr beeindruckend, zu lernen gibt es dabei jedoch kaum was.

Die meisten Apps erlauben verschiedene Steuerungsmöglichkeiten. Beliebt ist die Neigungssteuerung um die es in den letzten Wochen viel Wirbel bezüglich US Patenten gab. Man kann die AR.Drone auch mit virtuellen Joysticks im RC Mode 2, oder mit dem für Anfänger gemachte „absolute Control“-Modus steuern.

Das Hirn kann man in diesem Modus fast abschalten, denn man muss nicht mal mehr umdenken wenn das Fluggerät auf einen selbst zufliegt. Bei jeder anderen Steuerung wäre dann rechts und links vertauscht, bei „absolute Control“ bleibt rechts immer rechts und links immer links. Das ist nicht weniger beeindruckend als das Flippen per Knopfdruck aber der Langzeitspass steckt in dieser Steuerung auch nicht.

Gut, man sollte alles mal ausprobieren, aber meiner Meinung nach, wird man den längsten Spass an den virtuellen Joysticks im RC Mode 2 haben. Schöne Kurven fliegen und das Hirn dazu bringen an der richtigen Stelle umzudenken, danach saubere Achten fliegen oder Nasenschweben üben.

Da ihr beim Fliegen mit der AR.Drone auf dem Bildschirm des iPhones oder iPads sehen könnt was sie sieht, könnt theoretisch sogar von Anfang an nur nach Bildschirm fliegen. Das nennt man dann FPV. (First Person View)

Praktisch wird es eher so sein, dass ihr kurz auf den Bildschirm schaut und dann gleich wieder auf das Flugmodell, weil es doch sehr ungewohnt ist so zu fliegen und man Abstände und Entfernungen ganz schlecht einschätzen kann.

Den DJI Phantom steuert man mit einem RC Sender um genau zu sein im Mode 2. Ein Umbau auf Mode 1 ist jedoch möglich. Der Mode gibt an mit welchem Stick man Gas gibt und mit welchem Stick man steuert.

Was Parrot „absolute Control“ nennt kann der Phantom auch, dort heisst es „Home Lock“ bzw „Course Lock“. Zumindest grob, im Detail gibt es kleine Unterschiede.

Der DJI Phantom kennt außerdem 3 grunsätzliche Steuerungs-Modi: GPS Mode, ATT Mode und Manual Mode. Flips kann man nur im manuellen Modus durchführen und sie müssen im Gegensatz zu den Flips der AR.Drone tatsächlich gesteuert werden.

Flips mit dem DJI Phantom sind etwas, das man nicht in den ersten Flugstunden probieren sollte. Dafür um so spassiger wenn man nicht nur einen Knopf drückt.

Während die AR.Drone, wie bereits erwähnt, FPV aus der Schachtel raus macht, benötigt man beim DJI Phantom dazu ein FPV Set. Je nach Ausführung belastet dies wieder mit einigen hundert Euro den Geldbeutel. Dafür ist die Reichweite gegenüber der AR.Drone jedoch deutlich höher.

Die Sicherheit

Die AR.Drone wird dir weder die Finger noch das Gesicht zerschneiden. Die weichen Propeller gehen schon bei kleinsten Zusammenstößen aus. Diese Sicherheitsfunktion kann manchmal sehr nervig sein wenn schon ein kleiner Grashalm oder ein Stück Pflanze das Ding vom Himmel holt.

Der Phantom zerschneidet Finger von Erwachsenen mit den weichen Originalpropellern zwar auch nicht aber im Gesicht oder bei Kinderhänden wird es ganz schnell gefährlich. Einige Phantomflieger tauschen auch die Propeller gerne gegen härtere Propeller aus, durch diese Modifikation erhöht sich die Gefahr von Schnittverletzungen immens.

Man sollte ihn hier auch ganz klar von Spielzeug abgrenzen. Der DJI Phantom ist nichts für Kinder und kein Spielzeug. Die AR.Drone dagegen ist nicht nur ein Spielzeug sondern auch was für Erwachsene.

Auf der Packung vom DJI Phantom ist nicht umsonst ein dicker Hinweis auf das Mindestalter von 18 Jahren.

Das Zubehör

Allein von Parrot selbst gibt es mehr AR.Drone Zubehör als der Geldbeutel verkraftet und neben dem offiziellen Zubehör hat sich eine richtige Szene entwickelt.

Neben Spielen die spezielle Accessories, wie die Mütze für das Spiel AR.Hunter oder aufblasbare Markierungen für AR.Race benötigen, gibt es für die AR.Drone Hüllen die man sich lackieren kann, Ersatzteile, Tuning-Teile, Zusatzakkus, RC Sender, LED in allen möglichen und unmöglichen Ausführungen, Tragekoffer und vieles mehr.

Beim DJI Phantom war man bis vor Kurzem schon froh wenn die benötigten Ersatzteile gerade lieferbar waren. Das wird jetzt aber langsam besser und es entsteht gerade auch ein richtiger Zubehörmarkt um den Phantom.

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile beider Quadrocopter

AR.Drone VS DJI Phantom

Vorteile AR.Drone

+ geringer Einstiegspreis
+ Fotos, Videos und FPV sofort möglich
+ ungefährlich, auch als Spielzeug nutzbar
+ auch für Personen unter 18
+ haufenweise Zubehör, Apps, Ersatz- und Tuningteile verfügbar
+ Fehlermeldungen im Klartext über Steuer-App

Nachteile AR.Drone

– trägt eine GoPro gerade noch so
– geringe Reichweite
– keine Ersatzteile in der Box
– Ladegerät minderwertig
– Proprietäre Stecker, günstige Zusatzakkus nicht ganz problemlos
– Beleuchtung kaum sichtbar

Vorteile DJI Phantom

+ trägt eine GoPro problemlos
+ hohe Reichweite
+ Ersatzteile dabei
+ Ladegerät relativ gut
+ X60 Stecker, günstige Zusatzakkus problemlos verwendbar
+ tolle Beleuchtung der Ausleger

Nachteile DJI Phantom

– hoher Einstiegspreis
– Fotos, Videos und FPV nur mit Zubehör möglich
– deutlich gefährlicher, kein Spielzeug
– nur für Personen über 18
– Zubehörmarkt gerade in der Entstehung, Wartezeit für Ersatzteile
– Kryptische Fehlercodes über eine Statusleuchte

Mein Fazit und Kaufempfehlung

Es spielt keine Rolle was man kauft, man wird immer einen Punkt erreichen an dem man sich verbessern will. Höher, schneller, größere Reichweite, bessere Qualität.

Deshalb ist die Frage AR.Drone oder DJI Phantom zunächst eine Frage des Budgets. Wo will man in das Hobby einsteigen und wie viel Geld ist man bereit auszugeben? Insbesondere mit dem Blick auf die geringe Chance, dass man für sich selbst merkt: oh nein, die Fliegerei ist doch nicht das Richtige für mich, ich gehe lieber angeln oder stricken.

Wenn du eher der Typ bist, der Käufe schnell bereut, sich immer wieder sagt „hätte ich nur hier etwas mehr ausgegeben“ und keine Schmerzen damit hat 1000.- bis 1200.- Euro locker zu machen rate ich zum Kauf des DJI Phantoms mit der GoPro 3 sowie ein paar Zusatzakkus. Der Einstieg ist gegenüber der AR.Drone sicher härter, die Lernkurve steiler aber gut machbar.

Oder du gehst, wie viele vor dir, den Evolutionsweg. D.h. zuerst klein und mit wenig Risiko in die Copterwelt einsteigen, sich nach und nach verbessern und dazulernen.

AR.Drone 2.0Kauf dir die AR.Drone 2.0 für knapp 300.- Euro und hab erstmal eine Weile Spass damit. Auf keinen Fall solltest du zur AR.Drone 1.0 greifen, auch wenn die für nur noch knapp 200.- zu haben ist.

Im Moment auf die AR.Drone 3.0 zu warten wird sich zeitlich nicht lohnen.

 

Zusatzakkus brauchst du natürlich auch mit der AR.Drone, aber du hast sofort ein Gerät mit dem Fotos machen, Videos drehen und sogar FPV fliegen kannst.

Auf der AR.Drone-Schiene kannst du kostenlos bzw für wenig Geld neue Steuerungsmöglichkeiten, Apps und Spiele ausprobieren. Das Angebot ist hier schon sehr umfangreich.

Du kannst dich dann später mit dem 60Beat Game Pad schon mal an die RC Mode 2 Steuerung gewöhnen und wenn dir die Reichweite der AR.Drone irgendwann nicht mehr reicht auf den Miru Mod und eine echte Funkfernsteuerung wie die DX6i umsteigen.

Wenn dir das dann auch irgendwann nicht mehr genügt kannst du dein Zeug verkaufen und auf etwas mit mehr Dampf wie z.B. den DJI Phantom umsteigen. Das wird sogar solange dauern, dass bis dorthin bestimmt der Nachfolger „DJI Phantom 2“ verfügbar sein wird.

Egal ob du dich für den DJI Phantom oder für die AR.Drone 2.0 entscheidest mit www.drone-forum.de hast du dich bereits für die richtige Platform entschieden 🙂

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Neue Parrot AR.Drone App als Ersatz für AR.FreeFlight

Parrots neue AR.Drone App

Parrot hat am Wochende eine „neue“ kostenlose App in den App Store geworfen.

Um genau zu sein haben sie die alte AR.FreeFlight genommen, die Neigungssteuerung und absolute Control entfernt und das Ganze dann „AR.Drone“ genannt, ein neues App Icon verpasst und hochgeladen.

Ich vermute, dass wenn Apple einmal den Rauswurfknopf drückt, es nicht wieder so leicht ist in den App Store zurückzukommen. Deshalb wird jetzt hier auf eine „neue“ App ausgewichen.

Wenigstens ist die AR.Drone App jetzt endlich auch auf das iPhone 5 optimiert worden. Ansonsten bleibt alles beim alten, es ist auch weiterhin iOS 6 erforderlich.

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Drone Control 2.5 jetzt mit Unterstützung für das 60Beat Game Pad

Drone Control 2.5 ist jetzt verfügbar. Die neue Version bringt euch die Unterstützung für den 60Beat Game Pad Controller. Damit könnt ihr die AR.Drone bequem mit 2 analogen Sticks steuern.

Wenn ihr das Game Pad zum ersten mal mit Drone Control nutzen wollt, wischt in den Einstellungen ganz nach rechts und stellt dort den Schalter „60Beat Game Pad“ auf „An“.

Jetzt müsst ihr nur noch das Game Pad in den Kopfhörereingang vom iPhone oder iPad stecken und die App erkennt automatisch, dass ihr jetzt mit dem Game Pad steuern wollt. Die virtuellen Joysticks werden ausgeblendet und ihr bekommt die Buttonbelegung angezeigt.

60Beat Game Pad

Hier könnt ihr durch wischen zwischen RC Mode 2 und RC Mode 3 wählen.

Falls dir beide Konzepte neu sind, solltest du dich unbedingt mit RC Mode 2 anfreunden, dann hast du es später deutlich leichter falls du mal auf einen RC Quadrocopter umsteigen willst.

Bitte beachten, dass die aktuelle Version keinen Homescreen-Lock unterstützt, ihr könnt das Gerät als nicht abschalten und in die Tasche stecken sondern müsst es anlassen.

Wenn ihr es in die Taschen stecken wollt, dann mit dem Touchscreen vom Körper weg, damit da nichts aus versehen gedrückt werden kann.

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AR.Drone App: Astro Drone

vor ein paar Tagen hat die ESA eine kostenlose App veröffentlicht. Im Spiel muss man die AR.Drone an eine Raumstation andocken.

Auf dem Bildschirm sieht man also nicht wie sonst den echten Videostream sondern eine virtuelle Raumstation an die man andockt. Mal wieder echte Augmented-RealityApp und dafür ist die AR.Drone ja geradezu prädestiniert.

Abheben

Das Spiel ist schön gemacht jedoch sehr einfach gehalten. Man hebt ab, steuert nach vorne und dockt an. Nach ein paar Sekunden ist es dann vorbei und man bekommt seine Punkte präsentiert.

Andocken

Das eigentlich faszinierende an der App ist das Crowdsourcing, an dem man automatisch teilnimmt, wenn man seine Punkte übermittelt.

Crowdsourcing bedeutet, dass die ganzen Steuerungsdaten anonymisiert gesammelt und ausgewertet werden um zu sehen wie Menschen (intuitiv) in gewissen Situationen reagieren. Diese Ergebnisse sollen dann später helfen Algorithmen zu entwickeln die Raumsonden autonom andocken lassen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist dann auch zu vernachlässigen, dass das Spiel schnell langweilig wird. Schließlich soll es nicht stundenlang von ein und derselben Person gespielt werden sondern von möglichst vielen Personen.

Highscore

Über eine 3D Anleitung wird man sehr schön in das Spiel eingeführt. Es ist problemlos drinnen spielbar und somit auch etwas für verregnete Tage. Ich empfehle sowieso die Indoor-Einstellungen zu verwenden damit man die AR.Drone sehr fein steuern kann.

Leider gibt es keine deutsche Übersetzung und die App ist nicht für das iPhone 5 optimiert.

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AR.Race 2 für AR.Drone

Seit ein paar Wochen ist der Nachfolger von AR.Race verfügbar. Leider bin ich erst vor Kurzem zu einem richtigen Test gekommen.
AR Race 2

Man kann das Rennen in der 2er Version jetzt mit den mitgelieferten Bodentargets spielen. Entweder baut man seinen Kurs dazu kreisförmig auf und benötigt nur eins oder eben zwei, wenn man eine Stecke haben möchte. Die Erkennung funktioniert dabei ganz okay, man muss allerdings sehr genau mit der Drohne drüber fliegen und wenn man selbst weit weg steht ist das gar nicht so einfach.

Dafür benötigt man keine zusätzliche Gerätschaften, wie diesen aufblasbaren Race Donut, den Parrot mit der ersten AR.Race App auf den Markt geworfen hat. AR.Race ist, genau wie sein Vorgänger auch kostenlos. Gratis ist und bleibt natürlich ein spitzenmässiger Preis.

AR Race 2

Im Spiel wird man gefühlt mit dem gleichen Techno Sound wie aus der 1er Version befeuert. Das klingt schon gut, wenn man sowas mag. Leider ist die App nicht für das iPhone 5 optimiert und am liebsten würde sie auf Facebook, Twitter, Fotos, GPS Position zugreifen und nebenbei auch „zusätzliche Informationen an Parrot senden, die die App verbessern sollen“. Dadurch wird in den ersten Minuten mit einer Vielzahl von Schaltflächen befeuert, was beim ersten Mal spielen fast in Arbeit ausartet.

AR Race 2

Kann man darüber hinwegsehen ist AR.Race 2 auf jeden Fall eine Empfehlung, schaut es euch an. Ich persönlich empfand die automatische Aufnahme am nervigsten, man kann mit dem Spiel aber wirklich großen Spass haben. Und der ist am größten wenn man mit anderen Drohnenfliegern den gleichen Kurs abfliegt und die Flugzeiten miteinander vergleicht.

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