Letztes Video der Flugrekords-Serie von solaris8x86 (aka KM) mit einer Bebop 2

Gestern wurde das letzte Video aus der spannenden Flugrekords-Serie von dem User solaris8x86 (aka KM) veröffentlicht. Diesmal ist nicht alles in einem Take gefilmt sondern mit vielen Schnitten und aus verschiedenen Perspektiven – das Video erzählt eine kleine Geschichte wie sich die Drohne aufmacht um seinen RC-Kumpel zu grüßen.

In dem Video fliegt er 1.3km mit einem iPad mini direkt verbunden über WLAN mit einer Bebop 2 Drohne und ohne SkyController.

Die Bebop 2 Drohne ist sehr stark modifiziert und wurde hier im Bebop 2 Forum auch schon vorgestellt. Zu seinem Setup gehört unter anderem ein Ubiquit Bullet M5 Router + 2W (zwei Watt) Verstärker.

Angefangen hat KM die Flugrekord-Serie mit der AR.Drone 1, dann wurde sie mit der AR.Drone 2 fortgesetzt, über die Bebop 1 und endet schließlich mit der Bebop 2. Interessanterweise liegt der tatsächliche Reichweitenrekord aus seiner Serie bei 1.6km (1630m um genau zu sein), geflogen mit einer AR.Drone 2.

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Fighting Walrus Ground Station App verfügbar

Vor mehr als einem Jahr startete das „Fighting Walrus Radio“ Projekt. Seit heute ist endlich die Groundstation App von Fighting Walrus verfügbar. Sie kann kostenlos aus dem App Store geladen werden. appstore_deDie App benötigt außerdem einen iDroneLink aka Fighting Walrus , ein kleines Stück Hardware welche man mit dem Lighting-oder alten 30 Pin Connector direkt an das iPhone oder iPad anschließen kann um die Reichweite der AR.Drone zu erhöhen.

groundstation

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Die Parrot Bebop Drohne aka AR.Drone 3.0

Ich gib’s zu: die Angst, dass Parrot nach den ganzen AR.Drone Zusammenstellungen wie Power-, Elite-, GPS-, Und-wie-sie-alle-heißen-Editions bald völlig den Anschluss zur Konkurrenz verliert war auch bei mir da. Schön zu sehen, dass sie doch aufholen und vielleicht sogar neue Maßstäbe setzen.

Gestern hat Parrot die neue „Bebop Drone“ vorgestellt, sie ist ein echter Nachfolger der AR.Drone 2.0 – eine AR.Drone 3.0.  Schauen wir uns an was drin steckt:

Der Skycontroller

skycontroller-packshot-1024x732Der Skycontroller für die Bebop AR.Drone sieht aus wie eine RC Fernsteuerung auf den man ein Smartphone oder Tablet stecken kann.

Er wird dem Piloten ein präzises Steuern wie mit dem Mirumod erlauben.

Zur Übertragung der Steuersignale wird jedoch auch beim Skycontroller nach wie vor WLAN verwendet.

Die Reichweite

bebop_drone_listyle_14-1024x683Wow, 2km Reichweite wird zusammen mit dem Skycontroller im Pressebericht der „Bebop Drone“ angegeben.

Wie ist das möglich mit WLAN? Leider nur indem man die Sendeleistung hochdreht.

Mit den nachfolgenden Spezifikationen ist es deshalb fraglich ob wir die „Bebop Drone“ oder den Skycontroller in dieser Version überhaupt in Deutschland bekommen werden. Die Sendeleistung habe ich euch fett markiert.

Spezifikationen Daten der AR.Drone 3.0

  • CPU Dual core A9 − Linux Operating System
  • Open source SDK
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n/ac
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • 26dBM (0.4w or 400mW)
  • GNSS : GPS+Glonass+Galileo
  • Inertial unit: Gyroscope, Accelerometer,
  • Magnetometer, Altimeter, Ultrasound, Vertical

Spezifikationen des Parrot Skycontrollers

  • Android 4.2 − Wi-Fi:
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n up to 36dBm (3.98W or 3981mW)
  • Antennas directives range up to 2km
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • Second chipset Wi-Fi to connect to a tablet camera.
  • Battery : Lithium Polymere 1200mAh
  • Flight time: Around 12 minutes
  • Compatibility: iOS and Android Smartphones/tablets
  • Weight: 380g ohne Hülle – 400g mit der Hülle
  • Dimensions: 28x32x3.6cm ohne Hülle 33x38x3.6 cm mit der Hülle

HDMI Ausgang für Oculus Rift

riftFür FPV (First Person View) wird man den Videostream über einen HDMI Ausgang abgreifen können.

Dadurch ist es beispielsweise möglich die Oculus Rift Brille einzusetzen.

Sehr spannend – ich kann es kaum erwarten das mal auszuprobieren.

 

 

GPS

Eine Art GPS Flight Recorder ist hier fest verbaut, man wird aus der Schachtel heraus sämtliche Vorteile des Flight Recorders genießen: das Halten der Position in großer Höhe, Wegpunkte abfliegen usw.

Video

Parrot gibt „Full 1080p HD Video über 3 Achsen stabilisiert“ an. Es soll jedoch kein Hardware Gimbal zum Einsatz kommen, sondern alles wird softwareseitig gemacht. Hier bin ich etwas skeptisch, die AR.Drone filmt dann einen bedeutend größeren Ausschnitt und schneidet eigentlich genau wie bei den Videostabilisierungsprogrammen oben und unten etwas ab.

Außerdem schreibt Parrot von einer Weitwinkelperspektive ohne die üblichen „Fischauge“-Verzerrungen. Ein wirklich interessantes Feature und ein Nebenprodukt von dem oben erwähnten größeren Ausschnitt der intern gefilmt werden muss, damit softwareseitig etwas weggelassen werden kann.

Im Werbevideo funktioniert das ganz ausgezeichnet:

Preis und Auslieferungsdatum

Ein Preis ist noch nicht offiziell bekannt, ich schätze nicht unter 499.- Euro. Die Nachrichtenseite „the Verge“ gibt als Preis zwischen 300 und 1000 Dollar an, was irgendwie auch nur nach einer Schätzung klingt, soll jedoch ein Zitat von Henri Seydoux (CEO von Parrot) gewesen sein.

Als Erscheinungsdatum gibt Parrot nur „later this year“ an. Eine unbestätigte Quelle sagte zu mir im Herbst 2014 für den US-Markt, „the Verge“ schreibt etwas vom 4. Quartal 2014.

Wir können gespannt sein wie es weiter geht mit Parrot und der AR.Drone.

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Reichweite der AR.Drone vergrößern

Herrlich diese Werbevideos von Parrot. Ein junger Mann sitzt auf dem Dach mit seinem iPad in der Hand und fliegt durch die ganze Stadt, unterhält Kinder, filmt die Gegend und „flirtet“ (soweit man das mit einer AR.Drone kann) nebenbei noch mit 2 jungen Damen. Super – wer möchte das nicht?

Kauft man sich dann die AR.Drone und ist zuhause in keinem Werbefilmchen sondern in der Realität stößt man doch recht schnell an die Reichweite von 30 bis 70 Metern, je nach Steuergerät und Störungsquellen in seiner Umgebung. Deshalb ist eine der häufigeren Fragen bei uns im deutschen AR.Drone Forum „Wie kann mann die Reichweite der AR.Drone erhöhen?“

Grundsätzlich gibt es zwei Klassen von Dingen die man unternehmen kann um die Reichweite der AR.Drone zu erhöhen. Die „Voodoo“-Kategorie: man unternimmt wenig und es bringt wenig bis gar nichts. Oder man unternimmt eine größere Änderung und erreicht damit auch wirklich eine größere Reichweite und ein völlig neues Steuererlebnis.

Reichweiten-Voodoo: geringer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Ich möchte in diesem Artikel alle mir bekannten Möglichkeiten abdecken und beginne mit der „Voodoo“ Kategorie.

Steuergerät „richtig“ halten.

Um die Reichweite zu optimieren sollte man das Gerät so halten, dass die WLAN Antenne oben ist. Beim iPhone 5 und 5S hält man es dazu so, dass der Home Button (der Runde) links ist. Bei den Vorgängermodellen, so dass der Home Button rechts ist.

Außerdem sollte man es vermeiden die WLAN Antenne mit dem Finger zu berühren.

Das iPad hat eine größere WLAN Reichweite als das iPhone

Das iPad hat bauartbedingt eine größere WLAN Reichweite als das iPhone, wer beide Geräte hat kann sich überlegen ob er nur noch mit dem iPad fliegen will.

Es gibt Hüllen die die Reichweite verbessern (sollen). Das könnte theoretisch gehen, leider wurde mir bisher noch keine zum Test zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich das nicht bestätigen, Erfahrungsberichte von solchen WLAN Verstärkerhüllen könnt ihr gerne als Kommentar schreiben. Zuviel sollte man sich davon, meiner Meinung nach, nicht erwarten.

In eine ähnliche Kerbe schlagen auch verschiedene iPhone oder iPad Halterungen die man zum Beispiel an den 60Beat Controller anbauen kann.

Dadurch, dass das iPhone nicht mehr in der Hand gehalten hat erhöht sich die Reichweite (möglicherweise) um wenige Meter. Es spielt dabei eine große Rolle wieviel man mit der Hand abdeckt würde.

Großer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Kommen wir jetzt zu den Möglichkeiten die wirklich spürbar mehr Reichweite für die AR.Drone bringen.

Mehr Reichweite durch externe WLAN Antenne

Durch das nach Außen führen der WLAN Antenne bzw durch das Ersetzen der vorhandenen Antenne durch eine bessere Antenne kann man die Reichweite deutlich erhöhen.

Dies erfordert einen etwas größeren Eingriff an der AR.Drone und ist deshalb sehr schadensträchtig, außerdem gibt es beim Verändern von Antennen immer sehr viel zu beachten. So hat fast jedes Land unterschiedliche, maximale Sendeleistungen, die einzuhalten sind. Damit das mehr Spass macht, gibt es Angaben in Milliwatt, die äquivalente isotope Sendeleistung EIRP und seltener dBm in die man sich zumindest einlesen sollte.

Externe WLAN Antenne AR.DroneWie man beim Einbau vorgehen muss und wie das alles aussieht, zeigt euch Kyle Tarpley in diesem schönen Video.

In seinem AR.Drone Shop bietet er auch die externe WLAN Antenne als Umbau-Kit an. Zum Beitrag mit dem Video.

Erfahrungsgemäß bringen die folgenden Tipps mehr Reichweite für die AR.Drone und sind nicht so problematisch umzusetzen und weniger schadensträchtig.

WLAN verstärken durch einen Repeater oder Range Extender

Das schöne an einem WLAN Repeater ist, dass man so gut wie keinen Konfigurationsaufwand treiben muss. Das (unverschlüsselte) WLAN der AR.Drone wird  verstärkt und in der Regel funktioniert dies einfach.

Die Vorteile dabei: an der AR.Drone selbst müssen überhaupt keine Veränderungen vorgenommen werden, alles verhält sich weiterhin so wie man es gewohnt ist. D.h. man kann weiterhin mit seiner Lieblings App steuern, hat immer ein Videobild und ist auch sonst nicht eingeschränkt.

Deshalb, meiner Meinung nach, für Einsteiger die erste Wahl wenn es um die Vergrößerung der Reichweite geht. Hier habt ihr mit wenig Geldeinsatz und ohne Veränderungen an der AR.Drone vornehmen zu müssen, den größten Reichweitengewinn.

Im Forum gibt es dazu einen eigenen Bereich: AR.Drone und WLAN Verstärker.

Reichweite AR.DroneGerne erwähne ich hier meinen Bekannten aus Japan: Solaris8x86.

Er hat schon viele, unglaubliche Reichweiten-Rekorde mit seinen schönen AR.Drone veröffentlicht.

Mit seinem WLAN Setup ist er schon weit über 1km geflogen und zwar ganz normal mit der App und dem iPad Mini.

Seine Videos sind immer wieder ein Wahnsinn anzuschauen, Grüße an dieser Stelle!

Einbindung in ein bestehendes WLAN Netzwerk

Mit dieser Methode die Reichweite der AR.Drone zu vergrößern macht eigentlich keinen Sinn, ich möchte sie der Vollständigkeit halber trotzdem erwähnen.

Bei einer Konfiguration in ein bestehendes (unverschlüsseltes) Netzwerk aus Router und Accesspoints sieht die Sache schon anders aus. Dort muss man zumindest mit IP Adressen fummeln, da die AR.Drone (ohne Veränderung der Software) zwingend die IP Adresse 192.168.1.1 verlangt.

Es ist dann einfacher ihr ändert die IP Adresse des Routers zum Beispiel auf 192.168.1.254 anstatt zu versuchen die IP Adresse der AR.Drone im Linux umzubiegen.

Solltet ihr trotzdem eins der vorhandenen Shellscripte verwenden, rate ich es immer manuell auszuführen. Bindet es nicht in die Startupscripte ein, da haben sich schon viele die Finger verbrannt und die AR.Drone baut „plötzlich“ kein WLAN Netzwerk mehr auf. Ohne das WLAN kommt man nicht mehr in die Shell und muss die AR.Drone entweder über ein selbstgebautes Kabel flashen oder benötigt ein neues Mainboard.

Der Mirumod

Reichweite mit dem Mirumod vergrößernDer Mirumod steht für den Umbau der AR.Drone auf eine RC Fernsteuerung wie man sie  aus dem Modellbaubereich kennt.

Dazu wird ein Arduino zwischen den seriellen Port der AR.Drone und dem RC Empfänger gelötet.

Ein übersichtlichen Artikel findet ihr unter RC Umbau der AR.Drone mit dem Mirumod.

Es gibt außerdem einen eigenen Bereich im Forum dazu. Mit dieser Methode kommt man in Reichweitebereiche bei denen man die AR.Drone gar nicht mehr richtig erkennen kann, muss sich jedoch auch an eine neue Steuerungsmöglichkeit gewöhnen.

Die Nachteile dabei: man gibt den Videostream auf und muss schon etwas Geld in die Hand nehmen um so fliegen zu können. Das Gefühl ist aber einzigartig, ich habe noch keinen erlebt der bei einem Treffen, von dieser Art der Steuerung, nicht begeistert war.

Fighting the Walrus

Fighting the Walrus, sollte mal „ungeahnte Reichweiten“ bringen. Inzwischen wird es immer wahrscheinlicher, dass man hier nicht weiter kommt als mit dem Mirumod.

Fighting the WalrusAuf den Videostream muss man auch bei dieser Methode verzichten, dafür kann man weiterhin die App zum Steuern benutzen.

Einen frühen Artikel habe ich unter Fighting Walrus Radio erhöht die Reichweite der AR.Drone dazu geschrieben.

Die Produktion wird seit Mai 2013 immer wieder verschoben.

 

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Doch keine AR.Drone 3.0 auf der CES 2014

Wann immer kaufwillige, zukünftige AR.Drone Piloten letztes Jahr gefragt haben ob sie lieber jetzt kaufen oder auf die AR.Drone 3 warten sollen, habe ich dazu geraten jetzt zu kaufen.

Frühstens Mitte 2014 wäre mit einer AR.Drone zu rechnen gewesen, die dann aber bestimmt im Januar auf der CES angekündigt worden wäre.

Die CES 2014 ist jetzt vorbei und Parrot hat sehr wohl neue Produkte angekündigt, aber nichts was ich erwartet hätte. Statt einer AR.Drone 3.0 wurden zwei Kinderspielzeuge vorgestellt.

Das eine ist ein Sprungroboter den sie „jumping Sumo“ nennen und einen Mini Quadrocopter mit Reifen dran. Ein paar Seiten berichten man würde diese über WLAN steuern, andere berichten es würde Bluetooth zum Einsatz kommen.

Ich selbst bin da schon etwas enttäuscht, hatte jedoch noch keins der Geräte selbst in der Hand. Ein Preis ist derzeit noch nicht bekannt, ein genaues Erscheinungsdatum natürlich auch nicht.

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Download: AR.Drone Modell Setup Datei für Spektrum DX18 und DX18QQ

Anbei mein Modell Setup für die Spektrum  DX18 und DX18QQ der Parrot AR.Drone in Verbindung mit dem Mirumod.

AR.Drone und DX18 bzw DX18QQ Ihr kopiert die Datei auf die SD Karte eurer Fernbedienung und wählt über das System Menü -> Transfer SD -> Import Model und wählt die Datei dann aus.

Starten und Landen könnt ihr über den A-Schalter. Es gibt Flight Modi für Position Hold und Smooth Stabilization über den B-Schalter.

Die Modi sind außerdem schön benannt, ihr seht also den Flugzustand der AR.Drone im Display der Fernsteuerung.

Der Timer steht in meiner Beispieldatei auf 8 Minuten und wird automatisch mit dem Abheben über den A-Schalter gestartet und natürlich auch wieder gestoppt wenn man landet.

Ihr könnt die Modell Setup Datei im Forum downloaden, bitte die Datei als Ausgangspunkt für eigene Konfigurationen ansehen und sämtliche Funktionen vorher überprüfen, es ist nicht garantiert ob bei euch alles funktioniert.

Nach dem Einrichten des Mirumods sollte man die Failsafefunktion (d.h. wenn der Empfänger in der AR.Drone kein Signal mehr bekommt) in sicherer Höhe testen. Bringt dazu die AR.Drone ca. 1,50m vor euch zum schweben und schaltet den Sender aus. Wenn alles korrekt eingerichtet ist wird die AR.Drone selbständig landen.

Zum Download der Konfigurationsdatei

App-Empfehlung: Reichweite oder Entfernung messen

Mit der iOS App Luftlinie kann man schnell und einfach die Entfernung von der eigenen Position zu beliebigen Punkt auf der Karte messen.

Nähere Punkte auf der Karte kann werden in Meter und entferntere Punkt auf der Karte werden in Kilometern gemessen. Die App ist als „universal App“ sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad benutzbar.

Geschrieben habe ich die App ursprünglich um die Reichweite meines FPV Sets für den DJI Phantom zu testen, danach für so praktisch befunden, dass sie vielleicht auch für andere Piloten nützlich sein kann.

Ihr könnt mit der App eigene Reichweitentests durchführen oder sonstige Entfernungen messen, ihr benötigt lediglich einen Anhaltspunkt auf der Karte. Schaut nach wie weit das WLAN der AR.Drone reicht, wie weit ein Baum von euch entfernt ist, oder wieviel Luft zur nächsten Hochspannungsleitung ist.

Screenshots, die zeigen wie einfach es ist, mit der App eine Strecke zu messen:

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App in iTunes öffnen

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DJI Innovations stellt DJI Naza 4.0 vor

OSX-Major informierte uns, dass DJI Innovations gestern bereits die 4.0 der Naza Firmware vorgestellt hat. Sie ist auch für den DJI Phantom verfügbar. Zu den wichtigsten neuen Funktionen zählt einmal die Möglichkeit seinen Radius und auch die Höhe, ausgehend vom Startpunkt, zu begrenzen.

Außerdem neu in diesem Firmwareupdate:

  • Ground Station Unterstützung.
  • Bis zu 16 Wegpunkte sind möglich.
  • Eine Motortestfunktion zeigt an ob der Motor richtig rum dreht.
  • An der Abhebesequenz wurde etwas geändert das helfen soll den DJI Phantom besser von bewegenden Fahrzeugen zu starten.
  • Die Kompasskalibrierung soll jetzt einfach zu erreichen sein. Wie genau steht witzigerweise nicht in den Release Notes, wer es weiss bitte in den Kommentaren schreiben.

Zu den Downloads für den DJI Phantom geht es hier: http://www.dji.com/download/phantom-downloads/

Vorsicht, wie schon beim letzten Update der Firmware vom DJI Phantom soll man danach die Defaultparameter wieder einspielen. D.h. alle Einstellungen die man gemacht hat, inklusive Stickkalibrierung müssen neu gemacht werden.

Die Datei mit den Defaultparametern ist auch auf der Downloadseite von DJI zu finden.

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Anleitung: Höhenbeschränkung der AR.Drone mit Drone Control (fast) aufheben

Die App AR.Freeflight begrenzt die maximale Höhe eurer AR.Drone auf 100m. In meiner App Drone Control hat man standardmässig ein Maximum von 200m.

Ein normale WLAN Verbindung wird diese Beschränkung der Höhe nicht ausreizen, jedoch kamen immer wieder Anfragen von Benutzern mit außergewöhnlichen Setup um die Reichweite der AR.Drone zu erweitern und selbstverständlich möchte man dann auch höher fliegen können.

Seit vielen Versionen habe ich in Drone Control deshalb eine Art Easter Egg eingebaut um die maximale Höhenbeschränkung auf 1000m zu setzen und damit quasi aufzuheben.

Seht diese 1000m bitte als theoretischen Wert an, denn es ist nicht ratsam so hoch mit der AR.Drone aufzusteigen. Davon abgesehen gibt es verschiedene Bestimmungen die die Aufstiegshöhe eventuell einschränken, kümmert euch vor dem Flug darum.

Um die Höhengrenze zu erweitern, verbindet ihr euch mit der AR.Drone und öffnet Drone Control. (Funktioniert genauso mit Drone Control HD oder Drone Control US)

Telnet in Drone Control

Unter „Tools/Firmware“ öffnet ihr Telnet und gebt folgende Zeile und drückt danach die „Enter“-Taste:

allow max altitude

Höhenbeschränkung aufheben

Um das ganze wieder Rückgängig zu machen könnt ihr folgende Zeile eingeben:

disallow max altitude

Dieser Trick funktioniert nur im Telnet von Drone Control und verändert auch nur die maximale Höhe. Um die erlaubte Höhe zu verändern müsst ihr den Schieberegler noch selbst auf den gewünschten Wert setzen. Statt 1 bis 200m geht der jetzt von 1 bis 1000m.

Höhenbeschränkung

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Anleitung: FPV mit dem DJI Phantom

Viele kennen die Videos vom Team Black Sheep auf Youtube. Sie machen allerdings nicht nur coole Videos sondern betreiben auch einen guten FPV Shop, der ab sofort auch unter www.drone-forum.de/shops verlinkt ist.

Mein DJI Phantom FPV Set

Deshalb wurde mein FPV Set, bestehend aus folgenden Einzelteilen, fast komplett dort gekauft:

  • Fat Shark Dominator FPV Brille fpv-kramfür 329,90 USD
  • Empfänger Modul für Dominator Brille 5G8 für 59,95 USD
  • SpiroNET Antennenset 5G8 RPSMA für 39,95 USD
  • 25mW TBS Greenhorn Sender für 56,90 USD
  • LC Filter für 15,95 USD
  • Geschirmtes Videokabel für 6,95 USD

Macht mit Versand insgesamt 517,65 USD, also knapp nur 391.- Euro und die Lieferung kam recht zügig aus Österreich. (Danke an warthox für die Zusammenstellung.)

Außerdem benötigte ich noch ein Gopro Videokabel, einen Akku für die Fatshark Brille, ein BEC und weil ich Brillenträger bin das Fatshark Linsenset für -2, -4, -6 Dioptrien.

Der eigentliche Umbau am DJI Phantom

Wir öffnen den Phantom, falls dir unklar ist welche Schrauben dazu abgemacht werden müssen, schau dir diesen Anleitung hier an: DJI Umbau auf Spektrum Sender.

1_aux_stromversorgung

DJI Innovations hat bereits eine Aux-Stromversorgung vorgesehen die in einem Gummistopfen hängt.

Von der Unterseite sieht man es als abgeschnittenes Kabel.

 

 

 

Die Kabel könnt ihr einfach aus dem Gummistopfen rausziehen und in der Länge entsprechend kürzen.

2_aux_stromversorgung

Vorsicht, es liegt dort die komplette Akkuspannung an, für den 25mW TBS Greenhorn Sender war das zuviel, er muss genau 5V haben. Um auf die benötigten 5V zu kommen kann man zum Beispiel ein BEC dazwischen löten.

3_bec

Hinter den BEC wird der Störungsfilter angelötet und mit Kabelbinder etwas fixiert.

4_stoerfilter

Die Kabelenden müssten jetzt wieder durch den Gummistopfen geschoben werden. Je nach Dicke des Kabels geht es besser wenn man den Stopfen zuerst rauszieht, das Kabel durchsteckt und dann von unten den Gummistopfen zusammen mit dem Kabel wieder ins Loch quetscht.

6_rausziehen

An die gefilterte Stromversorgung wird jetzt unser 25mW Sender gelötet und mit dem Kamerakabel verbunden.

7_verloeten

Wie man auf dem Bild sieht, habe ich ein viel zu langes (30 cm) Gopro Kabel gekauft. Nehmt das Kürzeste was ihr bekommen könnt oder lötet euch selbst eins.

8_gopro_kabel_zu_lang

Funktionstest der Brille

Jetzt alles wieder zuschrauben und ein kleiner Test ob es funktioniert. Man legt das Empfängermodul in die Fatshark ein, steckt den Akku an und die Brille schaltet sich ein.

Jetzt den Akku an den DJI Phantom, die Gopro nicht vergessen anzuschalten und man sollte schon etwas sehen. Falls das Bild der Fatshark gestört ist, wechselt den Kanal bis ihr klare Sicht habt.

9_funktionstest

Hinweise zum FPV fliegen

Wenn ihr FPV fliegt solltet ihr immer jemanden dabei haben der als „Spotter“ fungiert. Er behält den DJI Phantom und die Umgebung im Auge während ihr über die Brille steuert. Sollte etwas passieren, was euch dazu zwingt die Fatshark Brille runter zu ziehen findet ihr so den Phantom am Himmel auch wieder.

Erste Starts und Landungen ohne Fatshark Brille

Beim ersten FPV Flug empfiehlt es sich, den DJI Phantom normal im GPS Modus zu starten, auf 2 oder 3 Meter hochzuziehen und dann erst die Fatshark Brille aufzuziehen.

Bei der Landung geht ihr entsprechend umgekehrt vor: DJI Phantom in die Nähe von euch bringen, dann die Fatshark Brille runterziehen und den DJI Phantom normal landen.

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