Back to the roots, zurück zu den Parrot Drohnen

Willkommen in 2016, wir hoffen du hast das Jahr auch so gut begonnen wie wir.

Der erste Artikel in diesem Jahr wird wegweisend sein für die Zukunft von www.drone-forum.de und trägt nicht umsonst die Überschrift: Back to the roots, zurück zu den Parrot Drohnen.

Fast wöchentlich landen neue Quadrocopter und andere Drohnen auf dem Markt, es ist sehr leicht für ein Drohnenforum wie unseres sich dabei zu verzetteln. Für jede neue Drohne wird irgendwann ein Unterforum aufgemacht, jedem Benutzer will man es recht machen – nur um irgendwann zu merken man ist lediglich ein Forum von vielen geworden, es fehlt der Fokus – das Alleinstellungsmerkmal. Bevor uns das passiert, fragten wir uns was ist unser Fokus, unser Alleinstellungsmerkmal?

Hier mussten wir nicht lange überlegen: wir haben Zugriff auf jede Drohne von Parrot, Kontakten zu iOS und Android Entwicklern, kennen Shopbetreiber, Mirumodhersteller, stecken seit 2010 sowieso im AR.Drone Thema und haben uns im letzten Jahr mit der englischen Community www.ardrone-flyers.com zusammengeschlossen.

Aus diesen Gründen haben wir mit den Moderatoren beschlossen uns nur noch auf die Drohnen von Parrot zu konzentrieren. Nur so können wir euch weiterhin exklusive Inhalte zu liefern die ihr sonst nirgendwo bekommt – es sei denn man schreibt wieder von uns ab 🙂

Da uns Parrot außerdem im letzten Jahr mit der Bebop 1, den Jumping Sumo Drohnen, der Rolling Spider, Airborne Night, Airborne Cargo, den Hydrofoil Drohnen und am Jahresende gleich mit der Bebop 2 überrascht hat, wird es ein leichtes sein damit ein ganzes Forum zu füllen.

Während wir weiterhin Support für die AR.Drone 1 und AR.Drone 2 anbieten wird der Fokus auf die neueren Drohnen gelegt. Alle anderen Foren über DJI Phantom, Multiwii-Copter und sonstige Drohnen werden in den nächsten Tagen eingestampft. Wir möchten auch im Offtopic Bereich keine derartigen Themen mehr haben.

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Die Parrot Bebop Drohne aka AR.Drone 3.0

Ich gib’s zu: die Angst, dass Parrot nach den ganzen AR.Drone Zusammenstellungen wie Power-, Elite-, GPS-, Und-wie-sie-alle-heißen-Editions bald völlig den Anschluss zur Konkurrenz verliert war auch bei mir da. Schön zu sehen, dass sie doch aufholen und vielleicht sogar neue Maßstäbe setzen.

Gestern hat Parrot die neue „Bebop Drone“ vorgestellt, sie ist ein echter Nachfolger der AR.Drone 2.0 – eine AR.Drone 3.0.  Schauen wir uns an was drin steckt:

Der Skycontroller

skycontroller-packshot-1024x732Der Skycontroller für die Bebop AR.Drone sieht aus wie eine RC Fernsteuerung auf den man ein Smartphone oder Tablet stecken kann.

Er wird dem Piloten ein präzises Steuern wie mit dem Mirumod erlauben.

Zur Übertragung der Steuersignale wird jedoch auch beim Skycontroller nach wie vor WLAN verwendet.

Die Reichweite

bebop_drone_listyle_14-1024x683Wow, 2km Reichweite wird zusammen mit dem Skycontroller im Pressebericht der „Bebop Drone“ angegeben.

Wie ist das möglich mit WLAN? Leider nur indem man die Sendeleistung hochdreht.

Mit den nachfolgenden Spezifikationen ist es deshalb fraglich ob wir die „Bebop Drone“ oder den Skycontroller in dieser Version überhaupt in Deutschland bekommen werden. Die Sendeleistung habe ich euch fett markiert.

Spezifikationen Daten der AR.Drone 3.0

  • CPU Dual core A9 − Linux Operating System
  • Open source SDK
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n/ac
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • 26dBM (0.4w or 400mW)
  • GNSS : GPS+Glonass+Galileo
  • Inertial unit: Gyroscope, Accelerometer,
  • Magnetometer, Altimeter, Ultrasound, Vertical

Spezifikationen des Parrot Skycontrollers

  • Android 4.2 − Wi-Fi:
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n up to 36dBm (3.98W or 3981mW)
  • Antennas directives range up to 2km
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • Second chipset Wi-Fi to connect to a tablet camera.
  • Battery : Lithium Polymere 1200mAh
  • Flight time: Around 12 minutes
  • Compatibility: iOS and Android Smartphones/tablets
  • Weight: 380g ohne Hülle – 400g mit der Hülle
  • Dimensions: 28x32x3.6cm ohne Hülle 33x38x3.6 cm mit der Hülle

HDMI Ausgang für Oculus Rift

riftFür FPV (First Person View) wird man den Videostream über einen HDMI Ausgang abgreifen können.

Dadurch ist es beispielsweise möglich die Oculus Rift Brille einzusetzen.

Sehr spannend – ich kann es kaum erwarten das mal auszuprobieren.

 

 

GPS

Eine Art GPS Flight Recorder ist hier fest verbaut, man wird aus der Schachtel heraus sämtliche Vorteile des Flight Recorders genießen: das Halten der Position in großer Höhe, Wegpunkte abfliegen usw.

Video

Parrot gibt „Full 1080p HD Video über 3 Achsen stabilisiert“ an. Es soll jedoch kein Hardware Gimbal zum Einsatz kommen, sondern alles wird softwareseitig gemacht. Hier bin ich etwas skeptisch, die AR.Drone filmt dann einen bedeutend größeren Ausschnitt und schneidet eigentlich genau wie bei den Videostabilisierungsprogrammen oben und unten etwas ab.

Außerdem schreibt Parrot von einer Weitwinkelperspektive ohne die üblichen „Fischauge“-Verzerrungen. Ein wirklich interessantes Feature und ein Nebenprodukt von dem oben erwähnten größeren Ausschnitt der intern gefilmt werden muss, damit softwareseitig etwas weggelassen werden kann.

Im Werbevideo funktioniert das ganz ausgezeichnet:

Preis und Auslieferungsdatum

Ein Preis ist noch nicht offiziell bekannt, ich schätze nicht unter 499.- Euro. Die Nachrichtenseite „the Verge“ gibt als Preis zwischen 300 und 1000 Dollar an, was irgendwie auch nur nach einer Schätzung klingt, soll jedoch ein Zitat von Henri Seydoux (CEO von Parrot) gewesen sein.

Als Erscheinungsdatum gibt Parrot nur „later this year“ an. Eine unbestätigte Quelle sagte zu mir im Herbst 2014 für den US-Markt, „the Verge“ schreibt etwas vom 4. Quartal 2014.

Wir können gespannt sein wie es weiter geht mit Parrot und der AR.Drone.

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Vergleich der AR.Drone 2.0 Bundles – alle Unterschiede im Überblick

Um es vorweg zu nehmen, bei allen erhältlichen Bundle-Versionen bekommt man die gleiche AR.Drone 2.0. Sie unterscheiden sich also nicht in der technischen Spezifikation.

Nachdem Parrot die Power Edition auf den Markt brachte wurden auf dem Mainboard ein anderer Kontakt für den seriellen Port entdeckt. Das ist interessant wenn man die AR.Drone nicht mit dem Smartphone, sondern mit einer RC Fernsteuerung bedienen will. Das Schlagwort dazu ist der Mirumod.

Wie sich dann herausstellte haben alle neuen AR.Drone diese geänderten Mainboards – es hatte nichts mit der Poweredition zu tun. Mehr eine Platinenoptimierung um günstiger herzustellen und noch mehr Gewinne zu machen.

Schauen wir uns die einzelnen Bundle-Versionen der AR.Drone 2.0 und die Unterschiede an.

Die „Standard“ AR.Drone 2.0

Die AR.Drone 2.0 wie sie im Mai/Juni 2012 auf den Markt gekommen ist. Sie kostete ursprünglich 299.- Euro, ist inzwischen jedoch für günstiger zu haben da die Elite Edition eigentlich überall für 299.- Euro verkauft wird.

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor- und eine je nach gewählter Farbe Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die normale AR.Drone 2.0 gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon, abhängig von der Farbe zwischen 269.- und 289.- Euro.

AR.Drone 2.0 Power Edition

Die Power Edition kam im August/September 2013 auf den Markt. Das „Power“ bezieht sich auf die zwei Akkus (statt vorher einem) mit einer Kapazität von jeweils 1500mAh (statt vorher 1000mAh).

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor-* und eine schwarze Outdoorhaube.
2x 3S Lipo mit 1500mAh.

1x Satz rote Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz blaue Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz orangene Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Werkzeug um die Metallclips (C-Clips) zu lösen.
15x zusätzliche Metallclips (C-Clips).

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

* die Indoorhülle der Poweredition unterscheidet sich auch von der normalen Indoorhülle. Sie ist komplett schwarz mit schwarzer Glanzfolie.
Die AR.Drone 2.0 Power Edition gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon für 349.- Euro.
LINK: http://www.drone-forum.de/2013/09/ar-drone-2-0-power-edition-ausgepackt-und-ausprobiert/

AR.Drone 2.0 Elite Edition

Nach der Power Edition lies die Elite Edition nicht lange auf sich warten – bereits im November 2013 war das neue Bundle verfügbar.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die Elite Edition gibt es in den Tarnfarben „Sand“, „Snow“ und „Jungle“. Sie kostet bei uns im Partnershop von Amazon 299.- Euro.

* Sowohl die Indoor- als auch die Outdoorhülle kommen in den Tarnfarben. Bei der „Sand“-Edition sind neben einem entsprechenden Hüllendesign noch schwarze und beige Propeller, bei der „Snow“-Edition sind weiße und schwarze Propeller und bei der „Jungle“-Edition sind khaki und schwarze Propeller dabei.

AR.Drone 2.0 GPS Edition

Seit April 2014 gibt es die AR.Drone 2.0 GPS Edition. Sie ist eine Elite Edition in den Tarnfarben Sand, Snow und Jungle mit einem GPS Flight Recorder.

Die GPS Edition kostet bei uns im Partnershop von Amazon 349.- Euro. Der GPS Flight Recorder kostet einzeln 89.- Euro. Man spart in diesem Bundle also knapp 40.- Euro.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.
1x GPS Flight Recorder.
Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

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Reichweite der AR.Drone vergrößern

Herrlich diese Werbevideos von Parrot. Ein junger Mann sitzt auf dem Dach mit seinem iPad in der Hand und fliegt durch die ganze Stadt, unterhält Kinder, filmt die Gegend und „flirtet“ (soweit man das mit einer AR.Drone kann) nebenbei noch mit 2 jungen Damen. Super – wer möchte das nicht?

Kauft man sich dann die AR.Drone und ist zuhause in keinem Werbefilmchen sondern in der Realität stößt man doch recht schnell an die Reichweite von 30 bis 70 Metern, je nach Steuergerät und Störungsquellen in seiner Umgebung. Deshalb ist eine der häufigeren Fragen bei uns im deutschen AR.Drone Forum „Wie kann mann die Reichweite der AR.Drone erhöhen?“

Grundsätzlich gibt es zwei Klassen von Dingen die man unternehmen kann um die Reichweite der AR.Drone zu erhöhen. Die „Voodoo“-Kategorie: man unternimmt wenig und es bringt wenig bis gar nichts. Oder man unternimmt eine größere Änderung und erreicht damit auch wirklich eine größere Reichweite und ein völlig neues Steuererlebnis.

Reichweiten-Voodoo: geringer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Ich möchte in diesem Artikel alle mir bekannten Möglichkeiten abdecken und beginne mit der „Voodoo“ Kategorie.

Steuergerät „richtig“ halten.

Um die Reichweite zu optimieren sollte man das Gerät so halten, dass die WLAN Antenne oben ist. Beim iPhone 5 und 5S hält man es dazu so, dass der Home Button (der Runde) links ist. Bei den Vorgängermodellen, so dass der Home Button rechts ist.

Außerdem sollte man es vermeiden die WLAN Antenne mit dem Finger zu berühren.

Das iPad hat eine größere WLAN Reichweite als das iPhone

Das iPad hat bauartbedingt eine größere WLAN Reichweite als das iPhone, wer beide Geräte hat kann sich überlegen ob er nur noch mit dem iPad fliegen will.

Es gibt Hüllen die die Reichweite verbessern (sollen). Das könnte theoretisch gehen, leider wurde mir bisher noch keine zum Test zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich das nicht bestätigen, Erfahrungsberichte von solchen WLAN Verstärkerhüllen könnt ihr gerne als Kommentar schreiben. Zuviel sollte man sich davon, meiner Meinung nach, nicht erwarten.

In eine ähnliche Kerbe schlagen auch verschiedene iPhone oder iPad Halterungen die man zum Beispiel an den 60Beat Controller anbauen kann.

Dadurch, dass das iPhone nicht mehr in der Hand gehalten hat erhöht sich die Reichweite (möglicherweise) um wenige Meter. Es spielt dabei eine große Rolle wieviel man mit der Hand abdeckt würde.

Großer Einfluss auf die Reichweite der AR.Drone

Kommen wir jetzt zu den Möglichkeiten die wirklich spürbar mehr Reichweite für die AR.Drone bringen.

Mehr Reichweite durch externe WLAN Antenne

Durch das nach Außen führen der WLAN Antenne bzw durch das Ersetzen der vorhandenen Antenne durch eine bessere Antenne kann man die Reichweite deutlich erhöhen.

Dies erfordert einen etwas größeren Eingriff an der AR.Drone und ist deshalb sehr schadensträchtig, außerdem gibt es beim Verändern von Antennen immer sehr viel zu beachten. So hat fast jedes Land unterschiedliche, maximale Sendeleistungen, die einzuhalten sind. Damit das mehr Spass macht, gibt es Angaben in Milliwatt, die äquivalente isotope Sendeleistung EIRP und seltener dBm in die man sich zumindest einlesen sollte.

Externe WLAN Antenne AR.DroneWie man beim Einbau vorgehen muss und wie das alles aussieht, zeigt euch Kyle Tarpley in diesem schönen Video.

In seinem AR.Drone Shop bietet er auch die externe WLAN Antenne als Umbau-Kit an. Zum Beitrag mit dem Video.

Erfahrungsgemäß bringen die folgenden Tipps mehr Reichweite für die AR.Drone und sind nicht so problematisch umzusetzen und weniger schadensträchtig.

WLAN verstärken durch einen Repeater oder Range Extender

Das schöne an einem WLAN Repeater ist, dass man so gut wie keinen Konfigurationsaufwand treiben muss. Das (unverschlüsselte) WLAN der AR.Drone wird  verstärkt und in der Regel funktioniert dies einfach.

Die Vorteile dabei: an der AR.Drone selbst müssen überhaupt keine Veränderungen vorgenommen werden, alles verhält sich weiterhin so wie man es gewohnt ist. D.h. man kann weiterhin mit seiner Lieblings App steuern, hat immer ein Videobild und ist auch sonst nicht eingeschränkt.

Deshalb, meiner Meinung nach, für Einsteiger die erste Wahl wenn es um die Vergrößerung der Reichweite geht. Hier habt ihr mit wenig Geldeinsatz und ohne Veränderungen an der AR.Drone vornehmen zu müssen, den größten Reichweitengewinn.

Im Forum gibt es dazu einen eigenen Bereich: AR.Drone und WLAN Verstärker.

Reichweite AR.DroneGerne erwähne ich hier meinen Bekannten aus Japan: Solaris8x86.

Er hat schon viele, unglaubliche Reichweiten-Rekorde mit seinen schönen AR.Drone veröffentlicht.

Mit seinem WLAN Setup ist er schon weit über 1km geflogen und zwar ganz normal mit der App und dem iPad Mini.

Seine Videos sind immer wieder ein Wahnsinn anzuschauen, Grüße an dieser Stelle!

Einbindung in ein bestehendes WLAN Netzwerk

Mit dieser Methode die Reichweite der AR.Drone zu vergrößern macht eigentlich keinen Sinn, ich möchte sie der Vollständigkeit halber trotzdem erwähnen.

Bei einer Konfiguration in ein bestehendes (unverschlüsseltes) Netzwerk aus Router und Accesspoints sieht die Sache schon anders aus. Dort muss man zumindest mit IP Adressen fummeln, da die AR.Drone (ohne Veränderung der Software) zwingend die IP Adresse 192.168.1.1 verlangt.

Es ist dann einfacher ihr ändert die IP Adresse des Routers zum Beispiel auf 192.168.1.254 anstatt zu versuchen die IP Adresse der AR.Drone im Linux umzubiegen.

Solltet ihr trotzdem eins der vorhandenen Shellscripte verwenden, rate ich es immer manuell auszuführen. Bindet es nicht in die Startupscripte ein, da haben sich schon viele die Finger verbrannt und die AR.Drone baut „plötzlich“ kein WLAN Netzwerk mehr auf. Ohne das WLAN kommt man nicht mehr in die Shell und muss die AR.Drone entweder über ein selbstgebautes Kabel flashen oder benötigt ein neues Mainboard.

Der Mirumod

Reichweite mit dem Mirumod vergrößernDer Mirumod steht für den Umbau der AR.Drone auf eine RC Fernsteuerung wie man sie  aus dem Modellbaubereich kennt.

Dazu wird ein Arduino zwischen den seriellen Port der AR.Drone und dem RC Empfänger gelötet.

Ein übersichtlichen Artikel findet ihr unter RC Umbau der AR.Drone mit dem Mirumod.

Es gibt außerdem einen eigenen Bereich im Forum dazu. Mit dieser Methode kommt man in Reichweitebereiche bei denen man die AR.Drone gar nicht mehr richtig erkennen kann, muss sich jedoch auch an eine neue Steuerungsmöglichkeit gewöhnen.

Die Nachteile dabei: man gibt den Videostream auf und muss schon etwas Geld in die Hand nehmen um so fliegen zu können. Das Gefühl ist aber einzigartig, ich habe noch keinen erlebt der bei einem Treffen, von dieser Art der Steuerung, nicht begeistert war.

Fighting the Walrus

Fighting the Walrus, sollte mal „ungeahnte Reichweiten“ bringen. Inzwischen wird es immer wahrscheinlicher, dass man hier nicht weiter kommt als mit dem Mirumod.

Fighting the WalrusAuf den Videostream muss man auch bei dieser Methode verzichten, dafür kann man weiterhin die App zum Steuern benutzen.

Einen frühen Artikel habe ich unter Fighting Walrus Radio erhöht die Reichweite der AR.Drone dazu geschrieben.

Die Produktion wird seit Mai 2013 immer wieder verschoben.

 

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Download: AR.Drone Modell Setup Datei für Spektrum DX18 und DX18QQ

Anbei mein Modell Setup für die Spektrum  DX18 und DX18QQ der Parrot AR.Drone in Verbindung mit dem Mirumod.

AR.Drone und DX18 bzw DX18QQ Ihr kopiert die Datei auf die SD Karte eurer Fernbedienung und wählt über das System Menü -> Transfer SD -> Import Model und wählt die Datei dann aus.

Starten und Landen könnt ihr über den A-Schalter. Es gibt Flight Modi für Position Hold und Smooth Stabilization über den B-Schalter.

Die Modi sind außerdem schön benannt, ihr seht also den Flugzustand der AR.Drone im Display der Fernsteuerung.

Der Timer steht in meiner Beispieldatei auf 8 Minuten und wird automatisch mit dem Abheben über den A-Schalter gestartet und natürlich auch wieder gestoppt wenn man landet.

Ihr könnt die Modell Setup Datei im Forum downloaden, bitte die Datei als Ausgangspunkt für eigene Konfigurationen ansehen und sämtliche Funktionen vorher überprüfen, es ist nicht garantiert ob bei euch alles funktioniert.

Nach dem Einrichten des Mirumods sollte man die Failsafefunktion (d.h. wenn der Empfänger in der AR.Drone kein Signal mehr bekommt) in sicherer Höhe testen. Bringt dazu die AR.Drone ca. 1,50m vor euch zum schweben und schaltet den Sender aus. Wenn alles korrekt eingerichtet ist wird die AR.Drone selbständig landen.

Zum Download der Konfigurationsdatei

Neue Mainboards für die AR.Drone 2.0

Altes Mainboard der AR.Drone mit 9 poligem seriellen Port

Altes Mainboard

In den letzten Tagen haben sich die Gerüchte bestätigt: Parrot hat ohne Ankündigungen die Layouts der Mainboards geändert.

Es gibt derzeit noch keine verlässlichen Informationen ob oder was genau die Änderungen bewirken.

Viele neuere Mainboards sind mit der Power Edition der AR.Drone gesehen worden, deshalb sah es so aus als hätte die Power Edition andere Hauptplatinen.

Das ist jedoch nicht so, inzwischen sind auch Power Editions aufgetaucht mit dem alten Mainboard und normale AR.Dronen mit der neuen Hauptplatine.

Neues Mainboard der AR.Drone mit 5 poligem seriellen Port

Neues Mainboard, Danke an Lubi7482

Die offensichtlichste Änderung an den neuen Platinen der AR.Drone ist der serielle Anschluss. Ältere Versionen hatten einen 9 poligen Port und die Neueren jetzt einen 5 poligen Port.

Interessant wird diese Änderung erst wenn man den Miromod benutzt, der passt nämlich dann nicht mehr. Patrick Bitton (Trans-island) bietet inzwischen kostenlose Adapter an, natürlich nur wenn man ihn auch bei ihm gekauft hat 😉

Wer sonst sich einen Mirumod kauft oder einen selbst baut, schaut besser vorher nach welchen seriellen Port er bei seiner AR.Drone hat.

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Was „Smooth Stabilization“ ist und wie es funktioniert

„Smooth Stabilization“ ist nicht nur in meiner App Drone Control vorhanden, es gibt diese Funktion auch in anderen Apps einschließlich dem Mirumod. Das Schlimme daran: alle Apps bezeichnen diese Funktion anders.

Andere Bezeichnungen für Smooth Stabilization

Was ich in Drone Control für iOS als „Smooth Stabilization“ bezeichne, heißt in Drone Ace für iOS „Relaxed Stabilization“ und „Position Hold“ in der Android App „AR.Drone Pro“. Beim Mirumod gibt es diese Funktion auch. Man aktiviert ihn über den den Flaps bzw Flight Mode Schalter je nach Sendereinstellung.

Vorteile und Nachteile der Funktion

Egal wie diese Funktion genannt wird, das Ergebnis ist immer, dass sich die AR.Drone nicht mehr so aggressiv am Boden festhält und sich selbst aufschaukelt, wenn man die Finger vom Display nimmt. Beim Filmen führt dies zu ganz furchtbaren Schaukelvideos. Der Nachteil dabei: dadurch dass sie sich jetzt nicht mehr festhält treibt sie unweigerlich ab, wenn man nicht mehr steuert.

Kurzes Demonstrationsvideo

Im Video ist das Ergebnis besser zu sehen als man es in Worten beschreiben kann, schaut es euch einfach an. Leider ist die Qualität des Live Video Streams nicht sehr berauschend weil ich den Stream direkt auf dem iPhone und nicht über den USB Stick aufgenommen habe.

Wie Smooth Stabilization funktioniert

Manchmal liest man in Forenbeträgen diese Funktion würde die Bodenkamera der AR.Drone abschalten. Das ist vielleicht richtig gemeint, aber trotzdem falsch. Eine App kann die Bodenkamera nicht abschalten.

Alle Apps implementieren diese Funktion indem sie der AR.Drone vorgaukeln sie hätten den Finger auf dem Display um zu steuern, jedoch keine Steuersignale senden. Oder anders: die AR.Drone wird manuell gesteuert, aber nicht bewegt. Und das führt dazu, dass sie sich nicht mehr am Boden festhält.

 

Hinweise zum 60Beat Gamepad

Wenn man das 60Beat Gamepad zusammen mit Drone Control verwendet, kann man über den SELECT Knopf Knopf die oben erwähnte „Smooth Stabilization“-Funktion ein- und ausschalten.

Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch ein wenig von den virtuellen Joysticks der App. Lässt ihr bei den virtuellen Sticks los wird in jeder Stellung sofort „Smooth Stabilization“ eingeleitet. D.h. die App kann natürlich erkennen ab wann ihr den Finger nicht mehr drauf habt. Im Gegensatz dazu das 60 Beat Game Pad: es leitet erst Smooth Stabilization ein wenn der Stick schonwieder in die Mittelstellung geht, d.h. das Gamepad merkt nicht, dass ihr schon losgelassen habt, die AR.Drone geht unweigerlich auch mit in die Mittelstellung.

Und das wird natürlich noch schlimmer wenn ihr die Sticks einfach „sausen“ lässt. Diese Rückschnellbewegung wird selbstverständlich auch an die AR.Drone übertragen.

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Die Gewinner stehen fest

Wir haben gewählt, beraten, gekämpft und verhandelt um euch heute die Gewinner des AR.Drone Hüllenmod-Gewinnspiels zu präsentieren.

Die ersten 3 Plätze gingen sehr knapp aus, da wir aber 10 Preise haben und nur 7 Teilnehmer sind sowieso alles Gewinner. 🙂

Die Platzierungen wie folgt:

1. Platz und damit Gewinner des Wifi-Less Mirumods: Kiwi

kiwi 1

1. Platz: die AR.Drone von Kiwi

2 und 3. Platz, und damit jeweils einen LED Lichtring, gemacht für die AR.Drone 2, selbstklebend: Goldenboy und Borg.

goldenboy 1

2. Platz: die AR.Drone von Goldenboy

borg 1

3. Platz: die AR.Drone von Borg

4. bis 7. Platz, eine iOS AR.Drone App nach Wahl: Replay, AR Reiner, Toninhos und Rene (nicht in der Reihenfolge)

Die Gewinner der ersten drei Plätze lassen mir bitte die Anschrift über eine private Nachricht im Forum zukommen, von den anderen benötige ich nur den App Wunsch, dann schicke ich euch den Gutscheincode.

Die AR.Drone App muss nicht von mir sein, ich kann euch auch Gutscheincodes zu einer beliebigen anderen iOS App für die AR.Drone schicken.

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AR.Drone Gewinnspiel endet am 30. Juni

Das AR.Drone Hüllenmod-Gewinnspiel endet am 30 Juni. Wer noch dabei sein möchte, muss also langsam Gas geben und seine AR.Drone im Forum vorstellen.

Als offizieller Einsendeschluss wird der 30. Juni 2013 um 12 Uhr festgelegt. Es machen bisher schon wirklich schöne AR.Drone-Modifikationen mit.

Zur Erinnerung hier nochmal die Preise:

1. Platz: der neue Wifiless MiruMod von Dante. (Wert ca. 75.- Euro)
2. und 3. Platz: LED Lichtring für die AR.Drone 2, selbstklebend. (Wert ca. 25.- Euro)
4. bis 10. Platz: eine iOS AR.Drone App nach Wahl. (Wert ca. 5.- Euro)

Borgs und Replays Drohnen wurden bereits vorgestellt, vielen Dank auch jetzt schon an die weiteren Teilnehmer!

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ar rainer 2

Carbon Drohne von AR Rainer

goldenboy 1

Sea Shepherd-Drohne von Goldenboy

kiwi 1

Drachenreiter-Drohne von Kiwi

Toninhos

NASA Drohne von Toninhos

 

Anleitung: AR.Drone 2.0 RC Umbau mit dem Wifi Less Mirumod


AR.Drone und Spektrum DX8 Um die AR.Drone mit einer RC Fernsteuerung zu fliegen gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten.

Die Bekannteste ist der sogenannte Mirumod. Er heißt so, weil Miru das dafür erforderliche Wissen geliefert hat.

Den Mirumod gibt es als Komplettpaket zusammen mit Empfänger, (minderwertigen) Sendern oder nur mit Empfänger. Bastler können sich auch selbst alles zusammenlöten.

Ich zeige euch heute wie man mit dem neuen Wifi-Less Mirumod und einem Spektrum DX8 Sender den RC Umbau mit der AR.Drone 2.0 macht.

Natürlich funktioniert das auch mit jeder anderen DSM2 kompatiblen Fernsteuerung wie zum Beispiel der Spektrum DX6i oder der Spektrum DX7. Die DX6 ist hierbei für Einsteiger sehr interessant weil man einen richtig guten Sender für unter 100.- Euro bekommt.

Dank Modellspeicher kann man diese Fernsteuerung auch für viele weitere Flugmodelle nutzen.

Als erstes muss der Sender mit dem Empfänger gebunden werden. Dazu benötigt man ein Bind Plug, dem Set liegt bereits so ein Plug bei.

DX8 Sender konfigurieren und mit dem Mirumod Empfänger binden

2-bindplug

Ihr steckt den Bind-Plug einfach auf die 3 Pins. Dann legt ihr euch ein neues Model auf eurer Fernbedienung an. Ich habe es hier mit der DX8 gemacht wenn jemand möchte kann ich auch meine Konfigurationsdatei zu Verfügung stellen. Aber man kriegt das auch so schnell hin:

Neues Flächenmodell auswählen (Acro), kein Heli.

11-subtrim

Dann in das Servo Setup Menü gehen und bei Travel Adjust den linken Throttle-Wert auf Maximum stellen. (150% bei DX8 und DX7, 125% bei der DX6)

Jetzt über Sub Trim 125 L einstellen.

Jetzt aus dem Menü rausgehen und den Sender ausschalten.

Zum Binden benötigt der Mirumod etwas Saft, es gibt zwei Möglichkeiten: entweder in die Drohne einbauen und den Akku anstecken oder über USB. Ich rate euch das Binden über USB zu machen, da wir den Bind-Plug wieder entfernen müssen.

4-binden

UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN DÜRFT IHR DEN MIRU MOD ÜBER USB ANSCHLIESSEN WÄHREND ER MIT DER ARDRONE VERBUNDEN UND DER AKKU EINGESTECKT IST.

In diesem Fall grillt ihr euch sowohl die AR.Drone als auch den Mod.
6-bindenAlso Mirumod über USB anstecken und die rote LED Blinkt wie verrückt, das heisst der Empfänger ist im Bindemodus.

Den Bindeknopf am Sender drücken und gedrückt halten während man den Sender anschaltet. Der Sender und der Empfänger binden sich jetzt, weiter gedrückt halten bis der Sender ins Model rein startet.

Fertig! Den Mirumod wieder vom USB Stecker abziehen und den Bind-Plug entfernen. Nach dem Binden wird der Sender wie folgt für den Flug konfiguriert:

Throttle wieder auf 100%, Subtrim wieder auf 0 stellen.

13-jumperSolltet ihr einen Jumper auf diesen 2 Pins haben, zieht ihn ab, er wird nur für den Debugmodus verwendet.

Genaueres zum Debugmodus findet ihr in der Anleitung.

Besser ist es natürlich erstmal alles wie in der Anleitung beschrieben zu debuggen. Zumindest wenn man gleich draußen fliegt. Wenn man die ersten Flugversuche vorsichtig im Zimmer macht geht es eigentlich auch so.

Die Kanäle AILERON, ELEVATOR, RUDDER sowie GEAR müssen für die DX8 auf REV stehen. (reverse = umdrehen) Für die DX6 und DX7 könnte es leichte Unterschiede geben, bitte hier noch einen Blick in die Anleitung werfen. (hängt diesem Beitrag an)

Sollte die AR.Drone an irgendeinem Punkt abdrehen, packt sie von oben und unten und dreht sie auf den Rücken, dann schaltet sie sich aus.

Den Mirumod in die AR.Drone 2.0 einbauen

8-einbau

Geht nochmal sicher, dass ihr den Bind-Plug und den Debug-Jumper entfernt habt. Dann vorsichtig die Abdeckung unten entfernen und den Mirumod einsetzen. Er ist so gemacht, dass man ihn nur auf eine Art einstecken kann. Alle Pins in die Löcher drücken und den Deckel wieder draufdrücken. Normalerweise sollte der Kleber noch halten.

Kontrolliert nochmal ob alle Schalter vom Sender richtig sind: Gear auf 0, Gas in der Mitte und Flaps auf 0.

Ab jetzt IMMER erst den Sender anschalten dann erst den Akku an die AR.Drone anstecken. Die AR.Drone hebt ab wenn ihr den Gear schaltet umlegt.

Um abzuheben den Gear-Schalter umlegen und neue Reichweite genießen

So, wie fühlt sich das jetzt an? Die Steuerung ist wenn man vom iPhone oder iPad kommt gewöhnungsbedürtig aber mit einem guten Sender sehr genau und feinfühlig. Natürlich wird durch diesen Mod die Reichweite der AR.Drone 2.0 enorm erhöht.

Ich habe ein kurzes Testvideo zu dem Mod gemacht. Ein Reichweitentest steht noch aus. Viel Spass damit.

Mirumod Flugmodus wechseln

Falls euch die Defaulteinstellungen zu gemütlich sind, könnt ihr z.B. auf „Wild“ umstellen. Dann geht richtig die Post ab.

Während die AR.Drone gelandet ist und am Boden steht gebt ihr mit dem linken Stick Vollgas und drückt dann den rechten Stick komplett nach links für „Wild“. (für Normal nach oben, für Easy nach rechts usw..) Dann den linken Stick wieder in Mittelstellung bringen. Die Umstellung wird jeweils mit LED Blinken bestätigt.

Normal, Wild, Easy, Standard

 

Weitere Tipps zur Bedienung des Mirumods

Während die AR.Drone auf dem Boden steht könnt ihr den Gasstick nach Links bewegen um sie zu trimmen.

Ich empfehle 45% Expo auf AILE und ELEV Kanal zu setzen.

Falls ihr nach Zeit fliegt, legt euch den Timer so, dass er mit dem Gear-Schalter angeht, dann startet ihr automatisch mit dem abheben den Flugtimer.

Was wird benötigt?

Mirumod von Trans-Island: direkt bei Ebay bestellen
Spektrum Sender DX6i: direkt bei Amazon bestellen

Bei einer Bestellung über den Link im Beitrag bei Amazon kommt ein kleiner Prozentsatz des unveränderten Kaufpreises dem AR.Drone Forum zugute.

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