Anleitung: manueller Downgrade der AR.Drone Firmware

Grundsätzlich sollte man die AR.Drone mit der aktuellsten Firmwareversion betreiben, denn über die letzten Jahre gesehen wurde es durch Softwareupdates von Parrot insgesamt deutlich besser als schlechter.

Trotzdem kann es auch vorkommen, dass man das neue Update gerade eingespielt hat und plötzlich ein Problem mit der AR.Drone auftritt welches vorher nicht da war. Entweder lebt man damit bis zum nächsten Update oder man muss eine Version zurückzugehen. (d.h. ein „Downgrade“ der Firmware zu machen)

Parrots App erlaubt das leider nicht und nicht jeder kann oder will den bequemen Firmware Manager meiner Drone Control App benutzen. Dann bleibt nur noch der manuelle Downgrade und in diesem Artikel zeige ich euch wie das geht.

Zuerst besorgt ihr euch die Firmware Datei und legt sie auf den Desktop. Für die AR.Drone 1 ist das immer eine „ardrone_update.plf“ und für die AR.Drone 2 ist das immer eine „ardrone2_update.plf“.

downgrade1_wifi

Ihr verbindet euch mit dem WLAN Netzwerk der AR.Drone und bekommt automatisch über DHCP die Adresse 192.168.1.2 und die Mask 255.255.255.0 zugeteilt.

Die IP Adresse der AR.Drone ist 192.168.1.1 – ihr seht diese Adresse in den Einstellungen als „Router“.

Sollte aus irgendeinem Grund die automatische Vergabe nicht funktionieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr die AR.Drone noch mit dem iPhone oder iPad „gepairt“ habt. In diesem Artikel könnt ihr nachlesen wie man den Unpair der AR.Drone durchführt.

downgrade2_netzwerk

Wenn das Netzwerk zwischen eurem Rechner und der AR.Drone steht könnt ihr Telnet öffnen und mit dem Befehl „telnet 192.168.1.1“ zur AR.Drone verbinden und sie wird euch mit der BusyBox Shell antworten.

Da die AR.Drone grundsätzlich nur Firmwareupdates erlaubt, müssen wir bei einem Downgrade der Firmware noch 2 Textdateien manipulieren. Der AR.Drone wird durch diesen kleinen Hack vorgetäuscht unser Downgrade sei in Wirklichkeit ein Update.

downgrade3_telnet

Wenn ihr Befehle über Telnet eingebt und sie mit drücken der „Enter“-Taste ausführt, bekommt ihr keine Antwort wenn alles korrekt war und es sonst nichts auszugeben gab. Ihr könnt mit den falschen Telneteingaben die AR.Drone völlig unbrauchbar machen, seid euch im Klaren darüber, dass ihr den manuellen Downgrade auf eigene Gefahr ausführt.

Nehmen wir an wir wollen von der Firmware 2.4.7 auf die Firmware 2.4.3 zurück. Die entsprechenden Zeilen um die Textdateien der AR.Drone zu manipulieren sind dann wie folgt:

echo 2.0.11 > /firmware/version.txt

echo 2.4.3 > /update/version.txt

Diese Zeilen funktionieren nur mit der AR.Drone 2. Solltet ihr ein Downgrade mit der AR.Drone 1 machen bitte die benötigten Zeilen in den Kommentaren erfragen.

Jetzt verbindet ihr euch mit eurem FTP Programm der Wahl auf der AR.Drone (also IP Adresse 192.168.1.1) und zwar auf dem Port 5551 und schiebt die Firmwaredatei hoch.

Die AR.Drone wird jetzt durch abstecken und erneutes anstecken des Akkus die Firmware einspielen. Bitte macht diesen Vorgang nur bei einem vollen Akku und gebt dem Installationsprozess genug Zeit.

Wird die Stromversorgung während dem Einspielen der neuen Firmware unterbrochen bootet die AR.Drone möglicherweise nicht mehr richtig und das Mainboard müsste getauscht werden.

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Anleitung: Unpair bzw reset der AR.Drone

Du hast seit ein paar Tagen das neue iPhone 5S und gerade dein Altes verkauft nur um zu bemerken, dass dein altes Gerät noch mit der AR.Drone gekoppelt („gepairt“) ist?

Um dein neues iPhone mit der AR.Drone zu verbinden musst du die AR.Drone vom alten Gerät entkoppeln („unpairen“) – die AR.Drone 1 hatte dazu einen eigenen Knopf auf der Unterseite der mit „Unpair“ beschriftet war.

Die AR.Drone 2 muss um das zu erreichen zurückgesetzt (d.h. „resettet“) werden. In diesem Video zeige ich euch wie es funktioniert.

 

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Anleitung: Akkufach des DJI Phantoms erweitern

Zu den nervigsten Dingen beim Fliegen mit dem DJI Phantom zählt sicherlich die Akkus reinzufummeln und dann noch das Akkufach zu schließen ohne Kabel zu beschädigen.

Mit den orginalen DJI Lipos ist das schon problematisch, mit den besseren und günstigeren Drittanbieterakkus wird das zur Tortur.

Seit längerem kann man sich bei dem 3D Druckservice Shapeways verschiedene Teile für den DJI Phantom drucken lassen. Ich möchte euch heute das Shapeways Battery Door Upgrade vorstellen. Als Material habe ich „White Strong & Flexible“ gewählt, weil mir das von früheren Bestellungen bekannt war.

IMG_6316

Um das alte Akkufach runterzubekommen ist schon etwas Aufwand erforderlich. Am Besten man sprüht etwas Silikonspray auf den Stift und lässt es kurz einwirken.

IMG_6317

Dann stellt ihr den DJI Phantom mit den zwei Auslegern auf einen Tisch und haut vorsichtig mit leichten Schlägen den Stift heraus.

IMG_6321

Altes Akkufach wegnehmen, neues dranmachen und den Stift wieder reinschlagen. Der zusätzliche Platzgewinn ist enorm, auf dem Foto seht ihr den Größenvergleich.

IMG_6326

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Anleitung: Höhenbeschränkung der AR.Drone mit Drone Control (fast) aufheben

Die App AR.Freeflight begrenzt die maximale Höhe eurer AR.Drone auf 100m. In meiner App Drone Control hat man standardmässig ein Maximum von 200m.

Ein normale WLAN Verbindung wird diese Beschränkung der Höhe nicht ausreizen, jedoch kamen immer wieder Anfragen von Benutzern mit außergewöhnlichen Setup um die Reichweite der AR.Drone zu erweitern und selbstverständlich möchte man dann auch höher fliegen können.

Seit vielen Versionen habe ich in Drone Control deshalb eine Art Easter Egg eingebaut um die maximale Höhenbeschränkung auf 1000m zu setzen und damit quasi aufzuheben.

Seht diese 1000m bitte als theoretischen Wert an, denn es ist nicht ratsam so hoch mit der AR.Drone aufzusteigen. Davon abgesehen gibt es verschiedene Bestimmungen die die Aufstiegshöhe eventuell einschränken, kümmert euch vor dem Flug darum.

Um die Höhengrenze zu erweitern, verbindet ihr euch mit der AR.Drone und öffnet Drone Control. (Funktioniert genauso mit Drone Control HD oder Drone Control US)

Telnet in Drone Control

Unter „Tools/Firmware“ öffnet ihr Telnet und gebt folgende Zeile und drückt danach die „Enter“-Taste:

allow max altitude

Höhenbeschränkung aufheben

Um das ganze wieder Rückgängig zu machen könnt ihr folgende Zeile eingeben:

disallow max altitude

Dieser Trick funktioniert nur im Telnet von Drone Control und verändert auch nur die maximale Höhe. Um die erlaubte Höhe zu verändern müsst ihr den Schieberegler noch selbst auf den gewünschten Wert setzen. Statt 1 bis 200m geht der jetzt von 1 bis 1000m.

Höhenbeschränkung

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Anleitung: FPV mit dem DJI Phantom

Viele kennen die Videos vom Team Black Sheep auf Youtube. Sie machen allerdings nicht nur coole Videos sondern betreiben auch einen guten FPV Shop, der ab sofort auch unter www.drone-forum.de/shops verlinkt ist.

Mein DJI Phantom FPV Set

Deshalb wurde mein FPV Set, bestehend aus folgenden Einzelteilen, fast komplett dort gekauft:

  • Fat Shark Dominator FPV Brille fpv-kramfür 329,90 USD
  • Empfänger Modul für Dominator Brille 5G8 für 59,95 USD
  • SpiroNET Antennenset 5G8 RPSMA für 39,95 USD
  • 25mW TBS Greenhorn Sender für 56,90 USD
  • LC Filter für 15,95 USD
  • Geschirmtes Videokabel für 6,95 USD

Macht mit Versand insgesamt 517,65 USD, also knapp nur 391.- Euro und die Lieferung kam recht zügig aus Österreich. (Danke an warthox für die Zusammenstellung.)

Außerdem benötigte ich noch ein Gopro Videokabel, einen Akku für die Fatshark Brille, ein BEC und weil ich Brillenträger bin das Fatshark Linsenset für -2, -4, -6 Dioptrien.

Der eigentliche Umbau am DJI Phantom

Wir öffnen den Phantom, falls dir unklar ist welche Schrauben dazu abgemacht werden müssen, schau dir diesen Anleitung hier an: DJI Umbau auf Spektrum Sender.

1_aux_stromversorgung

DJI Innovations hat bereits eine Aux-Stromversorgung vorgesehen die in einem Gummistopfen hängt.

Von der Unterseite sieht man es als abgeschnittenes Kabel.

 

 

 

Die Kabel könnt ihr einfach aus dem Gummistopfen rausziehen und in der Länge entsprechend kürzen.

2_aux_stromversorgung

Vorsicht, es liegt dort die komplette Akkuspannung an, für den 25mW TBS Greenhorn Sender war das zuviel, er muss genau 5V haben. Um auf die benötigten 5V zu kommen kann man zum Beispiel ein BEC dazwischen löten.

3_bec

Hinter den BEC wird der Störungsfilter angelötet und mit Kabelbinder etwas fixiert.

4_stoerfilter

Die Kabelenden müssten jetzt wieder durch den Gummistopfen geschoben werden. Je nach Dicke des Kabels geht es besser wenn man den Stopfen zuerst rauszieht, das Kabel durchsteckt und dann von unten den Gummistopfen zusammen mit dem Kabel wieder ins Loch quetscht.

6_rausziehen

An die gefilterte Stromversorgung wird jetzt unser 25mW Sender gelötet und mit dem Kamerakabel verbunden.

7_verloeten

Wie man auf dem Bild sieht, habe ich ein viel zu langes (30 cm) Gopro Kabel gekauft. Nehmt das Kürzeste was ihr bekommen könnt oder lötet euch selbst eins.

8_gopro_kabel_zu_lang

Funktionstest der Brille

Jetzt alles wieder zuschrauben und ein kleiner Test ob es funktioniert. Man legt das Empfängermodul in die Fatshark ein, steckt den Akku an und die Brille schaltet sich ein.

Jetzt den Akku an den DJI Phantom, die Gopro nicht vergessen anzuschalten und man sollte schon etwas sehen. Falls das Bild der Fatshark gestört ist, wechselt den Kanal bis ihr klare Sicht habt.

9_funktionstest

Hinweise zum FPV fliegen

Wenn ihr FPV fliegt solltet ihr immer jemanden dabei haben der als „Spotter“ fungiert. Er behält den DJI Phantom und die Umgebung im Auge während ihr über die Brille steuert. Sollte etwas passieren, was euch dazu zwingt die Fatshark Brille runter zu ziehen findet ihr so den Phantom am Himmel auch wieder.

Erste Starts und Landungen ohne Fatshark Brille

Beim ersten FPV Flug empfiehlt es sich, den DJI Phantom normal im GPS Modus zu starten, auf 2 oder 3 Meter hochzuziehen und dann erst die Fatshark Brille aufzuziehen.

Bei der Landung geht ihr entsprechend umgekehrt vor: DJI Phantom in die Nähe von euch bringen, dann die Fatshark Brille runterziehen und den DJI Phantom normal landen.

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Anleitung: App verbindet nicht zur AR.Drone

Du bekommst mit deiner App keine Verbindung zur AR.Drone? Die folgende Anleitung zeigt wie man eigentlich jedes Verbindungsproblem lösen kann.

Um das Problem einzugrenzen, weshalb die AR.Drone nicht verbindet, schauen wir nach welche IP Adresse wir bekommen haben. Dieses Video zeigt wie man dazu vorgehen muss:

1. Möglichkeit: wir erhalten eine IP Adresse die mit 169.254… beginnt, die AR.Drone ist in diesem Fall mit einem anderen Gerät gepaired und wir müssen diese Verbindung lösen. Dieses Video zeigt wie das geht:

2. Möglichkeit: wir erhalten die eigentlich korrekte IP Adresse 192.168.1.2, die App verbindet trotzdem nicht. In Drone Control ist dazu etwas eingebaut um dieses Problem zu heben. Das folgende Video zeigt wie das geht:

Das kann nach einem Firmwareupdate auftreten. Mit den im Video gezeigten Symptomen rät der Support oft dazu das Mainboard auszutauschen. Dies ist aber gar nicht wirklich notwendig.

Bekommst du trotzdem keine Verbindung, schreib einfach in den Kommentaren was du bisher gemacht hast und was genau nicht funktioniert.

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Anleitung: DJI Phantom Umbau zu Spektrum DX8, DX7 oder DX6i

Ich zeige hier den Spektrumumbau vom DJI Phantom auf die DX8 und den AR8000 Empfänger. Grundsätzlich geht ihr ähnlich vor bei DX7 oder DX6 einzig beim Failsafe gibt es ein paar Dinge zu beachten. Dazu schreibe ich einen eigenen Artikel.

Um den Phantom zu öffnen müssen pro Ausleger alle markierte Schrauben aufgemacht werden. Das ist schon echte Fleissarbeit.

schrauben_oeffnen

Nicht zu aggressiv aufklappen, denn oben unter dem Filzding ist GPS Einheit und zwar festgeklebt und dazwischen verkabelt.

Man kann es einfach locker hinten runterhängen lassen.

DJI Phantom Öffnen

Hier sitzt der Empfänger, der Servostecker ist natürlich auch festgeklebt. Der weiße Kleber geht aber gut weg, wenn man langsam hin und herwackelt.

DJI Phantom Umbau

Nach dem Freiwackeln vom Kleber entweder hinten ganz aus der Kontrolleinheit ziehen und den Empfänger rausschrauben oder falls ihr das alles erstmal testen wollt könnt ihr auch alles drinlassen und den Servostecker abkleben.

DJI Phantom Spektrum

Es ist praktisch wenn ihr solche einadrigen Servostecker habt um die Kanäle zu verkabeln. Es reicht pro Kanal jeweils nur Signal zu verbinden, außer bei Throttle: den bitte mit dem normalen Servostecker anschließen. Die Verkabelung vom ursprünglichen Sender könnte man wie gesagt weiterhin stecken lassen, der ist anders angeschlossen.

DJI Phantom Verkabelung

Die genaue Verkabelung aus einem Foto zu entnehmen ist sehr verwirrend, am Besten ist es auf dem Schaubild im Naza Asisstent aufgezeichnet. Verkabel alles und platziert den Empfänger dort hin wo auch der Orginale war. Das passt ziemlich genau.

DJI Phantom Spektrum

Stellt unbedingt in der Naza Software den Receiver Type auf „Tradition“ um, danach müsst ihr die Sticks neukalibrieren.

DJI Phantom Umbau

Kommt nicht auf die Idee den AR8000 ohne Satelliten zu betreiben. Man kann ihn schön durch diese Gummipfropfen nach außen führen und sauber unten hinkleben.

DJI Phantom Umbau

Vor dem kompletten zuschrauben sollte jetzt alles in der Naza Software eingerichtet werden und kontrolliert werden. Zur Einrichtung des Failsafes bitte auch diesen Beitrag hier beachten.

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Anleitung: AR.Drone 2.0 RC Umbau mit dem Wifi Less Mirumod


AR.Drone und Spektrum DX8 Um die AR.Drone mit einer RC Fernsteuerung zu fliegen gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten.

Die Bekannteste ist der sogenannte Mirumod. Er heißt so, weil Miru das dafür erforderliche Wissen geliefert hat.

Den Mirumod gibt es als Komplettpaket zusammen mit Empfänger, (minderwertigen) Sendern oder nur mit Empfänger. Bastler können sich auch selbst alles zusammenlöten.

Ich zeige euch heute wie man mit dem neuen Wifi-Less Mirumod und einem Spektrum DX8 Sender den RC Umbau mit der AR.Drone 2.0 macht.

Natürlich funktioniert das auch mit jeder anderen DSM2 kompatiblen Fernsteuerung wie zum Beispiel der Spektrum DX6i oder der Spektrum DX7. Die DX6 ist hierbei für Einsteiger sehr interessant weil man einen richtig guten Sender für unter 100.- Euro bekommt.

Dank Modellspeicher kann man diese Fernsteuerung auch für viele weitere Flugmodelle nutzen.

Als erstes muss der Sender mit dem Empfänger gebunden werden. Dazu benötigt man ein Bind Plug, dem Set liegt bereits so ein Plug bei.

DX8 Sender konfigurieren und mit dem Mirumod Empfänger binden

2-bindplug

Ihr steckt den Bind-Plug einfach auf die 3 Pins. Dann legt ihr euch ein neues Model auf eurer Fernbedienung an. Ich habe es hier mit der DX8 gemacht wenn jemand möchte kann ich auch meine Konfigurationsdatei zu Verfügung stellen. Aber man kriegt das auch so schnell hin:

Neues Flächenmodell auswählen (Acro), kein Heli.

11-subtrim

Dann in das Servo Setup Menü gehen und bei Travel Adjust den linken Throttle-Wert auf Maximum stellen. (150% bei DX8 und DX7, 125% bei der DX6)

Jetzt über Sub Trim 125 L einstellen.

Jetzt aus dem Menü rausgehen und den Sender ausschalten.

Zum Binden benötigt der Mirumod etwas Saft, es gibt zwei Möglichkeiten: entweder in die Drohne einbauen und den Akku anstecken oder über USB. Ich rate euch das Binden über USB zu machen, da wir den Bind-Plug wieder entfernen müssen.

4-binden

UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN DÜRFT IHR DEN MIRU MOD ÜBER USB ANSCHLIESSEN WÄHREND ER MIT DER ARDRONE VERBUNDEN UND DER AKKU EINGESTECKT IST.

In diesem Fall grillt ihr euch sowohl die AR.Drone als auch den Mod.
6-bindenAlso Mirumod über USB anstecken und die rote LED Blinkt wie verrückt, das heisst der Empfänger ist im Bindemodus.

Den Bindeknopf am Sender drücken und gedrückt halten während man den Sender anschaltet. Der Sender und der Empfänger binden sich jetzt, weiter gedrückt halten bis der Sender ins Model rein startet.

Fertig! Den Mirumod wieder vom USB Stecker abziehen und den Bind-Plug entfernen. Nach dem Binden wird der Sender wie folgt für den Flug konfiguriert:

Throttle wieder auf 100%, Subtrim wieder auf 0 stellen.

13-jumperSolltet ihr einen Jumper auf diesen 2 Pins haben, zieht ihn ab, er wird nur für den Debugmodus verwendet.

Genaueres zum Debugmodus findet ihr in der Anleitung.

Besser ist es natürlich erstmal alles wie in der Anleitung beschrieben zu debuggen. Zumindest wenn man gleich draußen fliegt. Wenn man die ersten Flugversuche vorsichtig im Zimmer macht geht es eigentlich auch so.

Die Kanäle AILERON, ELEVATOR, RUDDER sowie GEAR müssen für die DX8 auf REV stehen. (reverse = umdrehen) Für die DX6 und DX7 könnte es leichte Unterschiede geben, bitte hier noch einen Blick in die Anleitung werfen. (hängt diesem Beitrag an)

Sollte die AR.Drone an irgendeinem Punkt abdrehen, packt sie von oben und unten und dreht sie auf den Rücken, dann schaltet sie sich aus.

Den Mirumod in die AR.Drone 2.0 einbauen

8-einbau

Geht nochmal sicher, dass ihr den Bind-Plug und den Debug-Jumper entfernt habt. Dann vorsichtig die Abdeckung unten entfernen und den Mirumod einsetzen. Er ist so gemacht, dass man ihn nur auf eine Art einstecken kann. Alle Pins in die Löcher drücken und den Deckel wieder draufdrücken. Normalerweise sollte der Kleber noch halten.

Kontrolliert nochmal ob alle Schalter vom Sender richtig sind: Gear auf 0, Gas in der Mitte und Flaps auf 0.

Ab jetzt IMMER erst den Sender anschalten dann erst den Akku an die AR.Drone anstecken. Die AR.Drone hebt ab wenn ihr den Gear schaltet umlegt.

Um abzuheben den Gear-Schalter umlegen und neue Reichweite genießen

So, wie fühlt sich das jetzt an? Die Steuerung ist wenn man vom iPhone oder iPad kommt gewöhnungsbedürtig aber mit einem guten Sender sehr genau und feinfühlig. Natürlich wird durch diesen Mod die Reichweite der AR.Drone 2.0 enorm erhöht.

Ich habe ein kurzes Testvideo zu dem Mod gemacht. Ein Reichweitentest steht noch aus. Viel Spass damit.

Mirumod Flugmodus wechseln

Falls euch die Defaulteinstellungen zu gemütlich sind, könnt ihr z.B. auf „Wild“ umstellen. Dann geht richtig die Post ab.

Während die AR.Drone gelandet ist und am Boden steht gebt ihr mit dem linken Stick Vollgas und drückt dann den rechten Stick komplett nach links für „Wild“. (für Normal nach oben, für Easy nach rechts usw..) Dann den linken Stick wieder in Mittelstellung bringen. Die Umstellung wird jeweils mit LED Blinken bestätigt.

Normal, Wild, Easy, Standard

 

Weitere Tipps zur Bedienung des Mirumods

Während die AR.Drone auf dem Boden steht könnt ihr den Gasstick nach Links bewegen um sie zu trimmen.

Ich empfehle 45% Expo auf AILE und ELEV Kanal zu setzen.

Falls ihr nach Zeit fliegt, legt euch den Timer so, dass er mit dem Gear-Schalter angeht, dann startet ihr automatisch mit dem abheben den Flugtimer.

Was wird benötigt?

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