Back to the roots, zurück zu den Parrot Drohnen

Willkommen in 2016, wir hoffen du hast das Jahr auch so gut begonnen wie wir.

Der erste Artikel in diesem Jahr wird wegweisend sein für die Zukunft von www.drone-forum.de und trägt nicht umsonst die Überschrift: Back to the roots, zurück zu den Parrot Drohnen.

Fast wöchentlich landen neue Quadrocopter und andere Drohnen auf dem Markt, es ist sehr leicht für ein Drohnenforum wie unseres sich dabei zu verzetteln. Für jede neue Drohne wird irgendwann ein Unterforum aufgemacht, jedem Benutzer will man es recht machen – nur um irgendwann zu merken man ist lediglich ein Forum von vielen geworden, es fehlt der Fokus – das Alleinstellungsmerkmal. Bevor uns das passiert, fragten wir uns was ist unser Fokus, unser Alleinstellungsmerkmal?

Hier mussten wir nicht lange überlegen: wir haben Zugriff auf jede Drohne von Parrot, Kontakten zu iOS und Android Entwicklern, kennen Shopbetreiber, Mirumodhersteller, stecken seit 2010 sowieso im AR.Drone Thema und haben uns im letzten Jahr mit der englischen Community www.ardrone-flyers.com zusammengeschlossen.

Aus diesen Gründen haben wir mit den Moderatoren beschlossen uns nur noch auf die Drohnen von Parrot zu konzentrieren. Nur so können wir euch weiterhin exklusive Inhalte zu liefern die ihr sonst nirgendwo bekommt – es sei denn man schreibt wieder von uns ab 🙂

Da uns Parrot außerdem im letzten Jahr mit der Bebop 1, den Jumping Sumo Drohnen, der Rolling Spider, Airborne Night, Airborne Cargo, den Hydrofoil Drohnen und am Jahresende gleich mit der Bebop 2 überrascht hat, wird es ein leichtes sein damit ein ganzes Forum zu füllen.

Während wir weiterhin Support für die AR.Drone 1 und AR.Drone 2 anbieten wird der Fokus auf die neueren Drohnen gelegt. Alle anderen Foren über DJI Phantom, Multiwii-Copter und sonstige Drohnen werden in den nächsten Tagen eingestampft. Wir möchten auch im Offtopic Bereich keine derartigen Themen mehr haben.

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DJI Phantom Vision – technische Details und Preis

In den letzten Tagen sind viele technische Details rund um den DJI Phantom Vision bekannt geworden und die gängigsten Händler begannen ihn in ihren Onlineshops anzukündigen. Ich habe euch die wichtigsten Fakten zusammengefasst, Stellen bei denen es widersprüchliche Informationen gab, sind besonders gekennzeichnet.

dji-phantom-vision-preview

Was kann die Kamera vom Phantom Vision?

Die Kamera nimmt HD Videos in 1080p auf. Sie hat ähnlich wie die GoPro ein einstellbares „Field of View“, kann also auch im Weitwinkel aufnehmen und macht 14 Megapixel Fotos.

Sie ist ähnlich wie beim Dämpfungskit über 4 Gummis vom DJI Phantom Vision entkoppelt aufgehängt und kann über eine iPhone App geschwenkt werden.

Es ist derzeit nicht 100%tig klar ob die Kameraaufhängung von Vision ähnlich dem Zenmuse Gimbal funktioniert, also selbst-stabilisierend ist, oder ob man sie nur manuell schwenken kann. Die Aufhängung ist jedoch auch so nicht mit dem Zenmuse Gimbal zu vergleichen, da sie nur eine Achse hat.

 

Was bietet die App für den Phantom Vision?

Die App wird auf jeden Fall für Android und iOS verfügbar sein. Mit ihr sieht man das Live Kamerabild über einen WLAN Stream und hat Zugriff auf die Schwenkfunktion der Kameraaufhängung. Man sieht ständig einen künstlichen Horizont, die aktuelle Höhe, Entfernung zu sich selbst und die Geschwindigkeit.

Man kann damit per FPV fliegen, Fotos schießen und natürlich gleich alles online mit den Freunden teilen. Auf einer Karte kann man sehen wo man Fotos geschossen hat, was wirklich sehr praktisch ist.

Weiterhin gibt es eine Radarfunktion auf der man die Lage des Phantoms anhand eines Symbols sehen kann und eine Möglichkeit den Phantom selbst zu orten.

Wie steuert man den DJI Phantom Vision?

Beim neuen Phantom ist wieder ein 6 Kanal Plastik-RTF Sender dabei. Er ist äußerlich ähnlich der vom Phantom 1, aber mit einer zusätzlichen Halterung für Smartphones ausgestattet.

dji-phantom-vision-sender

Im Inneren hat sich jedoch einiges geändert. So funkt der Vision Sender jetzt nicht mehr auf dem 2.4GHz Frequenzband sondern benutzt wie viele FPV Kamerasysteme nun 5.8GHz für die Steuerung.

DJI geht diesen Schritt um Störungen durch WLAN Videoübertragungen aus dem Weg zu gehen, nur können sie die App sicher dazu anbieten.

Was kostet der DJI Phantom Vision?

Der offizielle Preis für Europa liegt bei 999.- Euro. Deutsche Modellbauseiten verlangen für den DJI Phantom Vision zwischen 999.- und 1099.- Euro. Lieferbar ist er noch nirgends, ein Vorabvergleich kann sich bereits jetzt schon lohnen.

Testvideo einer Vorabversion des DJI Phantom Vision von djiguys.com:

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Was „Smooth Stabilization“ ist und wie es funktioniert

„Smooth Stabilization“ ist nicht nur in meiner App Drone Control vorhanden, es gibt diese Funktion auch in anderen Apps einschließlich dem Mirumod. Das Schlimme daran: alle Apps bezeichnen diese Funktion anders.

Andere Bezeichnungen für Smooth Stabilization

Was ich in Drone Control für iOS als „Smooth Stabilization“ bezeichne, heißt in Drone Ace für iOS „Relaxed Stabilization“ und „Position Hold“ in der Android App „AR.Drone Pro“. Beim Mirumod gibt es diese Funktion auch. Man aktiviert ihn über den den Flaps bzw Flight Mode Schalter je nach Sendereinstellung.

Vorteile und Nachteile der Funktion

Egal wie diese Funktion genannt wird, das Ergebnis ist immer, dass sich die AR.Drone nicht mehr so aggressiv am Boden festhält und sich selbst aufschaukelt, wenn man die Finger vom Display nimmt. Beim Filmen führt dies zu ganz furchtbaren Schaukelvideos. Der Nachteil dabei: dadurch dass sie sich jetzt nicht mehr festhält treibt sie unweigerlich ab, wenn man nicht mehr steuert.

Kurzes Demonstrationsvideo

Im Video ist das Ergebnis besser zu sehen als man es in Worten beschreiben kann, schaut es euch einfach an. Leider ist die Qualität des Live Video Streams nicht sehr berauschend weil ich den Stream direkt auf dem iPhone und nicht über den USB Stick aufgenommen habe.

Wie Smooth Stabilization funktioniert

Manchmal liest man in Forenbeträgen diese Funktion würde die Bodenkamera der AR.Drone abschalten. Das ist vielleicht richtig gemeint, aber trotzdem falsch. Eine App kann die Bodenkamera nicht abschalten.

Alle Apps implementieren diese Funktion indem sie der AR.Drone vorgaukeln sie hätten den Finger auf dem Display um zu steuern, jedoch keine Steuersignale senden. Oder anders: die AR.Drone wird manuell gesteuert, aber nicht bewegt. Und das führt dazu, dass sie sich nicht mehr am Boden festhält.

 

Hinweise zum 60Beat Gamepad

Wenn man das 60Beat Gamepad zusammen mit Drone Control verwendet, kann man über den SELECT Knopf Knopf die oben erwähnte „Smooth Stabilization“-Funktion ein- und ausschalten.

Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch ein wenig von den virtuellen Joysticks der App. Lässt ihr bei den virtuellen Sticks los wird in jeder Stellung sofort „Smooth Stabilization“ eingeleitet. D.h. die App kann natürlich erkennen ab wann ihr den Finger nicht mehr drauf habt. Im Gegensatz dazu das 60 Beat Game Pad: es leitet erst Smooth Stabilization ein wenn der Stick schonwieder in die Mittelstellung geht, d.h. das Gamepad merkt nicht, dass ihr schon losgelassen habt, die AR.Drone geht unweigerlich auch mit in die Mittelstellung.

Und das wird natürlich noch schlimmer wenn ihr die Sticks einfach „sausen“ lässt. Diese Rückschnellbewegung wird selbstverständlich auch an die AR.Drone übertragen.

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AR.Drone Akademie jetzt auch für Android

Das hat richtig lange gedauert. Aber jetzt, seit Gestern ist es wirklich soweit: Parrot veröffentlich Version 2.3 der AR.FreeFlight App.

Und mit ihr hüpft die AR.Drone Akademie jetzt auch auf die Android Platform.

Wer möchte teilt Standorte, Videos, Fotos und andere Daten mit AR.Drone Benutzern auf der ganzen Welt.

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Warum die AR.FreeFlight App verschwand

Es braut sich etwas zusammen am AR.Drone App Himmel. Da ich inzwischen selbst davon betroffen bin und mehr Details dazu weiß als mir lieb sind, kann ich hier nur noch von den offiziell verfügbaren Informationen berichten.

Neigungssteuerung und absolute Control verschwunden

Vor wenigen Minuten ist ein Update der AR.Race 2 App aufgetaucht. Parrot hat sowohl den „absolute Control“-Mode als auch die Neigungssteuerung entfernt. Man wird gezwungen die AR.Drone nur noch über die virtuellen Joysticks zu steuern.

Falls demnächst auch die AR.FreeFlight App wieder verfügbar ist und falls dort auch diese Steuerungsmöglichkeiten entfernt wurden, kann dies vermutlich nur eins bedeuten. Jemand besitzt Patente auf diese Art der Steuerung und die Verhandlungen dazu sind entweder noch nicht abgeschlossen oder sogar abgebrochen worden.

Spannend dann auch die Fragen: warum wurden nicht gleichzeitig alle anderen Apps entfernt? Müssen die 3rd Party Entwickler nachziehen? Haben sie dadurch Konsequenzen zu befürchten? Welche Länder sind überhaupt davon betroffen? Betrifft es auch die Android Apps?

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