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Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Der GPS Flight Recorder von Parrot machen autonome Flüge mit der AR.Drone möglich
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borg
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Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von borg » 21. Jul 2013 14:05

Was mir allerdings bei meinen älteren Original-Akkus (bereits im verg. Jahr geflogen) aufgefallen ist, auch wenn diese noch über 80% anzeigen, scheint der erhöhte Leistungshunger des FRs sich auf das Flugverhalten auszuwirken. Obwohl ich ansonsten mit Zusatzkameras deutlich mehr Zusatzgewicht mitführe (im Vergleich zum FR), scheint die Drohne beim Ausgleichen von Trägheitsbewegungen bei plötzlichen Richtungsänderungen oder Beschleunigung bzw. Verzögerung, an ihre Leistungsgrenzen zu gelangen. Sie quittiert dies immer mit einem Absinken um einige Meter, während sie auch deutlich stärker die Kippbewegung macht. Beim Fliegen in nur 1-2m Höhe kam es dadurch bei schnellem Verzögern (nicht Finger vom Display nehmen!) durchaus einige Male zu einem Abinken mit Touch down und sofortigen wieder Aufsteigen auf 30cm. Dann musste ich mehrfach Komando nach oben geben um wieder mühsam an Höhe zu gewinnen.
Ein testweise anstelle des FRs auf den Akku gelegtes Zusatzgewicht (Ein Kiesel der schwerer als das Modul war, führte zu einem deulich besseren Ausgleichen der Nickbewegung und das ohne grösseren Höhenverlust. Mit Tuningakkus (1300er und 1500er) auch zwei 1300er vom verg. Jahr, war der Effekt deutlich geringer.
Das FR-Modul führt also nicht nur zu einem schnelleren Entleeren des Akkus, bei grenzwertigen Akkus kann auch die Leistungsreserve bei erhöhtem Energiebedarf im Grenzbereich liegen.
Die alten Akkus werde ich also ausser in Testphasen nur noch mit der AR ohne FR einsetzen.
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von Fant Azero » 21. Jul 2013 14:32

borg hat geschrieben:Was mir allerdings bei meinen älteren Original-Akkus (bereits im verg. Jahr geflogen) aufgefallen ist, auch wenn diese noch über 80% anzeigen, scheint der erhöhte Leistungshunger des FRs sich auf das Flugverhalten auszuwirken. Obwohl ich ansonsten mit Zusatzkameras deutlich mehr Zusatzgewicht mitführe (im Vergleich zum FR), scheint die Drohne beim Ausgleichen von Trägheitsbewegungen bei plötzlichen Richtungsänderungen oder Beschleunigung bzw. Verzögerung, an ihre Leistungsgrenzen zu gelangen..
Möglich, das dies bei sehr betagten Akkus auftreten kann. Bei einer Flugzeit von ca. 8 Min mit einem 1000 mAh-Akku beträgt die Leistungsaufnahme also ca. 7,5 Ah, dazu kommen jetzt die max(!) 500 mAh des Flight Recorders, denn das ist USB-Spezifikation, man kann ihn ja auch am PC betreiben. Dass es so "viel" ist, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen.
Macht also im Wurst-Käse-Szenario einen Stromverbrauch von 8 Ah. Der Akku ist mind. ein 10C, kann also dauerhaft mit seiner 10-fachen Kapazität entladen werden, was in diesem Fall 10 Ah sind. Sollte also bei einem intakten Akku kein Problem sein und ist auch nur bedingt abhängig von seiner Kapazität (würde erst bei unter 800mAh ins Gewicht fallen).

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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von iPhoneDan » 16. Aug 2013 08:23

borg hat geschrieben:Sie quittiert dies immer mit einem Absinken um einige Meter, während sie auch deutlich stärker die Kippbewegung macht. Beim Fliegen in nur 1-2m Höhe kam es dadurch bei schnellem Verzögern (nicht Finger vom Display nehmen!) durchaus einige Male zu einem Abinken mit Touch down und sofortigen wieder Aufsteigen auf 30cm. Dann musste ich mehrfach Komando nach oben geben um wieder mühsam an Höhe zu gewinnen.
Dieses Phänomen musste ich ebenfalls feststellen. Ich bin besitzer einer AR Drone 2.0 Power Edition mit 2 X Originalen 1500 Parrot Akkus.

In Verwendung mit dem Flight Recorder kann ich genau das gleich feststellen, dass wenn ich in einer höhe von ca. 1 - 2 Metern nach vorne fliege das die Drohne an geschwindigkeit gewinnt und dann die Joysticks los lasse diese die oben genannte "Touch down" bewegung durchführt.

Was mich besonders stutzig macht ist das diese "Touch down" Bewegung bei jeder Flugrichtung (vorwärts, rückwärts sowie seitlich) vorkommt.

Deshalb kann ich von meiner Seite auch unter Benutzung des Parrot Power Akkus (1500) ausschließen. Es muss wohl an der Software / Firmware liegen. Oder am Flight Recorder selbst.
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von rm53 » 9. Nov 2013 17:36

ich fürchte, dass der FR die max. erlaubten 500 mA ziemlich ausnutzt, so heiß wie der nach 10 Minuten schon wird.
Die GPS Chips in Smartphones brauchen weit weniger Strom, jedenfalls im zeitlichen Mittel, wer weiß wie die da tricksen in iOS und Android...
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von Perry2000 » 9. Nov 2013 20:24

Der Flight Recorder wird vor allem wegen des Akku heiss. Wenn nicht geflogen wird, hält sich auch die Wärme in Grenzen.
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von borg » 9. Nov 2013 22:06

Ein Lufteinlass und Öffnungen für die Abluft können wunder wirken.
http://www.drone-forum.de/community/vie ... f=18&t=420
Als wir diesen Sommer mal knapp 40Grad hatten, machte diese Hitze nur mir zu schaffen.
Aber die Drohne leerte ohne Komplikationen alle meine Akkus (1000er, 1300er und 1500er, Originale und Tuning. Die Akkus und der FR waren zwar sehr warm, aber angesichts der Aussentemperatur und früherer Erfahrungen mit geschlossener Hülle hätte ich noch Schlimmeres erwartet.
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von AR.Tommy » 10. Nov 2013 08:12

Hallo,

änderte der Lufteinlass aber nichts an dem plötzlichen Absacken oder? Konnte jemand zufällig bei der neusten Firmwareversion 2.4.8 von vor ein paar Tagen eine Änderung feststellen?
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Re: Ältere Lipos und der Flight Recorder (FR)

Beitrag von borg » 10. Nov 2013 13:19

Ne, das Absacken hat nix mit der Temperatur zu tun. Da ich es hauptsächlich mit ausgelutschten Akkus feststellte, vermute ich auch weniger ein FW Problem. Möglicherweise liegt jedoch beim einen oder Anderen aufgrund des geänderten Platzbedarfs die Hülle ungeschickt auf, so dass es zu Luftdruckschwankungen am Barometer kommt. Erlebte ich Anfangs beim Einsatz mit Tuningakkus und Adapter, wenn der Balancerstecker oder das Adaterkabel ein sauberes Aufstecken der Hülle verhinderte. Seit ich die Lufteinlässe habe, passiert erstaunlicherweise nichts meh, wenn die Hülle mal aufgrund eines eingeklemmten Balancer-Schniedels einen knapp 1cm breiten Spalt zwischen Hülle und Korpus verursacht. Selbst mit FR, dickem Tuningakku und angehängter Keycam.
Über die neue FW von Drohne und FR kann ich noch nichts sagen, gestern Sturm, heute Regen, am Freitag Wind und Regen, Donnerstag keine Zeit, Mittwoch später Nachmittag Update. Ich hoffe, es deckt sich mit den Aufzeichnungen der NSA über mich. 8)
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