DJI Phantom und AR.Drone Shops gesucht

Wie ihr aus dem ein oder anderen Beitrag im AR.Drone Forum vielleicht schon erfahren habt, suchen wir derzeit DJI-Phantom und AR.Drone Shops die gut sind und ein Interesse an der deutschen Community zeigen und euch vielleicht den ein oder anderen Kauftipp zu ermöglichen.

Deshalb bitte ich euch Erfahrungen mit Onlineshops, egal ob sie positiv oder negativ sind mir diskret per Email zukommen zu lassen.

Per Email deshalb, weil wir, insbesondere wegen den negativen Erfahrungen, die Sache nicht öffentlich im Forum diskutieren möchten.

Schickt mir bitte die Adresse des Shops, was ihr gekauft habt, wie ihr bezahlt habt, wie das ganze abgelaufen ist und ob ihr den Onlineshop weiterempfehlen würdet.

Ob die Shops AR.Drones bzw DJI-Phantoms „am Stück“ oder in Teilen verkaufen spielt keine Rolle. Auch interessant sind Ersatzteile, Tuningteile, Akkus und derzeit auch dringend gesucht: Onlineshops bei denen man das 60Beat GamePad bestellen kann.

Emailadresse bitte aus dem Impressum verwenden

AR.Drone 2.0 Zeitlupenaufnahme im Blockbuster-Style

Sehr schönes Zeitlupenvideo der AR.Drone 2.0 gefilmt mit 1200 Bilder pro Sekunde mit einer Phantom Flex Hochgeschwindigkeitskamera.

Während Parrot offiziell behauptet es wurden für den Blockbuster-Mässigen Videodreh, mit Feuer und Partikeleffekten, keine AR.Drones beschädigt habe ich persönlich so meine Zweifel. Aber seht selbst:

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Video von warthox: the wet AR.Drone dream

Wenn die AR.Drone träumen könnte und dieser Traum feucht wäre, dann müsste er nach den Vorstellungen von warthox ungefähr so aussehen. Das Video ist zwar schon älter, aber immer wieder schön anzuschauen:

wet ar.drone dream from warthox on Vimeo

 Ich habe diese AR.Drone auch schon live erlebt und versucht zu filmen, was dabei rausgekommen ist könnt ihr euch hier anschauen. Bei den Manövern von warthox ist ein ruhiges filmen fast nicht zu schaffen.

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Anleitung: AR.Drone 2.0 RC Umbau mit dem Wifi Less Mirumod


AR.Drone und Spektrum DX8 Um die AR.Drone mit einer RC Fernsteuerung zu fliegen gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten.

Die Bekannteste ist der sogenannte Mirumod. Er heißt so, weil Miru das dafür erforderliche Wissen geliefert hat.

Den Mirumod gibt es als Komplettpaket zusammen mit Empfänger, (minderwertigen) Sendern oder nur mit Empfänger. Bastler können sich auch selbst alles zusammenlöten.

Ich zeige euch heute wie man mit dem neuen Wifi-Less Mirumod und einem Spektrum DX8 Sender den RC Umbau mit der AR.Drone 2.0 macht.

Natürlich funktioniert das auch mit jeder anderen DSM2 kompatiblen Fernsteuerung wie zum Beispiel der Spektrum DX6i oder der Spektrum DX7. Die DX6 ist hierbei für Einsteiger sehr interessant weil man einen richtig guten Sender für unter 100.- Euro bekommt.

Dank Modellspeicher kann man diese Fernsteuerung auch für viele weitere Flugmodelle nutzen.

Als erstes muss der Sender mit dem Empfänger gebunden werden. Dazu benötigt man ein Bind Plug, dem Set liegt bereits so ein Plug bei.

DX8 Sender konfigurieren und mit dem Mirumod Empfänger binden

2-bindplug

Ihr steckt den Bind-Plug einfach auf die 3 Pins. Dann legt ihr euch ein neues Model auf eurer Fernbedienung an. Ich habe es hier mit der DX8 gemacht wenn jemand möchte kann ich auch meine Konfigurationsdatei zu Verfügung stellen. Aber man kriegt das auch so schnell hin:

Neues Flächenmodell auswählen (Acro), kein Heli.

11-subtrim

Dann in das Servo Setup Menü gehen und bei Travel Adjust den linken Throttle-Wert auf Maximum stellen. (150% bei DX8 und DX7, 125% bei der DX6)

Jetzt über Sub Trim 125 L einstellen.

Jetzt aus dem Menü rausgehen und den Sender ausschalten.

Zum Binden benötigt der Mirumod etwas Saft, es gibt zwei Möglichkeiten: entweder in die Drohne einbauen und den Akku anstecken oder über USB. Ich rate euch das Binden über USB zu machen, da wir den Bind-Plug wieder entfernen müssen.

4-binden

UNTER GAR KEINEN UMSTÄNDEN DÜRFT IHR DEN MIRU MOD ÜBER USB ANSCHLIESSEN WÄHREND ER MIT DER ARDRONE VERBUNDEN UND DER AKKU EINGESTECKT IST.

In diesem Fall grillt ihr euch sowohl die AR.Drone als auch den Mod.
6-bindenAlso Mirumod über USB anstecken und die rote LED Blinkt wie verrückt, das heisst der Empfänger ist im Bindemodus.

Den Bindeknopf am Sender drücken und gedrückt halten während man den Sender anschaltet. Der Sender und der Empfänger binden sich jetzt, weiter gedrückt halten bis der Sender ins Model rein startet.

Fertig! Den Mirumod wieder vom USB Stecker abziehen und den Bind-Plug entfernen. Nach dem Binden wird der Sender wie folgt für den Flug konfiguriert:

Throttle wieder auf 100%, Subtrim wieder auf 0 stellen.

13-jumperSolltet ihr einen Jumper auf diesen 2 Pins haben, zieht ihn ab, er wird nur für den Debugmodus verwendet.

Genaueres zum Debugmodus findet ihr in der Anleitung.

Besser ist es natürlich erstmal alles wie in der Anleitung beschrieben zu debuggen. Zumindest wenn man gleich draußen fliegt. Wenn man die ersten Flugversuche vorsichtig im Zimmer macht geht es eigentlich auch so.

Die Kanäle AILERON, ELEVATOR, RUDDER sowie GEAR müssen für die DX8 auf REV stehen. (reverse = umdrehen) Für die DX6 und DX7 könnte es leichte Unterschiede geben, bitte hier noch einen Blick in die Anleitung werfen. (hängt diesem Beitrag an)

Sollte die AR.Drone an irgendeinem Punkt abdrehen, packt sie von oben und unten und dreht sie auf den Rücken, dann schaltet sie sich aus.

Den Mirumod in die AR.Drone 2.0 einbauen

8-einbau

Geht nochmal sicher, dass ihr den Bind-Plug und den Debug-Jumper entfernt habt. Dann vorsichtig die Abdeckung unten entfernen und den Mirumod einsetzen. Er ist so gemacht, dass man ihn nur auf eine Art einstecken kann. Alle Pins in die Löcher drücken und den Deckel wieder draufdrücken. Normalerweise sollte der Kleber noch halten.

Kontrolliert nochmal ob alle Schalter vom Sender richtig sind: Gear auf 0, Gas in der Mitte und Flaps auf 0.

Ab jetzt IMMER erst den Sender anschalten dann erst den Akku an die AR.Drone anstecken. Die AR.Drone hebt ab wenn ihr den Gear schaltet umlegt.

Um abzuheben den Gear-Schalter umlegen und neue Reichweite genießen

So, wie fühlt sich das jetzt an? Die Steuerung ist wenn man vom iPhone oder iPad kommt gewöhnungsbedürtig aber mit einem guten Sender sehr genau und feinfühlig. Natürlich wird durch diesen Mod die Reichweite der AR.Drone 2.0 enorm erhöht.

Ich habe ein kurzes Testvideo zu dem Mod gemacht. Ein Reichweitentest steht noch aus. Viel Spass damit.

Mirumod Flugmodus wechseln

Falls euch die Defaulteinstellungen zu gemütlich sind, könnt ihr z.B. auf „Wild“ umstellen. Dann geht richtig die Post ab.

Während die AR.Drone gelandet ist und am Boden steht gebt ihr mit dem linken Stick Vollgas und drückt dann den rechten Stick komplett nach links für „Wild“. (für Normal nach oben, für Easy nach rechts usw..) Dann den linken Stick wieder in Mittelstellung bringen. Die Umstellung wird jeweils mit LED Blinken bestätigt.

Normal, Wild, Easy, Standard

 

Weitere Tipps zur Bedienung des Mirumods

Während die AR.Drone auf dem Boden steht könnt ihr den Gasstick nach Links bewegen um sie zu trimmen.

Ich empfehle 45% Expo auf AILE und ELEV Kanal zu setzen.

Falls ihr nach Zeit fliegt, legt euch den Timer so, dass er mit dem Gear-Schalter angeht, dann startet ihr automatisch mit dem abheben den Flugtimer.

Was wird benötigt?

Mirumod von Trans-Island: direkt bei Ebay bestellen
Spektrum Sender DX6i: direkt bei Amazon bestellen

Bei einer Bestellung über den Link im Beitrag bei Amazon kommt ein kleiner Prozentsatz des unveränderten Kaufpreises dem AR.Drone Forum zugute.

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Kauftipp: Graupner Battery Guard als Lipo Tester

Mein Kauftipp zum Start der Woche: der Graupner Battery Guard. Er ist auch bekannt unter „Lipo Checker“ bzw „Lipo Tester“ und darf in keiner Pilotenausrüstung fehlen.

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Benutzt man am häufigsten um zu sehen welche von den Akkus, die überall rumfahren, geladen sind und welche nicht.

Er kann aber viele weitere Informationen anzeigen: Zellenspannungen (einzeln und insgesamt), höchste und niedrigste Zellenspannung, wieviel Unterschied dazwischen liegt, verbleibende Kapazität in Prozent.

Geeignet von 1 bis 7 Zellen. Kann nicht nur Lipos sondern von Li-Fe bis NiMH alles abdecken.

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Lipos benötigen einen Balancer-Kabel, man kann ihn also nicht mit den originalen AR.Drone 2.0 Akkus verwenden.

Akkus der AR.Drone 1.0, alternative Akkus wie die Nano Tech oder Akkus vom DJI Phantom funktionieren damit wunderbar.

 

Beim Kauf über den folgenden Link kommt ein kleiner Prozentsatz des unveränderten Kaufpreises dem AR.Drone Forum zugute.

Jetzt den Graupner Battery Guard kaufen

Der AR.Drone Video Podcast

Ich bin schon seit vielen Jahren Podcast-Fan. „Bits und so“, „Games und so“, „Chaos Radio Express“ – in die Guten versuche ich regelmässig zumindest mal reinzuhören.

Podcasts in Videoform habe ich bisher nicht so viele angeschaut, weil man einfach nicht so flexibel ist. Bis ich dann vor Kurzem über den AR.Drone Video Podcast von Lorenz Spenger und Jakob Härter gestolpert bin.

Für ihren Podcast betreiben sie viel Aufwand, die Qualität ist sehr hoch, der Schnitt klasse, die Musik geil und das Thema AR.Drone für uns natürlich optimal. Es gibt also keinen Grund den Podcast nicht zu abonnieren.

Ihr könnt dies in iTunes, Youtube oder Vimeo. Wenn es eine neue Folge gibt werde ich sie außerdem auf drone-forum.de veröffentlichen.

Den Podcast gibt es theoretisch schon seit 2011, wer jetzt aber glaubt er kann den Podcast abonnieren und viele Folgen „nachschauen“ den muss ich leider enttäuschen: bisher gibt es erst zwei Folgen und einen Trailer.

Und da landen wir auch schon beim Hauptkritikpunkt des AR.Drone Podcasts, der hohe Anspruch den die zwei an den Tag legen hat bisher leider auch nur zu zwei Folgen geführt. Durch die Länge der Produktion leidet natürlich auch die Aktualität etwas, aber damit kämpfen ja alle Podcasts.

Aber jetzt viel Spaß mit der aktuellen Folge AP002: AR.Drone VS Winter und schreibt doch in den Kommentaren was ihr davon haltet.

In der Folge geht es um die Winterverträglichkeit der AR.Drone und um die auf der CES 2013 vorgestellte Zusatzhardware wie Flight Recorder, leistungsstärkerer Akku und den Director Mode.

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Neuer Reichweitenrekord von KM mit seiner AR.Drone: 1200m über Wasser

Wifi Setup KM

Im Forum habe ich schon das ein oder andere Video von meinem Bekannten KM aus Japan veröffentlicht.

Ständig ist er dabei sein Equipment zu vebessern, immer auf der Suche nach größeren Reichweiten.

In seinem letzten Video hat er angekündigt, dass er das nächste mal die 1000m knacken will. Aber damit nicht genug, um dem noch eins draufzusetzen sollte nicht neben dem Fluss sondern über den Fluss geflogen werden.

Und hier ist er, der Wahnsinnsflug über den Fluss mit einer Reichweite von 1200m:

Das besondere: er fliegt dabei immer mit seinem iPad, Drone Control und FPV (nur nach Bildschirm). Das ist also kein RC Mod, vielmehr benutzt er abgefahrene Wifi Range Extender, welche in Deutschland so nicht erlaubt wären.

AR.Drone Mods by KM

Natürlich wird nicht mit einer langweiligen Standard-AR.Drone aus der Schachtel geflogen.

Nein, dazu benutzt er zwei wunderschön modifizierte AR.Dronen über die ich bei Gelegenheit mal einen extra Artikel schreiben muss.

 

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Firmware Update für DJI Phantom verfügbar

Es ist eine neue Firmware für den DJI Phantom verfügbar. Das Update bringt die Firmware 3.1 und eine neue Naza Assistant Software 2.1.

dji phantom firmware update

Die Neuigkeiten in Kürze, laut den Release Notes

1. Ein neuer Algorithmus im ATT Modus soll höhere Flugperformance bringen.
2. Abheben soll jetzt stabiler und leichter sein, das Fliegen an sich weicher.
3. Automatische Fehlerkorrektur bei Course-Flug.
4. Theoretische Unterstützung für Octocopter also mit 8 Propellern, eine überfällige Änderung. Bislang war Hexacopter das Maximum.
5. der IMU Kalibrierung wurde im Adanced Modus neue Möglichkeiten der Überwachung hinzugefügt. So hat man mehr Feedback von der Software.
6. Unterstützung für PMU Module die den CAN Bus Port nutzen. Außerdem werden jetzt iOSD, GoPro Gimbal und Bluetooth LED unterstützt.
7. GPS Signal muss jetzt stärker sein damit es Beachtung im Flight Control findet, außerdem macht die Firmware ein bisschen Magie was die Auswertung des digitalen Kompass angeht. Damit sollen Nebeneffekte durch Störsignale so gut es geht verhindert werden.

dji phantom gimbal

Die Firmware des DJI Phantom updaten

Um das Firmware Update durchzuführen, ladet ihr euch den neuen Naza Assistant in Version 2.1 runter. Der neue Assistant wird die Firmware dann selbst nachladen und euren Phantom updaten. Wer noch nie ein Firmware Update durchgeführt hat, bitte nicht erschrecken, die Motoren piepsen dabei. Das ist normal.

dji phantom update firmware

Nehmt davor unbedingt die Propeller ab.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass sobald man über USB angeschlossen ist die Motoren gesperrt sind, allerdings wird dies auch nur softwaremässig gesteuert und wenn man die Software ändert kann es auch zu Fehlern kommen. Sicher ist sicher.

Wenn das Update beendet ist, zieht ihr den Akku ab, wartet kurz und steckt ihn wieder an.

DJI Innovations weißt außerdem darauf hin, sämtliche Einstellungen zu überprüfen und das zu recht, bei mir hat es beispielsweise den manuellen Modus gelöscht.

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Der Vergleich: AR.Drone oder DJI Phantom?

Wer heute mit dem Fliegen von Quadrocoptern beginnen möchte hat viele Möglichkeiten in die Welt der Copter einzusteigen. Unter anderem wird dabei zwischen AR.Drone und DJI Phantom abgewogen. Als Entscheidungshilfe hier ein ausführlicher Vergleich der Beiden.

Aussehen von AR.Drone vs DJI Phantom

Parrots AR.Drone hat eigentlich zwei verschiedene Looks. Sie kann mit der schwarzen Schutzhülle für drinnen und der farbigen Hülle für draußen geflogen werden. Mit der Außenhülle wirkt sie wie ein großes Insekt. Man kann die AR.Drone in drei unterschiedlichen Farben kaufen: blau, grün und gelb.

Beleuchtung AR.Drone 2.0Die AR.Drone hat kleine LED unter jedem Motor die je nach Status rot, grün oder orange leuchten können. Im normalen Flug leuchten die hinteren rot und die vorderen LED an den Motoren grün. Sie sind sehr klein und nur im dunkeln richtig gut zu sehen.

DJI Innovations Phantom kommt fast komplett weiß daher. Das Design wirkt sehr „sauber“, fast schon steril. Wenn Apple einen Quadrokopter bauen würde, hätte er bestimmt Ähnlichkeit mit dem Phantom. Durch das Weiß läßt er sich sehr gut bemalen oder umlackieren. Die Fernsteuerung ist im gleichen Design und auch weiß.

beleuchtung-dji-phantomDie Beleuchtung des DJI Phantoms ist deutlich aufwendiger. Unter jedem Motor gibt es eine Reihe von LED. An den hinteren Motoren leuchten sie grün und vorne rot (genau umgekehrt wie bei der AR.Drone). Außerdem gibt es hinten eine weitere LED die über Farbcodierungen und Blinkverhalten eine Vielzahl an Statuscodes signalisieren kann. Leider sind alle Farbcodes, auch für Fortgeschrittene, nicht ohne Spickzettel identifizierbar. Als Einsteiger ist mir hier überforder zu sehen was jetzt wie oft aufgeblitzt hat.

Preis von AR.Drone vs DJI Phantom

Die AR.Drone 2.0 kostet 299.- Euro und für den DJI Phantom legt man mit 569.- Euro fast doppelt soviel hin.

Wer Luftbildaufnahmen machen will kann mit der AR.Drone 2 sofort loslegen, man nimmt Fotos und Videos direkt auf das iPhone auf oder steckt einen USB Stick an um Videos in hoher Qualität direkt auf dem Stick zu speichern.

Beim DJI Phantom muss man eine Kamera erst noch dazu kaufen. Der Phantom ist dafür wie geschaffen für die GoPro und kommt auch bereits mit der entsprechenden Halterung. Die neue GoPro 3 in der Black Edition kostet 450.- Euro.

Ohne Zusatzakkus, und die benötigt man ganz sicher auch, knackt man damit locker die 1000.- Euro Schmerzgrenze. Nichts also, was man sich „einfach mal so“ kauft. Dafür ist die Qualität nicht mehr mit der AR.Drone Kamera zu vergleichen. Die GoPro 3 schlägt die AR.Drone Kamera, die Fotos und Videos nur in 720p macht, natürlich um Welten. Es ist einfach eine ganz andere Klasse an Video- und Fotoqualität.

Was bekommt man für sein Geld?

Die AR.Drone 2 kommt komplett vormontiert. In der Schachtel findet man einen Akku, ein Ladegerät, eine Kurzanleitung, die Außenhülle und die Schutzhülle für drinnen, sowie ein paar Aufkleber.

Weitere Ersatzteile für die Drohne sucht man im Karton vergebens. Das Ladegerät ist eher minderwertig und fehleranfällig. Der Akkustecker ist seit der AR.Drone 2 propritär und gegenüber der AR.Drone 1 eine Verschlechterung. Warum Parrot diesen Schritt gegangen ist verstehe ich bis heute nicht.

Der DJI Phantom kommt nicht ganz vormontiert. Man muss noch das Landegestell und die Propeller anschrauben. Als Zubehör gibt es ein, im Vergleich zur AR.Drone, hochwertiges Ladegerät, einen Akku, Aufkleber, Werkzeug, Ersatzpropeller, Ersatzschrauben und natürlich den Sender.

Eine richtig tolle Ausstattung, bloß für den Sender liegen keine Batterien dabei – ärgerlich denn bei dem Preis hätte man ein paar Batterien erwarten können.

DJI Phantom xt60

Beim Akku selbst setzt DJI Innovations auf den gängigen XT60 Stecker – sehr angenehm, hier hat man es im Gegensatz zu Parrot verstanden.

Eine gedruckte (deutsche) Anleitung ist eher nicht die Regel, hängt jedoch vom Verkäufer ab. Globe Flight zum Beispiel, legt eine selbst übersetzte Anleitung bei.

Das Flugverhalten

Bei der AR.Drone drückt man einen Knopf, sie hebt ab und steht ohne weiteres Zutun wie angenagelt in der Luft. Ich habe noch keinen Quadrocopter gesehen, der so stabil in der Luft steht wie die AR.Drone.

Der DJI Phantom hebt nicht selbstständig ab, man muss selbst Gas geben, aber das will man ja schließlich auch. Gibt man zu zögerlich Gas, kippt er allerdings um.

In der Luft braucht er bedeutend mehr Platz als die AR.Drone. Und auch nur wenn alles korrekt eingestellt und der GPS Empfang sehr gut ist, hält er einigermaßen die Position – sonst driftet er einige Meter hin und her.

Für einen Quadrocopter hält der DJI Phantom also sehr gut die Position. Aber er kommt mit Barometer, GPS und guter Software aber nicht an die Eigenstabilität der AR.Drone ran. Durch die Bodenkamera hat Parrot hier nach wie vor die Nase ganz weit vorne. Die AR.Drone startet man und sie bleibt wie ein Luftnagel eine ganze Akkuladung genau an der gleichen Stelle und bewegt sich dabei nur wenige Zentimeter.

Die Lernkurve und die Steuerung

Die AR.Drone steuert man mit einem Smartphone oder Tablet. Für iPhone und iPad gibt es die meisten Apps und Spiele. Auch Anfänger kommen gut mit der intuitiven Steuerung klar. Zum Flippen drückt man einfach einen Knopf und die AR.Drone führt das Manöver aus – sehr beeindruckend, zu lernen gibt es dabei jedoch kaum was.

Die meisten Apps erlauben verschiedene Steuerungsmöglichkeiten. Beliebt ist die Neigungssteuerung um die es in den letzten Wochen viel Wirbel bezüglich US Patenten gab. Man kann die AR.Drone auch mit virtuellen Joysticks im RC Mode 2, oder mit dem für Anfänger gemachte „absolute Control“-Modus steuern.

Das Hirn kann man in diesem Modus fast abschalten, denn man muss nicht mal mehr umdenken wenn das Fluggerät auf einen selbst zufliegt. Bei jeder anderen Steuerung wäre dann rechts und links vertauscht, bei „absolute Control“ bleibt rechts immer rechts und links immer links. Das ist nicht weniger beeindruckend als das Flippen per Knopfdruck aber der Langzeitspass steckt in dieser Steuerung auch nicht.

Gut, man sollte alles mal ausprobieren, aber meiner Meinung nach, wird man den längsten Spass an den virtuellen Joysticks im RC Mode 2 haben. Schöne Kurven fliegen und das Hirn dazu bringen an der richtigen Stelle umzudenken, danach saubere Achten fliegen oder Nasenschweben üben.

Da ihr beim Fliegen mit der AR.Drone auf dem Bildschirm des iPhones oder iPads sehen könnt was sie sieht, könnt theoretisch sogar von Anfang an nur nach Bildschirm fliegen. Das nennt man dann FPV. (First Person View)

Praktisch wird es eher so sein, dass ihr kurz auf den Bildschirm schaut und dann gleich wieder auf das Flugmodell, weil es doch sehr ungewohnt ist so zu fliegen und man Abstände und Entfernungen ganz schlecht einschätzen kann.

Den DJI Phantom steuert man mit einem RC Sender um genau zu sein im Mode 2. Ein Umbau auf Mode 1 ist jedoch möglich. Der Mode gibt an mit welchem Stick man Gas gibt und mit welchem Stick man steuert.

Was Parrot „absolute Control“ nennt kann der Phantom auch, dort heisst es „Home Lock“ bzw „Course Lock“. Zumindest grob, im Detail gibt es kleine Unterschiede.

Der DJI Phantom kennt außerdem 3 grunsätzliche Steuerungs-Modi: GPS Mode, ATT Mode und Manual Mode. Flips kann man nur im manuellen Modus durchführen und sie müssen im Gegensatz zu den Flips der AR.Drone tatsächlich gesteuert werden.

Flips mit dem DJI Phantom sind etwas, das man nicht in den ersten Flugstunden probieren sollte. Dafür um so spassiger wenn man nicht nur einen Knopf drückt.

Während die AR.Drone, wie bereits erwähnt, FPV aus der Schachtel raus macht, benötigt man beim DJI Phantom dazu ein FPV Set. Je nach Ausführung belastet dies wieder mit einigen hundert Euro den Geldbeutel. Dafür ist die Reichweite gegenüber der AR.Drone jedoch deutlich höher.

Die Sicherheit

Die AR.Drone wird dir weder die Finger noch das Gesicht zerschneiden. Die weichen Propeller gehen schon bei kleinsten Zusammenstößen aus. Diese Sicherheitsfunktion kann manchmal sehr nervig sein wenn schon ein kleiner Grashalm oder ein Stück Pflanze das Ding vom Himmel holt.

Der Phantom zerschneidet Finger von Erwachsenen mit den weichen Originalpropellern zwar auch nicht aber im Gesicht oder bei Kinderhänden wird es ganz schnell gefährlich. Einige Phantomflieger tauschen auch die Propeller gerne gegen härtere Propeller aus, durch diese Modifikation erhöht sich die Gefahr von Schnittverletzungen immens.

Man sollte ihn hier auch ganz klar von Spielzeug abgrenzen. Der DJI Phantom ist nichts für Kinder und kein Spielzeug. Die AR.Drone dagegen ist nicht nur ein Spielzeug sondern auch was für Erwachsene.

Auf der Packung vom DJI Phantom ist nicht umsonst ein dicker Hinweis auf das Mindestalter von 18 Jahren.

Das Zubehör

Allein von Parrot selbst gibt es mehr AR.Drone Zubehör als der Geldbeutel verkraftet und neben dem offiziellen Zubehör hat sich eine richtige Szene entwickelt.

Neben Spielen die spezielle Accessories, wie die Mütze für das Spiel AR.Hunter oder aufblasbare Markierungen für AR.Race benötigen, gibt es für die AR.Drone Hüllen die man sich lackieren kann, Ersatzteile, Tuning-Teile, Zusatzakkus, RC Sender, LED in allen möglichen und unmöglichen Ausführungen, Tragekoffer und vieles mehr.

Beim DJI Phantom war man bis vor Kurzem schon froh wenn die benötigten Ersatzteile gerade lieferbar waren. Das wird jetzt aber langsam besser und es entsteht gerade auch ein richtiger Zubehörmarkt um den Phantom.

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile beider Quadrocopter

AR.Drone VS DJI Phantom

Vorteile AR.Drone

+ geringer Einstiegspreis
+ Fotos, Videos und FPV sofort möglich
+ ungefährlich, auch als Spielzeug nutzbar
+ auch für Personen unter 18
+ haufenweise Zubehör, Apps, Ersatz- und Tuningteile verfügbar
+ Fehlermeldungen im Klartext über Steuer-App

Nachteile AR.Drone

– trägt eine GoPro gerade noch so
– geringe Reichweite
– keine Ersatzteile in der Box
– Ladegerät minderwertig
– Proprietäre Stecker, günstige Zusatzakkus nicht ganz problemlos
– Beleuchtung kaum sichtbar

Vorteile DJI Phantom

+ trägt eine GoPro problemlos
+ hohe Reichweite
+ Ersatzteile dabei
+ Ladegerät relativ gut
+ X60 Stecker, günstige Zusatzakkus problemlos verwendbar
+ tolle Beleuchtung der Ausleger

Nachteile DJI Phantom

– hoher Einstiegspreis
– Fotos, Videos und FPV nur mit Zubehör möglich
– deutlich gefährlicher, kein Spielzeug
– nur für Personen über 18
– Zubehörmarkt gerade in der Entstehung, Wartezeit für Ersatzteile
– Kryptische Fehlercodes über eine Statusleuchte

Mein Fazit und Kaufempfehlung

Es spielt keine Rolle was man kauft, man wird immer einen Punkt erreichen an dem man sich verbessern will. Höher, schneller, größere Reichweite, bessere Qualität.

Deshalb ist die Frage AR.Drone oder DJI Phantom zunächst eine Frage des Budgets. Wo will man in das Hobby einsteigen und wie viel Geld ist man bereit auszugeben? Insbesondere mit dem Blick auf die geringe Chance, dass man für sich selbst merkt: oh nein, die Fliegerei ist doch nicht das Richtige für mich, ich gehe lieber angeln oder stricken.

Wenn du eher der Typ bist, der Käufe schnell bereut, sich immer wieder sagt „hätte ich nur hier etwas mehr ausgegeben“ und keine Schmerzen damit hat 1000.- bis 1200.- Euro locker zu machen rate ich zum Kauf des DJI Phantoms mit der GoPro 3 sowie ein paar Zusatzakkus. Der Einstieg ist gegenüber der AR.Drone sicher härter, die Lernkurve steiler aber gut machbar.

Oder du gehst, wie viele vor dir, den Evolutionsweg. D.h. zuerst klein und mit wenig Risiko in die Copterwelt einsteigen, sich nach und nach verbessern und dazulernen.

AR.Drone 2.0Kauf dir die AR.Drone 2.0 für knapp 300.- Euro und hab erstmal eine Weile Spass damit. Auf keinen Fall solltest du zur AR.Drone 1.0 greifen, auch wenn die für nur noch knapp 200.- zu haben ist.

Im Moment auf die AR.Drone 3.0 zu warten wird sich zeitlich nicht lohnen.

 

Zusatzakkus brauchst du natürlich auch mit der AR.Drone, aber du hast sofort ein Gerät mit dem Fotos machen, Videos drehen und sogar FPV fliegen kannst.

Auf der AR.Drone-Schiene kannst du kostenlos bzw für wenig Geld neue Steuerungsmöglichkeiten, Apps und Spiele ausprobieren. Das Angebot ist hier schon sehr umfangreich.

Du kannst dich dann später mit dem 60Beat Game Pad schon mal an die RC Mode 2 Steuerung gewöhnen und wenn dir die Reichweite der AR.Drone irgendwann nicht mehr reicht auf den Miru Mod und eine echte Funkfernsteuerung wie die DX6i umsteigen.

Wenn dir das dann auch irgendwann nicht mehr genügt kannst du dein Zeug verkaufen und auf etwas mit mehr Dampf wie z.B. den DJI Phantom umsteigen. Das wird sogar solange dauern, dass bis dorthin bestimmt der Nachfolger „DJI Phantom 2“ verfügbar sein wird.

Egal ob du dich für den DJI Phantom oder für die AR.Drone 2.0 entscheidest mit www.drone-forum.de hast du dich bereits für die richtige Platform entschieden 🙂

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AR.Drone Akademie jetzt auch für Android

Das hat richtig lange gedauert. Aber jetzt, seit Gestern ist es wirklich soweit: Parrot veröffentlich Version 2.3 der AR.FreeFlight App.

Und mit ihr hüpft die AR.Drone Akademie jetzt auch auf die Android Platform.

Wer möchte teilt Standorte, Videos, Fotos und andere Daten mit AR.Drone Benutzern auf der ganzen Welt.

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