Die neue Drohnen-Verordnung als Flyer

Beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kann man sich die neue Drohnen-Verordnung vom 18. Januar inzwischen als praktischen PDF Flyer herunterladen.

Die wichtigsten Regeln sind dort recht hübsch dargestellt. Es gilt…

… auf Modellflugplätzen „
Wer sein Flugobjekt ausschließlich auf einem Mo- dell uggelände iegen lässt, kann das unverändert machen. Die neuen Regeln gelten nur außerhalb von Modell ugplätzen. Einzige Ausnahme: Man muss eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen.

… für Besitzer von Drohnen oder Modellflugzeugen mit einem Gewicht von mehr als 0,25 kg
Sie müssen eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen.

… für Besitzer von Drohnen oder Modellflugzeugen mit einem Gewicht von mehr als 2,0 kg „
Sie müssen eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen. „ Darüber hinaus müssen sie besondere Kenntnisse nachweisen. Der Nachweis wird entweder nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle erteilt oder bei Modell ugzeugen durch einen Luftsportverband nach einer Einweisung ausgestellt.

… für Besitzer von Drohnen oder Modellflugzeugen mit einem Gewicht von mehr als 5,0 Kilogramm „
Sie benötigen zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis, die von den Landesluftfahrtbehörden erteilt wird.

… für Steuerer, die ihr Flugobjekt – außerhalb von Modellfluggeländen – mehr als hundert Meter hoch fliegen lassen „
Das ist grundsätzlich verboten. „ Eine behördliche Ausnahmeerlaubnis kann bei den Landesluftfahrtbehörden beantragt werden. „ Generell dürfen Drohnen oder Modell ugzeuge nur in Sichtweite ge ogen werden.

 

Generell gilt „
Drohnen oder Modell ugzeuge müssen stets bemann- ten Luftfahrzeugen ausweichen.

Verboten ist „
Jegliche Behinderung oder Gefährdung, „ der Betrieb von Drohnen oder Modell ugzeugen in und über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswegen, An- und Ab ugbereichen von Flugplätzen, „ der Betrieb einer Drohne oder eines Modell ugzeugs mit einem Gewicht von mehr als 0,25 Kilogramm über Wohngrundstücken. Das Gleiche gilt, wenn das Flugob- jekt (unabhängig von seinem Gewicht) in der Lage ist, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen.

Zum Download: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/LF/flyer-die-neue-drohnen-verordnung.pdf?__blob=publicationFile

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Neue Regeln für den Betrieb von Drohnen / Flugmodellen

Ganz überraschend wurde Gestern vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine „Verordnung zur Regelung von unbemannten Fluggeräten“ vorgelegt.

Die wesentlichen Punkten sind wie folgt:

  1. Kennzeichnungspflicht: Alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg müssen künftig gekennzeichnet sein, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers.
  2. Kenntnisnachweis: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 kg–Kilogramm ist künftig ein Kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotenlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten für 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.
  3. Erlaubnisfreiheit: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc, ist generell erlaubnisfrei.
  4. Erlaubnispflicht: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von den Landesluftfahrtbehörden erteilt.
  5. Chancen für die Zukunftstechnologie: Gewerbliche Nutzer brauchten für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen bisher eine Erlaubnis – unabhängig vom Gewicht. Künftig ist für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb von 5 kg grundsätzlich keine Erlaubnis mehr erforderlich. Zudem wird das bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben.
  6. Betriebsverbot: Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme
    • außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
    • in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
    • über bestimmten Verkehrswegen;
    • in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
    • in Flughöhen über 100 Metern über Grund. Dieses Verbot gilt nicht auf Modellfluggeländen.
    • über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,
    • über 25 kg (gilt nur für „Unbemannte Luftfahrtsysteme“).

    Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Verboten zulassen, wenn der Betrieb keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere eine Verletzung der Vorschriften über den Datenschutz und über den Naturschutz darstellt und der Schutz vor Fluglärm angemessen berücksichtigt ist. Insbesondere bei einem geplanten Betrieb außerhalb der Sichtweite lässt sich die Genehmigungsbehörde eine objektive Sicherheitsbewertung vorlegen.

  7. Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.
  8. Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

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Quelle: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LR/151108-drohnen.html?nn=12830

Parrot Mambo verfügbar

Mit der neuen Minidrohne Mambo stellt sich Parrot innerhalb kürzester Zeit sehr breit auf am Minidrohnenmarkt. Ähnlich wie die Airborne Cargo hat auch die Mambo eine Möglichkeit Legosteine auf dem Rücken zu platzieren.

Doch diesmal wurde zusätzlich ein Mechanismus eingebaut um etwas auszulösen. D.h. man kann zum Beispiel eine Kanone auf dem Rücken platzieren und während man fliegt, in der App mehrere Schuss abfeuern.

Auf die gleiche Weise funktioniert auch ein Greifer mit denen man kleine Dinge kurzzeitig halten und wieder loslassen kann. In einem anderen Video konnten wir ausserdem sehen wie über ein Clip ein Briefchen transportiert wurde.

Diese neue Minidrohne sieht jedenfalls nach sehr viel Spass aus und wir können es kaum erwarten damit rumzufliegen.

Verfügbarkeit: ab sofort
Preis: 115.- Euro bei Amazon

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Parrot Swing verfügbar

Mit der Parrot Swing hat Parrot eine Minidrohne geschaffen, die einen Quadrokopter mit einem Flächenflugzeug verbindet.

Die Drohne kann senkrecht starten/landen und in der Luft in einen Gleitmodus übergehen. Wir können es kaum erwarten die neue Drohne in unsere Finger zu bekommen, seht selbst:

Verfügbarkeit: ab sofort
Preis: 139.- Euro bei Amazon

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Parrot Support Hotline per Telefon oder Internet erreichen

„Wie erreiche ich die Hotline von Parrot?“ – das wird bei einem größeren Hardwareproblem oder Garantiefall gelegentlich bei uns im Forum nachgefragt.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Support Hotline von Parrot zu kontakieren:

Telefon-Support
Telefonnummer: 0900 1 727768
Zeiten: Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr (außer an Feiertagen).
Kosten: 0,39 € pro Minute aus dem dt. Festnetz (Handykosten können abweichen)

Support über Kontaktformular
Direkte Anfragen über das Kontaktformular: https://www.parrot.com/de/support/hotline

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Vorschau: die Parrot DISCO Drohne

Auf der CES 2016 vorgestellt: die Parrot DISCO. Eine neuartige Deltaflügler Drohne ähnlich der E-Bee Sense Fly, jedoch für den privaten Gebrauch.

Bisher bekannt:

  • Es ist ein Flächenflugzeug, bzw um genauer zu sein ein Nurflügler, die Flächen sind abnehmbar für einen angenehmeren Transport.
  • Die Parrot DISCO hat angeblich 45 Minuten Flugzeit. Wie lange davon der Motor laufen darf ist unbekannt. Wahrscheinlich immer nur sehr kurz.
  • Automatischen starten: man schüttelt sie um den Motor zu starten, dann wirft man sie einfach in die Luft.
  • Automatisches landen. Das möchten wir sehen.
  • Return to home wie von der Bebop bekannt.
  • Die Disco wird mit dem Sykontroller gesteuert und gleichzeitig kompatibel sein mit normalen RC Fernsteuerungen. Da fragen wir uns doch gleich mit welchen genau?
  • Und wie ist es gemacht, kommt ein Emfänger mit? Spektrum? Jeti? Was eigenes?
  • 14 Megapixel Kamera wie bei der Bebop.
  • Preis der Disco von Parrot ist derzeit unbekannt, sie soll „später in 2016 erscheinen“.

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www.drone-forum.de ab sofort noch sicherer für euch zu erreichen

Ab sofort ist das Blog und das Forum von www.drone-forum.de nur noch über eine https Verbindung zu erreichen, welche eine abhörsichere Übertragung von Daten ermöglicht und gleichzeitig dafür sorgt, dass Daten unterwegs auch nicht verändert werden können.

https-drone-forum

Bisher gesetzte Lesezeichen oder Links zu www.drone-forum.de müssen nicht geändert werden, die Anfragen werden automatisch auf die https Seiten umgeleitet.

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Betatester für neue Jumping Sumo App gesucht!

Guten Morgen,

wir suchen Betatester für eine neue iOS App für den Jumping Sumo. Wenn du ein iPhone und / oder ein iPad auf dem mindestens iOS 9.0 läuft und einen Jumping Sumo hast dann kannst du mitmachen!

Wenn du Bock hast mitzumachen, kontaktiere uns hier im Forum, per Email oder schreibe einfach unter den Beitrag hier.

IMG_2612

Schreib bitte dazu welches Jumping Sumo Modell du hast: die Standardedition, den Jumping Sumo Night oder die Jumping Sumo Race Drohne und natürlich auch mit welchem Gerät du steuern möchtest.

Es muss allerdings ein iOS Gerät sein, denn die App wird es nicht für Android geben.

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Letztes Video der Flugrekords-Serie von solaris8x86 (aka KM) mit einer Bebop 2

Gestern wurde das letzte Video aus der spannenden Flugrekords-Serie von dem User solaris8x86 (aka KM) veröffentlicht. Diesmal ist nicht alles in einem Take gefilmt sondern mit vielen Schnitten und aus verschiedenen Perspektiven – das Video erzählt eine kleine Geschichte wie sich die Drohne aufmacht um seinen RC-Kumpel zu grüßen.

In dem Video fliegt er 1.3km mit einem iPad mini direkt verbunden über WLAN mit einer Bebop 2 Drohne und ohne SkyController.

Die Bebop 2 Drohne ist sehr stark modifiziert und wurde hier im Bebop 2 Forum auch schon vorgestellt. Zu seinem Setup gehört unter anderem ein Ubiquit Bullet M5 Router + 2W (zwei Watt) Verstärker.

Angefangen hat KM die Flugrekord-Serie mit der AR.Drone 1, dann wurde sie mit der AR.Drone 2 fortgesetzt, über die Bebop 1 und endet schließlich mit der Bebop 2. Interessanterweise liegt der tatsächliche Reichweitenrekord aus seiner Serie bei 1.6km (1630m um genau zu sein), geflogen mit einer AR.Drone 2.

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Vergleich der Bebop 1 Drohne mit der Bebop 2 Drohne

Ende des Jahres 2015 hat uns Parrot mit der Bebop 2 überrascht und jetzt fragen sich viele sicher ob sich der Kauf (oder Umstieg) der Bebop 2 lohnt?

Deshalb hier der große Vergleich von Parrots Bebop 1 mit dem Nachfolger Bebop 2 und alle Unterschiede im Detail.

Erster Eindruck

IMG_1964Obwohl die Bebop 2 ein bisschen größer ist als die Bebop 1 fällt die Schachtel deutlich kleiner aus.

Parrot schafft die kleinere Box vor allem dadurch, dass bei der Bebop 2 die Propeller nicht vormontiert sind.

Außerdem wird bei der Bebop 2 kein Indoor-Propellerschutz mehr mitgeliefert, was auch Platz spart.

Wer sich an die Reihenfolge der Bebop 1 Propeller gewöhnt  hat, dem wird sofort auffallen, dass dies bei der Bebop 2 genau andersrum ist. Statt die Öffnung rechts vorne und links hinten, hat die Bebop 2 die Öffnung links vorne und rechts hinten.

IMG_1953Auch hat Parrot die Drehrichtung umgekehrt, vermutlich um sicher zu stellen, dass die leicht größeren Propeller der Bebop 2 nicht auf eine Bebop 1 montiert werden.

Das ist so nämlich nicht mehr möglich, man kann die Propeller nicht untereinander austauschen.

Technische Daten der beiden Drohnen

Bebop 1:

  • Dual-Core CPU & Quad-Core GPU,  8 GB DDR Ram und 8 GB Flash Speicher (fest verbaut) für Video- und Fotoaufnahmen.
  • 14 Megapixel Fotos in 4096×3072 Pixel. Full HD (1920×1080 Pixel) Videoaufnahmen 30 FPS.
  • 11 Minuten Flugzeit mit einem 1200 mAh Akku.
  • Maximaler Neigungswinkel 30° Grad und damit eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 47 km/h.
  • GPS Chip mit maximal 12 Satelliten.

Bebop 2:

  • Dual-Core CPU & Quad-Core GPU, 1 GB DDR Ram und 8 GB Flash Speicher (fest verbaut) für Video- und Fotoaufnahmen.
  • 14 Megapixel Fotos in 4096×3072 Pixel. Full HD (1920×1080 Pixel) Videoaufnahmen 30 FPS.
  • 25 Minuten Flugzeit mit einem 2700 mAh Akku. 
  • Maximaler Neigungswinkel 35° Grad und damit eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 65 km/h.
  • GPS Chip mit maximal 19 Satelliten.

Bei den technischen Daten muss man schon sehr genau hinsehen um Unterschiede zu erkennen. Ich persönlich war etwas enttäuscht, dass die Kamera nicht auch verbessert wurde.

Etwas merkwürdig, die Bebop 2 soll laut Verpackung mit nur einem GB Arbeitsspeicher auskommen und die Bebop 1 hatte 8 GB Arbeitsspeicher? Wahrscheinlich ein Schreibfehler und beide haben 1 GB Arbeitsspeicher.

Die Linse der Bebop 2 kann hat einen leicht höheren Winkel und erlaubt es das eingefangene Bild bis zu 90° Grad zu neigen. Dabei arbeitet die Bebop 2 auch weiterhin so, dass intern alles mit einem 180° Grad Fischauge gefilmt wird und der sichtbare Ausschnitt dann jeweils von der Software begrenzt (und stabilisiert) wird. Die neue Linse der Bebop 2 soll in Umgebungen mit schlechteren Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse produzieren.

Zum GPS Chip der Bebop 2 kann ich sagen, dass er im Büro GPS Empfang bekommt während die Bebop 1 drinnen noch nie einen GPS Fix bekommen hat. Hier scheint auch der Empfang besser geworden zu sein.

Lieferumfang / Zubehör

IMG_1945Was ist in der Box? Positiv aufgefallen bei der Bebop 1 bereits der Sicherheitshinweis.

In der Bebop 2 Schachtel liegt zusätzlich noch ein weiterer Sicherheitshinweis.

Neue Piloten erfahren hier dass man nicht über Menschen fliegen darf, sich von Flughäfen fernhalten muss, man nicht einfach so kommerzielle Luftaufnahmen machen darf und man nur innerhalb der eigenen Sichtweite zu fliegen hat. Weiterhin gibt es keinen Hinweis auf eine Haftpflichtversicherung.

Lieferumfang der Bebop 1: Propellerschutz zum drinnen fliegen, 2 Akkus jeweils eine Kapazität von 1200 mAh, Ladegerät für den Akku, USB Kabel um die Bebop mit dem PC zu verbinden, zusätzliche Propeller, Werkzeug um die Propeller zu montieren.

Lieferumfang der Bebop 2: Nur noch 1 Akku, dafür ist der mehr als doppelt so groß. (2700 mAh), Ladegerät für den Akku, USB Kabel für die PC Verbindung, zusätzliche Propeller, Werkzeug um die Propeller zu montieren.

Skycontroller

Der für die Bebop 2 vorgesehene schwarze Sykcontroller ist so gemacht, dass er die neuen Bebop 2 Akkus verwenden kann. HDMI Videostreaming für FPV Brillen funktioniert weiterhin nur über den Skycontroller.

Interessant: auch die alten Skycontroller sind kompatibel zur Bebop 2, da sich das Gerät wie eine App verhält und über WLAN verbindet.

Akku

Meiner Meinung nach ist der Akku das Argument überhaupt für die Bebop 2.

Akkuvergleich der Bebop 2 und Bebop 1

Links: Bebop 2 Akku – Rechts: Bebop 1 Akku

Er ist nicht nur größer und ermöglicht eine längere Flugzeit sondern hat endlich auch ein richtiges Verschlusssystem bekommen.

Danke Parrot, aber warum nicht gleich so?

Denn jetzt mal ehrlich, was ist das nur für ein Gefummel mit der alten Bebop Drohne beim Akkuwechseln?

Zuerst musste man einen Klettverschluss wie bei einem selbstgebauten Copter lösen, IMG_1971 akku sitzdann den Akku etwas nach hinten schieben, den Mini Tamiya Stecker an so einem Fädelchen aus einem Loch ziehen, drauf drücken aber gleichzeitig noch festhalten und dann erst abstecken.

Neuer Akku rein und alles in umgekehrter Reihenfolge. Ätzend! Fühlte sich an wie ein Prototyp, der Akku saß meistens so unsauber, dass man Zweifel hatte ob man das so richtig machte.

IMG_1972 akku sitzNicht so bei der Bebop 2. Jeder Akku hat eine Verriegelung, man schiebt ihn einfach rein bis es klick macht und sauber einrastet – fertig, passt alles 100%tig. Zum entfernen des Akkus drückt man die Verriegelung hoch und zieht ihn nach hinten.

Ein zusätzliche (originaler) Akku für die Bebop 1 kostet 49.- dagegen wird der mehr als doppelt so große Akku für die Bebop 2 mit 59.- Euro ein echtes Schnäppchen. Unnötig zu erwähnen, dass die Akkus der Bebop 1 und Bebop 2 nicht kompatibel untereinander sind.

Gewicht der Bebop Drohnen und deren Akkus

Mit Akku bringt die Bebop 2 genau 504 Gramm und die Bebop genau 391 Gramm auf die Waage.Gewichtsvergleich Bebop 1 und Bebop 2

Das Gewicht des Bebop 2 Akkus ist 197 Gramm während der Bebop 1 Akku lediglich 116 Gramm wiegt.

Gewichtsvergleich der Bebop Akkus

Ladegerät

Das Ladegerät der Bebop 2 wurde so verändert, dass der Akku nicht mehr direkt reingesteckt werden kann sondern an einem Kabel hängt und auf dem Boden liegen muss, was in meinen Augen das Laden deutlich unbequemer macht.

IMG_1954 ladegeräte

 

 

 

Skycontroller

Der für die Bebop 2 vorgesehene schwarze Sykcontroller ist so gemacht, dass er die neuen Bebop 2 Akkus verwenden kann. HDMI Videostreaming für FPV Brillen funktioniert weiterhin nur über den Skycontroller.

Interessant: auch die alten Skycontroller sind kompatibel zur Bebop 2, da sich das Gerät wie eine App verhält und über WLAN verbindet.

 

Neuerungen der Bebop 2: Rückleuchte und Signalgeber

IMG_1967 rueckleuchteBebop 2 hat eine wirklich helle Rückleuchte. Sie ist gleichzeitig auch der Einschaltknopf.

Beim anschalten blitzt sie so kurz und so hell auf dass man regelrecht „geblitzdingst“ wird.

Die LED leuchted stetig rot, wenn die Bebop Drohne gelandet ist und blinkt während sie fliegt oder wenn sie abgestürzt ist.

Die Rückleuchte ermöglicht eine großartige Lageerkennung beim Fliegen. Ist die Drohne weit weg und man sieht nicht mehr wie sie steht, dreht man um die eigene Achse bis man den roten Punkt sieht und fliegt dann solange rückwärts bis man die Lage wieder genau sehen kann.

Die Bebop 2 piepst bei einer „Notfallabschaltung“ (z.B. wenn sie abgestützt ist) zusätzlich blinkt die Rückleuchte dann, was wirklich sehr praktisch ist wenn man sie im Feld suchen muss.

Preis

Zum Zeitpunkt des Artikels legt man 549.- Euro für die Bebop 2. (Wintersale bei Parrot.com)  und 399.- Euro für die Bebop 1 im Wintersale bei Parrot.com hin. Die Bebop ist für manche Farben bei Amazon jedoch günstiger für 375.- zu kaufen.

Fazit / Bewertung

Für den Preisunterschied von ca. 150.- Euro bekommt man eine schnellere Drohne, längere Flugzeit und einen deutlich höheren Komfort beim an- und abstecken des Akkus. Die helle Rückleuchte und die Funktion der Signalton beim Absturz geben einem zusätzliche Sicherheiten.

Für die Meisten, die bereits eine Bebop 1 besitzen und sich schon mit zusätzlichen Akkus eingedeckt haben werden das vielleicht zu wenig Neuerungen sein. Wer sich die Bebop Drohne zulegen möchte, sollte selbst abwägen er gleich die Bebop 2 kaufen oder das gesparte Geld lieber in Zubehör wie den Parrot Rucksack und vielleicht noch einen ein oder zwei zusätzliche Akkus stecken möchte.

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