Alternative zum 60Beat Gamepad: Moga Ace Power Controller

Das Gamepad von 60Beat um die AR.Drone zu steuern war wirklich beliebt, leider wird es seit einiger Zeit nicht mehr hergestellt und die verbleibenden Controller werden zum Teil für ein vielfaches des ursprünglichen Preises verkauft.

Die Zukunft für iOS Geräte liegt in den ab iOS 7 verfügbaren MFI Gamepads. In diesem Video stellt euch Kyle Tarpley das Moga Ace Power Gamepad vor.

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Der Einfluss des GPS Flight Recorders auf die Flugzeit der AR.Drone

In einem Thread bei uns im AR.Drone Forum ging es um den Stromverbrauch des GPS Moduls. Zeit für einen Faktencheck: wie stark beeinflusst der GPS Flight Recorder die Flugzeit der AR.Drone?

Dafür habe ich einen kurzen Test gemacht. Verwendet wurden dabei zwei gleich alte und komplett volle Nano Tech Akkus mit einer Kapazität von 1000mAh. Die AR.Drone wird im linken Testvideo mit GPS Flight Recorder und im Rechten ohne GPS Flight Recorder geflogen. Damit man das erkennen kann habe ich auf eine Hülle komplett verzichtet.

Ich habe die AR.Drone solange fliegen lassen bis sie selbstständig landet. Wie ging es aus? Ohne GPS Flight Recorder kam ich auf eine Flugzeit von 10:23 Minuten, mit dem GPS Flight Recorder auf 9:15 Minuten.

Selbstverständlich hat der GPS Flight Recorder einen Einfluss auf die Flugzeit. Allerdings überschätzt man den Stromverbrauch des GPS Moduls, denn man muss das auch im Verhältnis zu den stromfressenden Motoren sehen.

Um den Test zu verbessern müsste man ein Ampere-Meter zwischen USB Port und dem Flightrecorder hängen, aber man sieht auch im Video dass es gar nicht soviel Unterschied macht. Wahrscheinlich kommt die kürzere Flugzeit vor allem durch das zusätzliche Gewicht zustande.

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Die Parrot Bebop Drohne aka AR.Drone 3.0

Ich gib’s zu: die Angst, dass Parrot nach den ganzen AR.Drone Zusammenstellungen wie Power-, Elite-, GPS-, Und-wie-sie-alle-heißen-Editions bald völlig den Anschluss zur Konkurrenz verliert war auch bei mir da. Schön zu sehen, dass sie doch aufholen und vielleicht sogar neue Maßstäbe setzen.

Gestern hat Parrot die neue “Bebop Drone” vorgestellt, sie ist ein echter Nachfolger der AR.Drone 2.0 – eine AR.Drone 3.0.  Schauen wir uns an was drin steckt:

Der Skycontroller

skycontroller-packshot-1024x732Der Skycontroller für die Bebop AR.Drone sieht aus wie eine RC Fernsteuerung auf den man ein Smartphone oder Tablet stecken kann.

Er wird dem Piloten ein präzises Steuern wie mit dem Mirumod erlauben.

Zur Übertragung der Steuersignale wird jedoch auch beim Skycontroller nach wie vor WLAN verwendet.

Die Reichweite

bebop_drone_listyle_14-1024x683Wow, 2km Reichweite wird zusammen mit dem Skycontroller im Pressebericht der “Bebop Drone” angegeben.

Wie ist das möglich mit WLAN? Leider nur indem man die Sendeleistung hochdreht.

Mit den nachfolgenden Spezifikationen ist es deshalb fraglich ob wir die “Bebop Drone” oder den Skycontroller in dieser Version überhaupt in Deutschland bekommen werden. Die Sendeleistung habe ich euch fett markiert.

Spezifikationen Daten der AR.Drone 3.0

  • CPU Dual core A9 − Linux Operating System
  • Open source SDK
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n/ac
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • 26dBM (0.4w or 400mW)
  • GNSS : GPS+Glonass+Galileo
  • Inertial unit: Gyroscope, Accelerometer,
  • Magnetometer, Altimeter, Ultrasound, Vertical

Spezifikationen des Parrot Skycontrollers

  • Android 4.2 − Wi-Fi:
  • Wi-Fi802.11a/b/g/n up to 36dBm (3.98W or 3981mW)
  • Antennas directives range up to 2km
  • Wi-Fi MIMO 2.4 and 5GHz
  • Second chipset Wi-Fi to connect to a tablet camera.
  • Battery : Lithium Polymere 1200mAh
  • Flight time: Around 12 minutes
  • Compatibility: iOS and Android Smartphones/tablets
  • Weight: 380g ohne Hülle – 400g mit der Hülle
  • Dimensions: 28x32x3.6cm ohne Hülle 33x38x3.6 cm mit der Hülle

HDMI Ausgang für Oculus Rift

riftFür FPV (First Person View) wird man den Videostream über einen HDMI Ausgang abgreifen können.

Dadurch ist es beispielsweise möglich die Oculus Rift Brille einzusetzen.

Sehr spannend – ich kann es kaum erwarten das mal auszuprobieren.

 

 

GPS

Eine Art GPS Flight Recorder ist hier fest verbaut, man wird aus der Schachtel heraus sämtliche Vorteile des Flight Recorders genießen: das Halten der Position in großer Höhe, Wegpunkte abfliegen usw.

Video

Parrot gibt “Full 1080p HD Video über 3 Achsen stabilisiert” an. Es soll jedoch kein Hardware Gimbal zum Einsatz kommen, sondern alles wird softwareseitig gemacht. Hier bin ich etwas skeptisch, die AR.Drone filmt dann einen bedeutend größeren Ausschnitt und schneidet eigentlich genau wie bei den Videostabilisierungsprogrammen oben und unten etwas ab.

Außerdem schreibt Parrot von einer Weitwinkelperspektive ohne die üblichen “Fischauge”-Verzerrungen. Ein wirklich interessantes Feature und ein Nebenprodukt von dem oben erwähnten größeren Ausschnitt der intern gefilmt werden muss, damit softwareseitig etwas weggelassen werden kann.

Im Werbevideo funktioniert das ganz ausgezeichnet:

Preis und Auslieferungsdatum

Ein Preis ist noch nicht offiziell bekannt, ich schätze nicht unter 499.- Euro. Die Nachrichtenseite “the Verge” gibt als Preis zwischen 300 und 1000 Dollar an, was irgendwie auch nur nach einer Schätzung klingt, soll jedoch ein Zitat von Henri Seydoux (CEO von Parrot) gewesen sein.

Als Erscheinungsdatum gibt Parrot nur “later this year” an. Eine unbestätigte Quelle sagte zu mir im Herbst 2014 für den US-Markt, “the Verge” schreibt etwas vom 4. Quartal 2014.

Wir können gespannt sein wie es weiter geht mit Parrot und der AR.Drone.

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Vergleich der AR.Drone 2.0 Bundles – alle Unterschiede im Überblick

Um es vorweg zu nehmen, bei allen erhältlichen Bundle-Versionen bekommt man die gleiche AR.Drone 2.0. Sie unterscheiden sich also nicht in der technischen Spezifikation.

Nachdem Parrot die Power Edition auf den Markt brachte wurden auf dem Mainboard ein anderer Kontakt für den seriellen Port entdeckt. Das ist interessant wenn man die AR.Drone nicht mit dem Smartphone, sondern mit einer RC Fernsteuerung bedienen will. Das Schlagwort dazu ist der Mirumod.

Wie sich dann herausstellte haben alle neuen AR.Drone diese geänderten Mainboards – es hatte nichts mit der Poweredition zu tun. Mehr eine Platinenoptimierung um günstiger herzustellen und noch mehr Gewinne zu machen.

Schauen wir uns die einzelnen Bundle-Versionen der AR.Drone 2.0 und die Unterschiede an.

Die “Standard” AR.Drone 2.0

Die AR.Drone 2.0 wie sie im Mai/Juni 2012 auf den Markt gekommen ist. Sie kostete ursprünglich 299.- Euro, ist inzwischen jedoch für günstiger zu haben da die Elite Edition eigentlich überall für 299.- Euro verkauft wird.

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor- und eine je nach gewählter Farbe Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die normale AR.Drone 2.0 gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon, abhängig von der Farbe zwischen 269.- und 289.- Euro.

AR.Drone 2.0 Power Edition

Die Power Edition kam im August/September 2013 auf den Markt. Das “Power” bezieht sich auf die zwei Akkus (statt vorher einem) mit einer Kapazität von jeweils 1500mAh (statt vorher 1000mAh).

Lieferumgang:
AR.Drone 2.0, eine schwarze Indoor-* und eine schwarze Outdoorhaube.
2x 3S Lipo mit 1500mAh.

1x Satz rote Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz blaue Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Satz orangene Propeller. (2 rechtsdrehende und 2 linksdrehende Propeller)
1x Werkzeug um die Metallclips (C-Clips) zu lösen.
15x zusätzliche Metallclips (C-Clips).

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

* die Indoorhülle der Poweredition unterscheidet sich auch von der normalen Indoorhülle. Sie ist komplett schwarz mit schwarzer Glanzfolie.
Die AR.Drone 2.0 Power Edition gibt es derzeit bei uns im Partnershop von Amazon für 349.- Euro.
LINK: http://www.drone-forum.de/2013/09/ar-drone-2-0-power-edition-ausgepackt-und-ausprobiert/

AR.Drone 2.0 Elite Edition

Nach der Power Edition lies die Elite Edition nicht lange auf sich warten – bereits im November 2013 war das neue Bundle verfügbar.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.

Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

Die Elite Edition gibt es in den Tarnfarben “Sand”, “Snow” und “Jungle”. Sie kostet bei uns im Partnershop von Amazon 299.- Euro.

* Sowohl die Indoor- als auch die Outdoorhülle kommen in den Tarnfarben. Bei der “Sand”-Edition sind neben einem entsprechenden Hüllendesign noch schwarze und beige Propeller, bei der “Snow”-Edition sind weiße und schwarze Propeller und bei der “Jungle”-Edition sind khaki und schwarze Propeller dabei.

AR.Drone 2.0 GPS Edition

Seit April 2014 gibt es die AR.Drone 2.0 GPS Edition. Sie ist eine Elite Edition in den Tarnfarben Sand, Snow und Jungle mit einem GPS Flight Recorder.

Die GPS Edition kostet bei uns im Partnershop von Amazon 349.- Euro. Der GPS Flight Recorder kostet einzeln 89.- Euro. Man spart in diesem Bundle also knapp 40.- Euro.

Lieferumfang:
AR.Drone 2.0, eine entsprechend der gewählten Tarnfarbe Indoor-* und eine Outdoorhaube.
1x 3S Lipo mit 1000mAh.
1x GPS Flight Recorder.
Ladegerät und diverse Steckeradapter.
Aufkleber für Targeterkennung sowie eine Anleitung.

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Vergleich der Modellflug-Versicherungsnachweise der DMO und des DMFV

Nachdem ich im Januar von der DMO (Deutsche Modellsport Organisation) zu dem DMFV (Deutscher Modellflieger Verband e.V.) gewechselt bin, wurde ich im AR.Drone Forum angeschrieben ob ich den Versicherungsnachweis des DMFV mal zeigen könnte.

Deshalb, im Anschluss an meinen Artikel “Braucht man eine spezielle Versicherung für die AR.Drone oder den DJI Phantom?” stelle ich euch heute beide Versicherungsnachweise vor. Es soll dabei nicht um Unterschiede in den Leistungen gehen, sondern nur darum was man von beiden Versicherern in die Hand bekommt, wie die Nachweise aussehen, wie praktisch sind sie und wie sie (nach meinen persönlichen Erfahrungen) auf andere wirken.

Der Versicherungsnachweis der DMO

Der Versicherungsnachweis der deutschen Modellsport Organisation.

Der Nachweis der DMO Versicherung wird einfach von der Rechnung abgetrennt und ist aus normalem Papier.

Das Format ist für die meisten Geldbeutel etwas unpraktisch, man kann es aber gut im Senderkoffer unterbringen.

Nicht zuletzt durch den perforierten Rand wirkt der Nachweis insgesamt irgendwie schmuddelig, selbst wenn er ganz neu ist.

Wenn er ein paar Monate im Senderkoffer rumgeflattert ist, kommen zu dem ausgefransten Look zusätzliche Falten und Verschmutzungen hinzu.

Text der Rückseite des DMO Nachweis

Modell-Halter-Haftpflichtversicherung
nur bei DMO: ein Beitrag für drei Modellsportarten
für Flugmodelle, für Schiffsmodelle, für Automodelle } Deckungssumme 1.500.000 Euro pauschal für Personen- und/oder Sachschäden.

Modell-Halter-Haftpflichtversicherung mit erhöhter Deckungssumme 3.000.000 Euro pauschal für Personen- und/oder Sachschäden.

Für Flugmodelle gilt max. Abfluggewicht von 150kg.
Der Versicherer ist Allianz Global Corporate & Speciality AG.

Für Flüge außerhalb von genehmigten Geländen gilt der Versicherungsschutz nur, wenn die gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Auflagen eingehalten worden sind und das Abfluggewicht unter 5kg liegt.

Der Versicherungsnachweis des DMFV

Der Versicherungsnachweis des Deutscher Modellflieger Verband e.V.

Der Versicherungsnachweis des DMFV kommt im praktischen Standard-Kartenformat und passt in jeden Geldbeutel.

Im Senderkoffer verschmutzt sie nicht, sie wirft keine Falten oder sammelt Knicke.

Okay, das Regenbogen-Design mit den Glitterelementen ist etwas gewöhnungsbedürftig aber man kann nicht alles haben.

Gegen die schöne Karte des DMFV wirkt der Versicherungsnachweis des DMO wie ein billiger Lappen.

Man kann es den alten Hasen unter den Modellbauern deshalb kaum übel nehmen, wenn sie einen merkwürdig anschauen und sich über den DMO Versicherungsnachweis wundern, wenn man zum ersten mal auf einen fremden Modellflugplatz kommt.

Ist man in einem Verein, wird der Name des Vereins auch auf die Karte gedruckt. Man kann sich bei der DMFV jedoch auch einzeln versichern. Details bitte im Versicherungsvergleich entnehmen.

Der DMO Nachweis muss unterschrieben werden, die DMFV Karte nicht. Sie enthält jedoch den Zusatz, dass sie nur mit amtlichem Lichtbildausweis gültig sei.

Text auf der Rückseite der DMFV Karte

Dieser Mitgliedsausweis ist nur gültig in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis.

Der Inhaber dieses Ausweises ist über den DMFV versichert (Haftpflicht für Flugmodelle mit einem Abfluggewicht bis 25kg, Unfall, Rechtsschutz). Fördermitglieder sind nicht versichert.

Haftpflichtversicherungsnachweis: Für das umseitig genannte Mitglied besteht im Rahmen des Gruppenversicherungsvertrags des DMFV mit der HDI Gerling Industrie Versicherung AG, Charles-de-Gaulle-Platz 1, 50679 Köln, Versicherungsschutz in der gesetzlichen Halter-Haftpflichtversicherung aus dem Halten und dem Gebrauch von Flugmodellen. Örtlicher Geltungsbereich europaweit auf allen Modellfluggeländen. Die Deckungssumme entspricht §37 Luftverkehrsgesetz. Besteht eine Zusatzversicherung Form II, III oder IV, gilt der Haftpflichtversicherungsschutz auch außerhalb von Modellfluggeländen sowie für Flugmodelle mit einem Abfluggewicht bis 150kg weltweit. Eine Zusatzversicherung deckt pauschal Personen- und/oder Sachschäden (Form II: 1,5 Mio. Euro, Form III: 3 Mio. Euro, Form IV: 4 Mio. Euro). Dieser Ausweis gilt als Versicherungsbestätigung im Sinne des §106 LuftVZO und ist gültig bis zum 31.12.2014.

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